104: Der große Wolfs-Check Schweiz

Shownotes

In dieser Episode des Wolfspodcasts begrüßt Sabine zum zweiten Mal Christina Steiner, Präsidentin des Vereins CHWOLF. Schon in Folge 37 war sie zu Gast – damals ging es um den wachsenden politischen Druck auf den Wolf in der Schweiz. Eineinhalb Jahre später zeigt sich: Die Lage hat sich weiter zugespitzt.

Im Zentrum steht ein Jagdgesetz, das präventive Abschüsse erlaubt – und eine Verordnung, die diese Praxis massiv ausweitet. Was als Regulierung verkauft wird, hat sich zu einer Abschusspolitik entwickelt, die immer weiter außer Kontrolle gerät. Seit dem Winter 2023 wurden in der Schweiz über 230 Wölfe getötet. Die meisten von ihnen hatten nie Schaden verursacht. Viele waren Jungtiere.

Die Auswirkungen sind brisant. Statt die Zahl der Nutztierrisse zu senken, zeigen sich in einigen Regionen gegenteilige Entwicklungen. Die Eingriffe in bestehende Rudelstrukturen destabilisieren die Familienverbände und setzen die Wölfe massiv unter Druck – mit ökologischen Folgen, die noch gar nicht absehbar sind.

Doch der nächste Schritt ist bereits in Planung. Eine weitere Revision des Jagdgesetzes könnte Abschüsse ohne Schonzeit ermöglichen – selbst in Schutzgebieten. Im Raum steht sogar eine Obergrenze für den Wolfsbestand. Die Frage ist längst nicht mehr, ob der Schutz aufgeweicht wird, sondern wie weit.

Sabine spricht mit Christina Steiner über die Hintergründe dieser Entwicklung, über politische Dynamiken und gezielte Desinformationen, die die Gesellschaft verunsichern – und über die Frage, welche Handlungsspielräume engagierten Artenschützern wie CHWOLF noch bleiben. Trotz der angespannten Lage blickt Christina vorsichtig optimistisch nach vorn: Ein mögliches Referendum und ein anschließender Volksentscheid könnten nochmal Bewegung ins Ganze bringen.

Vieles, was in der Schweiz in Sachen Wolf passiert, ist kaum zu glauben und nicht auszuhalten. Ein Grund mehr, genau hinzuschauen und in dieser Folge die Fakten ungeschönt auf den Tisch zu legen.

Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald

Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert und finanziert. Er richtet sich gegen Falschinformationen und arbeitet auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und sorgfältig recherchierter Fakten. Es entstehen Kosten für die redaktionelle Arbeit, den Hoster, das webbasierte Aufnahmetool, Studiotechnik, Technikdienstleister sowie Marketing (Flyer & Co.).

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Technik und Produktion: Thomas Ganswindt

Cover-Design und Foto: Matthias Kays

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BAFU-Bericht Wolfsregulierung 2025-2026:

https://www.bafu.admin.ch/dam/de/sd-web/glyOedjoNPjM/Bericht%20Wolfsregulierungen%202025-2026.pdf

Kriterienliste des BAFU zur Bezeichnung von „nicht zumutbar schützbaren“ Alpen:

https://chwolf.org/assets/documents/News-Events-Aktuell/2023/Kriterienliste_UV-1902-D_Herdenschutz2022.pdf

Der Wolf ist für Schafe das kleinste Problem – Artikel bei naturschutz.ch:

https://naturschutz.ch/news/natur/der-wolf-ist-fuer-die-schafe-das-kleinste-problem/189083

KORA – Raubtierökologie und Wildtiermanagement:

https://www.kora.ch/de/arten/wolf/portrait

Infos und Links zum Jagdgesetz JSG und zur Jagdverordnung JSV auf der CHWolf-Website:

https://chwolf.org/woelfe-in-der-schweiz/artenschutz/rechtlicher-status-ch

Vernehmlassungsunterlagen - Revision des Bundesgesetzes über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel:

https://fedlex.data.admin.ch/eli/dl/proj/2026/66/cons_1

Transkript anzeigen

00:00:00: Und jetzt hat auch diese Woche der Kanton Schweiz bekanntgegeben, dass sie zweihundert Diäger für die Wolfsiakt ausgebildet haben.

00:00:08: Ich muss dir mal vorstellen wir haben ein einziges Rudel im Kanton Schwyz.

00:00:12: das ist völlig unaffällig und Sie möchten das unafföllige Rudl bereits wieder regulieren und zweihunderte Diägers die Wildhut bestützen kann, um diese Welpen zu schießen.

00:00:23: Sie haben letztes Jahr die Mutterwölfin besendert.

00:00:26: also sie wissen wo die Mutter-Wölfin ist.

00:00:29: Zwei Hundert Jäger eine besenderte Mutter Wölfin hat keine Chance!

00:00:33: Hier ist der Wolfspottcast Die Stimme unserer wilden Wölfe von und mit Sabine Seibald.

00:00:44: Willkommen

00:00:44: zurück beim Wolfspotcast.

00:00:45: Heute isst

00:00:46: Christina Steiner wieder zur Gast Präsidentin des Vereins CH Wolff.

00:00:51: Sie war schon einmal hier in Folge thirty-seven, damals ging es um den zunehmenden politischen Druck auf den Wolf in der Schweiz.

00:00:58: Seitdem ist viel passiert.

00:01:00: leider muss man sagen wenig Gutes für die Wölfe.

00:01:03: wir sprechen deshalb heute über ein Jagdgesetz das präventive Abschüsse erlaubt über eine Verordnung die das ganze noch verschärft und über eine Umsetzung die aus Sicht vieler Beobachter völlig aus dem Ruder läuft.

00:01:17: Christina, erst mal herzlich willkommen!

00:01:21: Ich war am vierundzwanzigsten, ersten fünf und zwanziger bei dir Podcast.

00:01:50: Und das war kurz vor Ende der zweiten präventiven Regulierungsperiode.

00:01:55: Seither wurden weitere siebzig Wölfe präuentiv abgeschossen.

00:02:00: Parlament wurden weitere Motionen angenommen die den Schutz des Wolves nochmals massiv lockern werden.

00:02:07: Die geschaffenen gesetzlichen Möglichkeiten werden von

00:02:11: Bund

00:02:12: und Kanton maßlos ausgenutzt und der Druck auf die Wölfe ist noch massiv gestiegen.

00:02:19: Seit das neue Jahr abgesetzt, am ersten Dezember XXIII Kraft gesetzt wurde sind in der Schweiz bereits über zweihundertdreißig Wölfen präventiv geschossen worden.

00:02:30: also die meisten davon hatten auch nie Nutztiere gerissen.

00:02:33: Zweihundert dreißig Wolfe in jetzt sage ich mal gut zweieinhalb Jahren Ja,

00:02:38: also es sind in drei Regulierungsperioden.

00:02:41: Die erste Regulierungspereode hat ja Bundesrat Albert Röst in einem verkürzten Verfahren eingesetzt ohne Vernehmlassung – das war eigentlich rechtswidrig, hatte die auf den ersten Dezember in Kraft gesetzt und dann war diese Regulierungsperiode nur december und januar.

00:03:01: mit dem neuen Jagdgesetz gibt es auch die Regulierungsperioden, das vom ersten September bis zum einem dreißigsten Jahr war geschossen werden darf.

00:03:09: Und dann hat er erst im Frühjahr vierundzwanzig die ordentliche Vernehmlassung durchgeführt, dass das Recht uns ablief.

00:03:20: und ja ... Es waren jetzt in drei Regulierungspärioden wurden zweihundertdreizequellen für

00:03:27: abgeschlossen.".

00:03:27: Da müssen wir mal ganz kurz klären wie viele Wölfe habt ihr überhaupt noch in der Schweiz?

00:03:31: In der Schweiz wurden in den Monitoringjahren aus dem Jahr zwanzig sechsundzwanzig dreihundertfünfzig Wölfe nachgewiesen.

00:03:41: Das war vor der dritten Regulierungsperiode, jetzt wurden siebenseitig Wölfen geschossen.

00:03:45: also da waren im Februar sechsenzwanziger waren ca.

00:03:49: zweihundert achtzig wölfe.

00:03:51: Jetzt kommen wieder Welten auf die Welt dann wird sich das wieder ansteigen und das BAFU hat mitgeteilt, dass im Februar nach der dritten Regulierungsperiode vierzig Rudel in der Schweiz leben.

00:04:05: Dreißig in der Schweiz und zehn Rudl die grenzüberschreitend sind.

00:04:10: Gibt es bei euch so was wie ein wissenschaftliches Monitoring?

00:04:13: Es gibt ein wissenschaftliches Monitoring, das wird von Cora durchgeführt aber die Kantone machen natürlich selbst auch Monitoring in Zusammenarbeit natürlich mit Cora, aber jedes Mal wenn, oder sobald Welfen nachgewiesen werden die ersten Welfeln auf den Futterfallen sind wird das Monitoring in den Kantonen massiv verstärkt.

00:04:39: Und das ist einfach nur um nachzuweisen wie viele Welpen auch die Welt gekommen sind dass sie möglichst viele Welten dann regulieren können und möglichst schnell eine Abschüssefügung beantragen können.

00:04:55: Also die Kantone machen nur Monitoring um festzustellen, also um eine Basis zu haben für die Abschüße der jeweils aktuellen Würfe eines Jahres?

00:05:05: Deswegen verstärken die E-Monitoringen nicht aus wissenschaftlichen Gründen oder so?

00:05:08: Ja, für das Gefühl habe ich schon, dass einfach wirklich nur wegen den Abschießen... Wir haben jetzt im Kanton Schweiz ein Wolfsrudel.

00:05:17: letztes Jahr hatten wir einen Wolfsrudel.

00:05:19: Das wurde letztes Jahre bereits reguliert ohne dass sie überhaupt Schäden in geschützten Herbstdurchsacht haben.

00:05:26: Dieses Jahr hatten Sie jetzt vor zwei, drei Wochen wurde das bekannt.

00:05:30: Drei Welpen in den Fotofallen nachgewiesen.

00:05:35: Das Erste was in den Medien stand, das Monitoring wird verschärft und eine Regulierung wird

00:05:42: geprüft.".

00:05:43: Es ist unglaublich!

00:05:44: Es ist so unglaublich,

00:05:46: Freude zu haben, ein stabiles Rudel haben, dass keine Schäden verursacht.

00:05:54: Wird als Bärschtes einfach wieder eine Dekontierung getriebt?

00:05:58: Ja das ist völlig unverständlich und ich glaube es kann keiner nachvollziehen wie sowas sein kann, dass man anstatt sich zu freuen über eine funktionierende Reproduktion einer streng geschützten Art und einer so faszinierenden Art wie dem Wolf und einer So wichtigen Art wie den Wolf dann gleich sofort wieder die Regulationsfantasien zu haben sobald dort Nachwuchs ist Wirklich krass.

00:06:22: Daher wollen wir uns mal ganz kurz erinnern, wie ... Das ist traurig, ja!

00:06:24: Ja das ist traurtig... Wir haben noch in Erinnerung übrigens auch die Podcast-Hörerinnen und Hörern, haben noch an Erinnerungen, das haben wir schon mehrfach hier gesagt im Podcast aber für alle die neu hinzugekommen sind.

00:06:34: In den Jahren des Jahrhunderts hat die Schweizer Bevölkerung eine Lockerung des Wolfschutzes in einem Volksentscheid abgelehnt.

00:06:42: Die Realität sieht aber heute, wie wir gerade wieder hören von dir ziemlich anders aus.

00:06:46: was ist denn politisch passiert dass dieses Nein de facto ausgehebelt wurde.

00:06:51: Ja, es war so dass der Druck natürlich von der Landwirtschaftslobby und Politik enorm gestiegen ist nach dem Nein.

00:06:59: Daraufhin hat der Bundesrat bereits in einer Revision der Jagdschutzverordnung den Schutzesolfe massiv gelockt indem er die Schadenschwelle einfach gesenkt hatte.

00:07:13: Die großen Umweltverbände sind dann mit den Bauern verbunden unter die Jagd und einen drungen Tisch gesessen.

00:07:21: Und haben eine politischen Kompromiss ausgearbeitet, in den Medien hieß es darauf hin dass jetzt sogar die großen Umweltverbände für präventive Abschüsse sind.

00:07:35: Dann folgten natürlich unzählige Vorstöße und Forderungen von Zeiten der Landwirtschaft, um den Schutz des Wolfers noch massiv zu lockern.

00:07:45: Dazu kam dann auch das ... Albert Rösti wurde in dem Bundesrat gewählt.

00:07:52: Er ist so ein Bauer und bei ihm ist bekannt, dass er massiv gegen die Wölfe war.

00:08:01: Als er noch Nationalrat war in einer Sendung bekam gegeben, dass Wölfen in der Schweiz keine ... Lebensberechtigung haben oder, ja das ist in der Schweiz kein Platz hat für Wölfe und er weiß dass er die Wölfen am liebsten ausgeruttet hätte.

00:08:21: Aber es natürlich von einer Gesetzgebung her nicht möglich ist.

00:08:25: aber er versucht alles um durch möglichst dem Bestand tiefzuhalten als der Bundesrat Per gewählt wurde.

00:08:34: gleichzeitig, also auch im Dezember zwanzig wurde dann das revidierte Jagdschutzgesetz von Parlament angenommen.

00:08:42: Der Kompromiss, den die Umweltverbände eingegangen sind, wurde nicht berücksichtigt und im neuen Jagdgesetze waren dann die präventiven Abschüsse eingelossen plus eine Regulierungsperiode, die vom ersten neunten bis eindressigsten Jahr noch war jedes Jahr dann umgesetzt.

00:09:03: gegen diese Jagdschutzverordnung kommt ja das Referendum ergriffen werden.

00:09:08: Leider haben die großen Umweltverbände das Referendum nicht ergriff, wir als kleine Organisation, also diverse kleine Wulf- und Wirtschaftsorganisationen haben das Referentum ergriff.

00:09:23: Da wir keine Unterstützung von den großen Umweltorganisation erhalten haben, die sogar öffentlich dagegen gesprochen haben Referentum kontraproduktiv sei, hat auch keine Partei oder keine sonstige Organisation das Referendum unterstrützt und wir haben die nötigen Fünfzigtausend Unterschriften.

00:09:45: Und leider nicht erreicht?

00:09:47: Ja!

00:09:47: Und dann hat Bundesrat Al-Bedrösti in einem verkürzenden Verfahren am ersten Zwölfen XXIII das neue Jahr geschätzt.

00:09:54: Dann

00:09:55: eigentlich auch rechtswidrig – was habe ich ja bereits gesagt – in Kraft gesetzt.

00:10:00: Okay, das aktuelle Jagdgesetz.

00:10:02: Das hast du eben schon gesagt, dass sei schlimm die Verordnung aber noch schlimmer?

00:10:07: Was genau macht denn diese Verordnung so problematisch?

00:10:10: Ja also zuerst im Jagd-Gesetz.

00:10:13: wie gesagt

00:10:13: es

00:10:14: gibt eine Regulierungsperiode um den ersten neunten bis einpreisigsten Wesen und welche präventiv reguliert werden dürfen.

00:10:23: Hier ist er schnell vor, um das Eintreten eines Schadens oder einer Gefährdung von Menschen zu verhindern.

00:10:29: Sofern dies durch zumubbare Schutzmaßnahmen nicht verhindert werden kann.

00:10:34: Also um Wölfe präventiv zu regulieren müssen die zumubbaren Schutzmausnahmen vorgängig umgesetzt werden.

00:10:41: Bei der Jagdschutzverordnung kommt noch dazu.

00:10:46: Die regelt die Umsetzung und da wurde ein Schwellenwert von zwölf Rudeln eingeführt, also das als Mindestbestand in der Schweiz bestehen bleiben muss.

00:11:00: Von dem war den Jagdgesetz absolut nichts geschrieben.

00:11:04: Die Schweiz wurde in fünf Regionen aufgeteilt und je nach Größe hatte es in diesen Regionen zwei bis drei Rudelplatz.

00:11:13: Also die müssen bestehenbleiben um die Wulstpopulation regional nicht auszurutzen.

00:11:20: Und die Schadenschwelle wurde in der Jagdschutzverordnung festgelegt und die Bedingungen für präventive Regulierungen sind, ganze Rudel dürfen abgeschossen werden.

00:11:35: Wenn sie wiederholt nutzt Tiere in geschützten Situationen gerissen haben also auch da in der Verordnung müssen die Tiere vorgängig geschützt werden.

00:11:45: Die zumobbaren Schutzmaßnahmen müssen umgesetzt Und zwei Drittel der Welpen dürfen abgeschossen werden, wenn trotz den zumerbaren Herdenschutzmaßnahmen Schaden droht.

00:11:57: Also es ist sehr schwammig formuliert.

00:12:01: Man weiß ja nicht im Voraus welches Ruhr, wo schäden verursacht?

00:12:07: Also man kann doch nicht sagen, wo Schaden troht und wenn die Herdschutzmaße korrekt umgesetzt werden, seriös umgesetzt wird Droht keinen Schaden.

00:12:18: Also ich

00:12:18: verstehe die präventive Regulierung

00:12:21: nicht.

00:12:23: Das macht absolut keinen Sinn!

00:12:26: Nein, natürlich nicht.

00:12:27: Das ist sogar extrem schädlich weil wir wissen ja auch das nicht jedes Mitglied eines Hudels unter Umständen sich spezialisiert auf Nutztiere und das ist dann auch so eine Sache.

00:12:35: da trifft es in der Regel immer die falschen bei solchen Manövern wie Basisregulation und so.

00:12:41: aber auf welcher Grundlage passiert das denn?

00:12:44: Ich meine was ist dann da die Grundlage auf der die Politiker sowas überhaupt entscheiden können?

00:12:50: Problem ist noch die Umsetzung der Kantone.

00:12:53: Das ist eigentlich das größte Problem, weil der Kanton Graubünden zum Beispiel schießt per se bei jedem Rudel zwei Drittel der Welten ab.

00:13:06: Auch wenn das Rudel völlig unauffällig ist und das wird als sogenannte Basisregulation aber von den gesetzlichen Grundlagen her es ist weder im Jagdschutzgesetz noch in der Jagdverordnung lässt eine Basisregulierung zu, weil in beiden Nicht-Jagg-Gesetz und die Abschutzverordnung müssen vorgängig die zumubbaren Herdenschutzmaßnahmen umgesetzt

00:13:32: sein

00:13:33: bevor reguliert werden darf.

00:13:36: Also um das Eintritt eines Schadens oder einer Gefährdung von Menschen zu verhindern, verfällt dies doch zumubbare Schutzmaßnahme nicht erreicht werden kann.

00:13:44: Summobar- und Schutzmaßnahmen müssen umgesetzt sein.

00:13:48: Und wenn dann immer noch Schaden droht, dann dürfte eine Regulierung gemacht werden.

00:13:54: Aber bei völlig unauffälligen Rudeln kann doch zukünftiger Schaden mit Herdenschutzmaßnahme verhindert werden.

00:14:03: Deshalb ist eine Basisregulierung nicht erlaubt wird aber von den Kantonen wie Graubünden bei jedem Rudel und auf andere Kantone anbegangen, diese Basisregulierung

00:14:15: zu beantragen

00:14:17: und vom BAFU wird einfach alles befälligt.

00:14:21: Es gibt einen ganz besonders präsenten Punkt und das sind die als nicht zumutbar schützbar eingestuften Alpen- und Weiden.

00:14:27: was genau ist damit gemeint?

00:14:29: Und welche Kriterien werden da angeführt um zu entscheiden, was schütztbar ist und was nicht schützebar ist?

00:14:36: Ja, das ist auch ein sehr großes Problem Damit.

00:14:42: wir haben viele steile Alpen, viele schwierige Alpen sicher auch ja.

00:14:48: Aber dass keine von diesen Alpen aufgegeben werden muss hat der Bund eine Kriterienliste herausgegeben.

00:14:55: Es war aber schon in den Jahr zwanzig.

00:14:58: Und diese Kriterianliste wenn man die durchliest ist sie einfach harmfreuwend.

00:15:03: Da können kleine Herden zum Beispiel unter zehn Normalstößen, das sind ca.

00:15:10: hundert Schafe.

00:15:14: Der Aufwand für Herdenschutzmaßnahmen ist aufgrund der geringen Herdengrösse in der Regel zu hoch.

00:15:20: Eine kleine Herde von Hundert Schafel kann man nicht zum Obaar schützen, weil der Aufwand so groß ist, obwohl man Hundertschafe viel einfacher schützen kann als Tausend Schafe.

00:15:29: Aber es geht auch den

00:15:30: Aufwand.

00:15:32: Oder bei Ziegen, z.B.

00:15:34: im Käsin haben wir sehr viele kleine Ziegenherden.

00:15:37: Bei Ziegen ist die ungehörte Bewegung der Nutztiere lässt in der Regel keine Greifen von Herdenschutzmaßnahmen zu.

00:15:48: Es ist das Misch, weil das Gelände nicht ... Man kann eine Säune oder sonst irgendwas aufstellen können, sondern einfach, weil es vom Aufwand her Zu groß ist, oder auch die Motivation der Alp-Wirtschaft.

00:16:06: Oder dieser Besitzer steht da auch

00:16:09: noch drin?

00:16:11: Ja weil man nicht will!

00:16:12: Man will da nicht schützen.

00:16:13: Wenn man nicht Willen will genau, genau.

00:16:16: Das ist auch... Also die Motivertion der Alpenwirtschafter ist auch noch ein Maß geben.

00:16:21: Oder wenn es zum Beispiel keine Hütte auf der Alpe hat aber mittlerweile arbeiten wie die Kantone mit mobilen Hütten auf die Alp geflohen werden, also es sind alles keine Ausregen.

00:16:35: Und auf diesen Alpen, das diese jetzt nicht aufgegeben werden müssen dürfen die Schafe, sie können völlig ungeschützt gesümmert werden.

00:16:47: Sie sind auf dem Papier sozusagen geschützt und werden diese völlig ungeschützten Schafe gerissen, werden diese Risse dann Abschusskondigent der Wölfe angerechnet.

00:16:58: Unglaublich!

00:16:59: Und er wollte dafür zum Schutz der Schafe geschossen werden,

00:17:04: obwohl

00:17:05: er absolut keine Herdenschutzmaßnahmen umgangen hat.

00:17:09: Der alte Wirtschaftenmuss oder der Tierhalter muss einzig ein Notfallplan umsetzen nach den Rissen.

00:17:20: Das heißt, nach dem Rissen muss er einen Notfall-Plan umsetzten Da sonst ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vorliegen würde.

00:17:30: Aber die Notvollmaßnahmen werden von den Behörden als Schutzmaßnahme angeschaut, obwohl beim Zeitpunkt.

00:17:42: Das wäre jetzt meine nächste Frage, ganz kurz.

00:17:43: Wie sieht die Realität von diesen... Sehen wir mal diese hundert Schafe, von denen wir hier gerade sprechen?

00:17:48: Die unschützbar gelten.

00:17:50: Wie sehen denn die Realitäten für diese Schafe im Sommer aus?

00:17:53: Die leben oben in den Bergen und sind alleine auf sich gestellt

00:17:58: richtig?

00:17:59: Genau!

00:18:00: Die sind völlig ungeschützt worden.

00:18:03: Also nicht wie auf dem Balkan, wo wir wissen.

00:18:05: Da ist immer eine Hirte dabei und die kommen nachts in den Nachtferch oder sind Herdenschutzhunde.

00:18:10: Diese Schafe leben dort wie wilde Tiere.

00:18:15: Alleine, obwohl es Haustiere sind, Nutztiere, leben sie den Sommer über dort auf diesen Alpwiesen?

00:18:22: Ja, das ist schon ...

00:18:23: Ist das so!

00:18:25: Mal einmal in der Woche jemand schauen, oder je nachdem wie weit das weg ist.

00:18:29: Oder mal mit dem Fellstecher.

00:18:31: Ja die sind wirklich nicht geschützt und ja der Wolf darf geschossen werden um diese Schafe zu schützen.

00:18:41: Also diese Schafen... Das sind

00:18:42: wirklich nur auf den Papier geschützten?

00:18:45: Genau!

00:18:45: Auf dem Papier geschützt Gelten Sie als geschützt, obwohl sie es ja faktisch nicht sind?

00:18:51: Trotzdem müssen die Wölfe dafür erleben lassen.

00:18:54: Obwohl hier ja eigentlich ein ganz klarer Fall von menschlichem Versagen vorliegt.

00:18:59: Das ist so genau.

00:19:02: Wahnsinn!

00:19:02: Ja

00:19:03: und diese Nogvanmaßnahmen werden als Schutzmaßnahme angeschaut weil das ist auch noch ein Problem der Jagdreffordnung In der Jagdführer Ordnung steht, was sind die zumuppbaren Schutzmaßnahmen geregelt?

00:19:20: Und für Schafe und Ziegen gelten als zumuppar Herrenschutzhunde und Herrenschutzzäune.

00:19:28: Wenn diese nicht eingesetzt werden können dann gelten nach ersten Rissen auf diesen Nicht-Zumuppa-Schützbaren Alpen das den Notfallplan umgesetzt werden muss aber erst nach diesen Rissen.

00:19:44: Und das ist dann zumutbar für diese Alp-Wirtschaft, dass sie nach den Rissenden Notfallplan umsetzen und das heißt entweder ab Alter, was wir mit den Tieren wieder runter ins Tal gehen oder dass sie sich trotzdem irgendwo ein Zäunenhäusern aus unserem Genände mögen.

00:20:03: Das gilt als zumutparte und von dem Behörden wird das jetzt aber als Schutzmaßnahmen angeschaut.

00:20:12: Wenn Sie die Notvermaßnahmen umsetzen, haben sie die zumubbaren Schutzmaßnahme erfüllt.

00:20:17: Und laut die Abgesetzung und die Abverordnung müssen ja die zumubebaren Schutzmassnahmen umgesetzt worden

00:20:23: sein.".

00:20:24: Das haben Sie dann?

00:20:25: Ja!

00:20:26: Und das haben Sie auf dem Papier aber bei den Rissen waren die Schutzmaßen nicht umgesetzt.

00:20:34: Die sind ja erst nachher nach der Errisse also dürfen doch erst eine Risse Nicht den Wolf angerechnet werden.

00:20:41: Nein, also wer will es einem Wolf verüben?

00:20:43: Ich

00:20:44: könnte nachher, wenn dann wirklich geschützt sind, dann, wenn es weitere Risse gäbe.

00:20:49: Aber es wird so umgesetzt, dass wenn die Notvermaßnahmen nach Rissen umgesetzt werden, dann dürfen sie geschossen werden.

00:21:00: Wir haben eine Beschwerde beim Kanton Uli eingereicht weil die auch auf einer Alp ein Wolf geschossen wurde.

00:21:08: nicht zum Hupen schützbar.

00:21:10: Weide Schafe gerissen hat und dann haben wir jetzt die Unterlagen angefordert, die haben wir danach bekommen.

00:21:19: und diesen Herdenschutz-Notfallplan habe ich vorhin auch noch nie gesehen.

00:21:24: aber darin steht wirklich tatsächlich der Herdschutznotfallplan ist wie das ergreifend von Herdgeschutzmaßnahmen freiwillig.

00:21:31: Die frissgerechte Umsetzung der Notfallmaßnahme hat aber Auswirkungen Auf folgende Punkte.

00:21:38: Sie bilden die Voraussetzung für einen Anspruch auf Entschädigung der gerissen Nutztiere, also die Nutztiere werden dann noch entscheidigt.

00:21:47: Sie bieten die Veraussetzung von Anrechenbarkeit für eine allfällige Abschussverfügung und sie bilden Grundlage zur Erfüllung der Allgemeinen-Ohutspflicht von Nutztierhaltenden, wonach diese Nutzdiere vor Verletzungen durch vorhersehbare Gefahren

00:22:04: sitzen müssen.

00:22:04: Absurd!

00:22:05: Tierschutzgesetz, Tierschutzverordnung.

00:22:07: Also die Alpewirtschaften, die diese völlig ungeschützten Schafe auf den nicht zum ober schützbaren Alpen weiden lassen, die dürfen vom Kanton her das eigentlich mit kantonaler Bewilligung gegen ein Tiers Schutzgesetz, gegen einen Abschutzgesetz gegen alles verstoßen?

00:22:29: Mit kantonaler Bewilligkeit...

00:22:31: Das ist unglaublich!

00:22:31: Es

00:22:33: ist absurd!

00:22:34: Das kann ja dann auch passieren, dass ein Schäfer zum Beispiel erst den Riss ja Tage später bemerkt.

00:22:40: Wenn er jetzt sage ich mal nur einmal die Woche hochgeht und nehmen wir mal an der Riss passiert am Sonntag und das Schäfe ist erst wieder am Samstag oben, dann merkt er es ja erst Tage später,

00:22:49: d.h.,

00:22:49: da sind ja auch die Schafe in dieser Ausnahmesituation auf sich gestellt wo ja auch Panik ausbrieft und so verletzte Tiere womöglich auch rumliegen... Die sind dann auf sichgestellt!

00:23:01: Da kommt ja noch hinzu, da wird das Leid ja auch noch verlängert.

00:23:04: Genau, ja.

00:23:06: Was noch dazu kommt?

00:23:09: Die einzelbetrieblichen Herdenschutzkonzepte sind nicht zum umbarschützbaren Alpen.

00:23:16: Mittlerweile haben sehr viele Alpen ein einzelbetriebliches Herdenschaftskonzept.

00:23:21: Das können die Kaltone bewilligen wenn auf mindestens sechzig Prozent der Altweiden die zum umbaren Herdschutzmaßnahmen umgesetzt werden können.

00:23:33: Die restlichen Weiden braucht es ein Notfallplan.

00:23:36: Also das heißt, höchstens vierzig Prozent der Weiden dürfen nicht zumutbar schützbar sein und auf den restlichen sechszig Prozent müssen die Hördenschutzmaßnahmen umgesetzt werden.

00:23:50: Dann kann so ein Konzept bewilligt werden.

00:23:52: sie bekommen zusätzlich zu den Sämmerungsbeiträgen einen Beitrag von zwei hundertfünfzig Franken pro Normalstrauß in circa zehn Schafen.

00:24:03: Und das große Problem ist dann, dass es wie so einen Schirm über die ganze Alp gilt als geschützt.

00:24:13: Auch wenn die Schafe auf den nicht-zumungbar schützbaren Weiden sind und völlig ungeschützt sind.

00:24:20: Wenn es dort ein Risiko gibt, heißt es auch, die Alpe ist geschützt

00:24:25: oder

00:24:26: wenn die schafe außerhalb des Nachts verschwinden.

00:24:28: Die Tiere, die ein eins bedingtes Herrenschutzkonzept haben, sind geschützte.

00:24:32: Bündner hat z.B.

00:24:34: und ca.

00:24:34: ninety Prozent der Alptheiden mit einem solchen einzelbedürigten Herdenschutzkonzept geschützt.

00:24:41: Ein Beispiel noch von Kanton Graubin, wie das umgesetzt wird.

00:24:45: Und zwar hat es letztes Jahr im Fextal im NHD.

00:24:50: auf einer Alp wurden fast vierzig Schafe, siebenunddreißig Schafe gerissen.

00:24:56: also elf wurden gerissen und die restlichen mussten da ungeschlachtet werden.

00:25:01: Der Anzleiter von Kanton Graubünden vom Amphiapopischerei hat in den Medien erzählt, trotz dem Einzelbetriebchen-Herrenschutzkonzept wurden so viele Schafe gerissen.

00:25:14: Herrenschutz stoßt an seine Grenzen.

00:25:17: Ja, denken doch alle!

00:25:19: Die Tiere waren super geschützt mit einem Einzel Betriebchen der Herrenschutzkonzepte.

00:25:23: Im Nachhinein kam aber heraus dass diese Schafe auf einer nicht zumutbar schützbaren Weidewaren zu dieser Zeit völlig ungeschützt war und die Wölfe keine Herdenschutzmaßnahmen haben.

00:25:39: Das ist doch verarschend, Entschuldigung!

00:25:41: Auf den

00:25:41: Medien wird berichtet, Herdenschutz funktioniert nicht, er stoßt an die Grenzen...

00:25:45: Ja

00:25:46: Und das vom Amt?

00:25:49: Also wenn ich höre Einzelbetriebliche-Herdenschutzmaßnahme dann denke ich daran dass da eine Schafherde steht mit einem Elektrozaun und womöglich noch Herdenschutzhunden.

00:26:00: Und vielleicht sogar einem Hirtenontop, das klingt für mich nach Einzelbetrieblichen-Herdenschutzkonzept aber nicht das was du jetzt gerade erzählst.

00:26:09: es doch verarscht.

00:26:11: auf dieser alt.

00:26:12: wird das zu sechzig prozent oder sechzi prozent der zeit wird er so umgesetzt.

00:26:16: aber Es gibt weiten wo sie das nicht machen.

00:26:21: Da geht man einfach nicht auf diese beiden mit diesen Tieren.

00:26:24: Genau, das ist doch die Konsequenz, wenn man Tierleid vermeiden will?

00:26:28: Sind denn Alp-Bewirtschafts damit aus der Verantwortung eigentlich?

00:26:31: Also wie ich ja vorhin schon gesagt habe, dass Sie können mit eigentlich den kantonalen Bewilligungen, also mit diesen einzelnen Betriebs in Härtenschutzkonzetten und dann nicht zum überschützbaren Alpen, können mit kantonaler Bewilligung können sie eigentlich gegen diese Gesetze verstoßen

00:26:50: Und kriegen noch Geld in Schädigung?

00:26:52: Ja, und sie bekommen noch Geld.

00:26:53: Und die Nassiere werden dann noch entschältigt.

00:26:57: Das ist das große Problem.

00:26:59: Und wenn man weiß ja es sind wirklich praktisch alle Wölfe oder alle Schafe, die gerissen werden.

00:27:05: Die meisten zumindest werden ihnen nicht genügend geschützten Situationen gerissen.

00:27:11: Es ist wirklich ganz selten dass die Wölfen wirklich gelernt halten haben gut ungesetzte Erden- schutzmaßnahmen zu

00:27:20: umgehen.

00:27:22: Wir sehen das immer wieder, wir unterstützen ja auch diverse Alten mittlerweile.

00:27:29: Das sind jetzt dreißig Alpe die wir unterstützen.

00:27:32: Die Erdenschutzmaßen machen wir auf diesen Alpen.

00:27:34: Da sehen wir es gibt noch einzelne Risse aber das sind dann immer in Situationen wo die Schafe mal irgendwo nicht im Nachferch waren und die Alte Viele alte Wirtschaften gesagt, es sei für sie extrem mühsam oder sie haben extrem Mühe mit dieser Abschlusspolitik und den Meldungen in der Medien.

00:27:56: Man hat immer wieder gehört dass Herdenschutz nicht funktioniert obwohl Sie tagtäglich zeigen beweisen das Herdschutz funktioniert.

00:28:04: Das ist ja auch frustrierend.

00:28:05: Wenn man das immer liest und die Menschen glauben, dass ja die Leute, die das dann lesen oder hören, die hinterfragen das nicht?

00:28:11: Die vertrauen den Medien wenn sie schreiben Herdenschutz funktioniert nicht Dann wird da schon was dran sein Und dann haben die recht, dann müssen die Wölfe weg.

00:28:19: und das ist so ein ganz gefährlicher Prozess in der öffentlichen Wahrnehmung glaube ich, dem er nicht unterschätzen darf.

00:28:25: Wenn wir das nur oft genug hört, dann glaubt man das weil es ja auch plausibel klingt!

00:28:29: Wenn man die Hintergründe allerdings kennt, Das ist ein ganz anderes Bild.

00:28:37: Bei den Nicht-Zumoberschützbaren Alpen, also wenn die Schafe völlig ungeschützt sind... Man bringt den Wölfen ja bei!

00:28:45: Wenn man sie auf dem Silbstablet serviert, dass Schafe einfache Beute sind?

00:28:50: Ja.

00:28:51: Das ist auch ein großes Problem.

00:28:52: Also

00:28:52: das ist wirklich ein großes problem und da entstehen ja erst richtig große Probleme dann, die man nicht mehr so einfach eingefangen kriegt.

00:29:02: Der aktuelle BAFU-Bericht zur Wolfsregulierung, der wird von euch als Schönrederei bezeichnet.

00:29:12: Ihr habt ja dazu eine Stellungnahme geschrieben.

00:29:13: Fass doch mal bitte kurz eurer Haltung dazuzusammen.

00:29:16: Also laut BAFu Berichte, was ich vielleicht zuerst noch sagen konnte, dass schnelle Wachstumdewolfpopulationen gebremst werden und die Risszahlen sinken.

00:29:26: Und der Herdenschutz werde vom BAFUU zusätzlich gestärkt also... In der Medien hieß es sogar, dass exponentielle Wachstumkonte gestoppt werden.

00:29:36: Es tönt einfach alles.

00:29:37: wunderbar wenn man den Bericht liest.

00:29:40: für die Leute, die das lesen.

00:29:41: Denke ist ja alles wunderbaar in Ordnung.

00:29:45: Wenn man berichtet aber ein bisschen genauer studiert also es ist rein auf Zahlen dezimiert und die Komplexe zusammenhänge und die gesamte Biologie und lebensweise der Wölfe wird absolut nicht berücksichtigt.

00:30:01: Das ist wie irgendwie ein objekt, man hat jetzt da weniger, also es gibt dann weniger Schäden.

00:30:09: und aber das heißt ja nicht dass weniger Wöhn für automatische wenige Schäde bedeuten was stimmt?

00:30:16: Absolut nicht!

00:30:17: Und im Bericht wird nicht erwähnt, dass Abschüsse nicht nachhaltig sind enormem Aufwand und Millionen von Steuern geldern, jedes Jahr wiederholt werden müssen um diese Population auf diesem Niveau zu behalten wie das Baufuhr das möchte.

00:30:41: Ja in den Medien heißt es der exponentielle Wachstum konnte gestoppt werden.

00:30:45: dann haben die Leute das viel.

00:30:46: ja gut jetzt haben wir irgendwie so die Höhe erreicht.

00:30:51: jetzt bleibt es so auf dem Niveaus stehen aber das funktioniert nicht so.

00:30:58: Man

00:30:58: muss wirklich jedes Jahr wieder reinschießen, weil jetzt ist die Wolfpopulation eigentlich auf einem aufsteigenden Ast bis dann mal die Population gesättigt ist.

00:31:08: Also das heißt die möglichen Rudelgebiete besetzen und dann wird sich die Wohnungspopulation selber regulieren.

00:31:15: Soweit wird es aber nicht kommen

00:31:16: bei euch?

00:31:18: Nein, so lange das nicht erreicht ist, ist man immer auf diesem aufsteigernden Ast.

00:31:22: Und wenn man da rein schießt, ist Im Bericht wird auch nicht erwähnt, dass die aktuelle Abschusspolitik gegen die eigenen Gesetze verstoßen.

00:31:31: Also wie jetzt mit der Basisregulierung und der reinesbetrieblichen Herdenschutzkonzepten.

00:31:36: Die Abschüsse werden auch nachts durchgeführt für die Jagd eigentlich verbotenen Hilfsmittel mit Werbebildkamera nach sich gereitet.

00:31:46: Aber das ist ein Verstoß gegen diese Gesetzer.

00:31:50: Und was auch nicht erweint wird, ist, Bund massiv geschwächt wurde.

00:31:56: Es wird nur gesagt, der Herdenschutz wird unterstützt aber er wurde vom Bund massif geschwrächt.

00:32:03: Weil der Bund hat im Jahr zwanzig die ganze Herdenschutzhundezucht aufgegeben.

00:32:09: Er hat die ganze Verantwortung vom Herdenschutz an die Kantone übergeben.

00:32:14: Viele Kantone haben am Herdendschutz keine Ahnung.

00:32:18: Wir sind jetzt von Grund auf wieder alles aufbauen.

00:32:22: Bei Teilkantonen funktioniert das, aber viele Kantone machen da einfach gar nichts oder viel zu wenig.

00:32:28: Und der Vertrag mit AgriDea wurde in diesem Frühjahr für die nationale Herdenschutzstelle nicht verlängert.

00:32:36: Was heißt die nationale Herrdenschutzzelle?

00:32:38: Die eigentlich alles koordiniert hat im Herdschutz jetzt über zwanzig Jahre und noch mehr alles ausgebaut hat, wurde den Vertrag nicht verlengert.

00:32:47: Das heisst, die Kantone müssen jetzt alles selber machen!

00:32:51: Gibt es einen Grund dafür?

00:32:52: Finanzielle Gründe oder was steckt dahinter?

00:32:55: Das ist jetzt einfach neu im Jagdgesetz so geregelt, dass die Kantone das übernehmen müssen.

00:33:00: Die bleiben auf den Kosten sitzen dann?

00:33:02: Genau!

00:33:03: Also die Kantonen werden vom BAFU dann schon noch unterstützt aber bisher konnten die Alpewirtschafter gesuche bei AGTDA einreichen und wurde so direkt abgerechnet.

00:33:18: Jetzt müssen die Alpewirtschafter über die Kantone.

00:33:21: Die Kantone müssen das Geld dann beim BAFU beantragen und in diesem Bericht, Bericht Wohlzeregonierung ZEI-Fünfundsanzig-Sechundzwanzig steht auch dass fünftigste Prozent der Gelder nicht abgeholt wurden, die eigentlich die Alpewirtschaft zur Verfügung hätten.

00:33:40: aber da viele Kantone vermutlich nichts machen Ja, oder es einfach zu kompliziert ist auch für die Alpe-Wirtschaft.

00:33:48: Das stelle ich mir so vor.

00:33:49: Wurde vieles das der Gelder gar nicht in Anspruch genommen hat und nicht abgeholt?

00:33:54: Wenn die Hürden zu hoch sind dann ist das auch zu mühsam wahrscheinlich.

00:33:58: Der Herdenschutz wurde dadurch massiv geschwächt.

00:34:02: Also alles kontraproduktiv.

00:34:05: Und der Herdgeschutz ist ja eigentlich die einzigen nachhaltige Lösung für ein konfliktfarmes Zusammenleben.

00:34:11: Menschwolf nutzt hier Und da hat der Bund das Geschwächt und vieles der Gelder liest in den Abschuss.

00:34:20: Wenn man denn ein konfliktarmes Miteinander will, hier sieht es eher so aus als würde man gar keinen miteinander wollen, weil dass es funktioniert?

00:34:29: Ein Konfliktarmes Miteinanders belegen zahlreiche Beispiele in ganz Europa.

00:34:35: Man will das nicht, dann ist was ein ganz klares Bekenntnis zur Ausrottung der Wölfe.

00:34:40: Und ich glaube an dem Punkt seid ihr da muss man sich ehrlich machen hat ja Rösti auch gesagt zumindest in der Schweiz haben die Wölfen keinen Platz.

00:34:47: Der SRW ist uns ehrlich.

00:34:49: bei uns wird ja um heißem Brei rum geredet niemand will die Wülfe ausrotten.

00:34:53: aber letztendlich wissen wir hier dass das dahinter steht.

00:34:55: die wollen sie hier nicht haben die wollen es sie wieder verschwinden und Sie wissen wie fragil die Population ist.

00:35:00: Christina die offizielle Begründung lautet ja oft Prävention von Schäden gehört in diesem Kontext.

00:35:07: Aber was sagen wissenschaftliche Erkenntnisse dazu?

00:35:10: Führt so ein Eingriff wirklich zu weniger Rissen?

00:35:14: Nein, das ist nicht so!

00:35:15: Weniger Wölfe bedeuten nicht automatisch weniger Schäden.

00:35:19: Abschüsse sind nicht nachhaltig und sie machen eigentlich nur der Platz frei für die nächsten Wölfen.

00:35:24: Und wer kein Herdenschutz betreibt wird auch in Zukunft Risse haben.

00:35:30: Es gibt aktive wissenschaftliche Studien, die belegen, dass solche Abschüsse kontraproduktiv sein können.

00:35:36: Also es kann die Reproduktion ankurbeln und so lange die Wohlspopulation im Aufsteigenast ist als ein Wachstum ist werden Abschüssen einfach durch erhöhte Reproduktionen wieder gesättigt.

00:35:53: Das

00:35:53: sieht man auch bei den Wildschweinen, bei den Fuchsen.

00:35:57: Wenn man da reguliert, wird die Reproduktion angekordert.

00:36:02: Bei den Wölfen funktioniert das auch nicht.

00:36:04: Auch bei den Wildschweinen, vor allem wenn man die falsche Tiere rausschießt.

00:36:08: Im Wallis gab es zum Beispiel jetzt die erste Doppelreproduktion.

00:36:15: Das war im Schabbelrudel und wurde in dem Jahr hierher geschossen der Rüde des Rudels.

00:36:24: Da gab es in den Vierundzwanzig keine Reproduktion und im Sommer vierundswanzig wurde Welt nachgewiesen.

00:36:33: Und die genetischen Analysen haben dann gezeigt, dass ein neues männliches Tier reingekommen ist und also das er sich mit dem Muttertier verpaart hat und mit einer Tochter vom reproduzierenden Weibchenjahr.

00:36:50: Das ist eigentlich das erste Mal, dass wirklich eine Doppelreproduktion nachgewiesen werden konnte.

00:36:58: Also das ganze Sozialgefüge eines Rudels kann zerstört werden wenn das falsche Tier geschossen wird also wenn ein Elterntier geschossen werde.

00:37:08: ganzes Rudl kann auseinanderfallen.

00:37:11: junge unerfahrene Tiere sind dann vermehrt alleine unterwegs die mit der Jagd noch unerfahren sind, die das von den Eltern noch nicht gelernt haben.

00:37:21: Und die sind dann viel einfacher auf einfache Beute oder viel mehr auf einfachbeute angewiesen und so produziert man eigentlich Flägel-Wölfe.

00:37:32: also da sind wie Jugendliche, die auf der Straße aufwachsen, die ohne Erwachsene aufwachen.

00:37:41: Das sind auch solche, die mehr Probleme verursachen als Kinder, die in einer intakten Familie aufwachsen.

00:37:50: Und ja mit diesen Abschüssen produziert man solche Pflegewölfe und das ist eigentlich genau das Gegenteil als was man mit den Abschüssen erreichen

00:37:59: will.".

00:38:00: Und dass es denen nicht klar für solche Argumente sind?

00:38:05: Das

00:38:05: Problem ist, man kann mit Fakten kommen, das nützt überhaupt nichts!

00:38:11: Sie Jeder Wolf, der geschossen wird, gibt weniger Nutztierisse.

00:38:19: Mit Fakten hat man keine Chance, da kommt man nicht durch hier.

00:38:25: Aber wie sieht das mit den Risszahlen bei euch aus?

00:38:27: Bleiben die stabil oder steigen sie sogar vielleicht leicht an?

00:38:31: Die RissZahlen sind vor der präventiven Regulierung.

00:38:35: Also die sind ... ... im Jahr zwanzig sind die Riss Zahlen massiv gesunken.

00:38:43: Bevor eingegriffen wurde, sind die Risssal massiv gesunken.

00:38:47: Weil dort hat man wirklich in den Herdenschutz investiert und es ist wirklich... Man war auf sehr gutem Weg in der Schweiz bis diese präventiven Regulierungen begonnen haben.

00:39:02: Und seither sind die risssal mehr oder weniger stabil.

00:39:06: also die Pendeln sollen jetzt tausend Risse herum.

00:39:11: Im Kanton Graubünden sind sie sogar dieses Jahr leicht angestiegen, in der letzten Serie.

00:39:16: Das heißt die gesamte Strategie verfehlt ihr Ziel?

00:39:20: Ja es sieht so aus.

00:39:22: also das ist wirklich völlig der falsche Weg.

00:39:25: ja und von den Behörden wird immer behauptet dass die Herdenschutz an seine Grenzen schußt und zwingend auch eine Regulierung nötig ist um Schäden zu reduzieren.

00:39:40: Aber wenn man die Zahlen sieht, stimmt das nicht.

00:39:43: Mhm.

00:39:44: Wie nimmst du denn generell die Rolle von Behörden und Medien wahr?

00:39:48: Die spielen ja eine zentrale Rolle bei der Information.

00:39:51: Wird die Öffentlichkeit ausreichend informiert oder eher beruhigt?

00:39:56: Wie läuft das bei euch?

00:39:57: Also mit dem BAFU-Bedicht wird es eh beruhigt aber ... Nein, es wird sehr viele Fake News verbreitet und der Bevölkerung wird eher ... Angst eingejagt.

00:40:10: Als beruhigt, gerade wenn so viele Wölfe zum Abschuss freigegeben werden und so viele Rudel reguliert werden oder ganz rudel geschossen werden dürfen, dann zeigt man doch der Bevölkerung das wir gefährliche Wölfer haben, dass sie die Herzschutzmaßnahmen umgangen haben.

00:40:27: Die Bevölkerung weiß nichts.

00:40:28: oder kommt es nicht mit, dass praktisch alle Wölfen, die geschostet werden, noch nie geschützte Tiere gerissen haben?

00:40:35: Es werden so viele Fake News verbreitet, vom exponentiellen Wachstum und es immer mehr Risse gibt.

00:40:42: Man muss jetzt unbedingt die Wölfe schießen und der Herdenschutz steht an den Grenzen.

00:40:48: Aber es ist kein Wunder, dass der Herdenschutz an Grenzen stoßen, wenn die Herden nur auf dem Papier geschützt

00:40:54: sind

00:40:55: und dann viele Schafe gerissen werden.

00:40:57: Das Herzschutz funktioniert nur, wenn er wirklich auch seriös umgesetzt

00:41:02: wird.

00:41:03: Das ist doch eine auf

00:41:04: der Papiergeschützte.

00:41:07: Da wirkt es nicht.

00:41:09: Ein gesetzter Logik ist das, nur dass was ich wirklich tue kann auch eine Wirkung erzielen.

00:41:13: Aber das heißt die Menschen im Land, die glauben das dann auch diese Lügen, die dort verbreitet werden und die Stimmung für die Wölfe ist nicht mehr so positiv wie vielleicht noch vor sechs Jahren als dieser Volksentscheid gemacht

00:41:24: wurde?

00:41:25: Es kommt immer darauf an wo in welcher Region um.

00:41:29: das bei uns im Kanton Schweiz ist ganz schlimm.

00:41:31: also diesen wirklich völlig überzogen dass Wölfen gefährlich sind Ja, und die Welfen geschossen werden müssen.

00:41:40: Jetzt auch ein Fall hat uns einen Gündermitglied angerufen und eine Geschichte erzählt, die im Kanton Bern stattgefunden hat in Grindelwald.

00:41:51: Da gab es mehrere Wollsichtungen.

00:41:54: Es hat ein Wolf hat fünf Schafe gerissen Und es wurde ein Meerschweinchenstall auseinandergenommen.

00:42:04: Die Mierschweiner haben zwar überlebt, aber es wurde wirklich stalldemoliert.

00:42:10: Und der Wildhüter hat gesagt, dass sei ein Wolf.

00:42:15: Entweder hatte der Wolf extrem Hunger oder er spinnt.

00:42:19: Das hat er in der Öffentlichkeit gesagt und in Grimtlwald gibt die Panik los.

00:42:24: Die Leute leisen die Kinder nicht mehr raus und es ist einfach ... Wir haben einen Wolf, der spinnt!

00:42:30: Wir haben die Fotos, also eben Social Media gingen dann Fotos herum und ich habe die Fotost gesehen.

00:42:36: Ich dachte es sieht so nicht typisch nach Wolf aus als das absolut nicht für einen Wolf.

00:42:44: Und im Nachhinein hat sich jetzt herausgestellt bei den DNA-Analysen sie haben Haare an der weißen Schweinkinstall gefunden dass er ein Hund war.

00:42:54: aber es wurde so panik geschürt Und diese Meldung wurde natürlich dann nicht wieder groß in der Öffentlichkeit gestreut.

00:43:01: Eben, das ist das Problem?

00:43:02: Das ist das große Problem ja!

00:43:04: Es wird einfach immer panisch geschürt.

00:43:06: oder auch das Beispiel von der Alpfex wo der Amtsleiter erklärt trotzdem Einzelbetrieb im Herdenschutzkonzept hat es riesig gegeben.

00:43:14: Zudem wurde nachher aufgeklärt aber dass was die Leute gehören... ...das ist das Herzschutz nicht funktioniert trotz Einzel Betriebs im Herdenschutzkonzept.

00:43:23: Die anderen Meldungen werden da klein irgendwo platziert.

00:43:27: Das ist das große Problem.

00:43:29: Und es wird eher Angst geschürt, als dass wirklich Aufklärungsarbeit gemacht wird und mal hingestanden wird von Behörden und gesagt wird wir haben ein Rudler, das völlig unproblematisch ist um rund.

00:43:44: aber nein bei völlig unauffälligend Rosen wird also erst wieder über eine Regulierung diskutiert werden nachgewiesen werden.

00:43:54: Also das ist die Problematik bei uns.

00:43:56: Es wird wirklich Angst geschürt statt wirklich mit Fakten aufgeklärt.

00:44:01: Dagegen kommt ihr auch gar nicht gegen an, oder?

00:44:03: Die Landwirtschaftslobby ist so extrem groß dass da extrem schwierig ist und auch in den Medien wenn Schafe gerissen werden oder irgendwelche Schreckensmeldungen lesen die Leute natürlich viel eher als wenn es steht das funktioniert alles gut Das wird gar nicht abgedruckt, das ist auch das große Problem.

00:44:28: Ja, das hat ein Riesenproblem und etwas was gut funktioniert ist natürlich nicht so spannend wie Chaos oder Angst und Panik.

00:44:36: Es verkauft sich besser als klar, ne?

00:44:39: Jetzt steht ja bei euch eine Revision des Jagdgesetzes bevor.

00:44:45: Was kommt da jetzt noch an Unheil auf euch zu?

00:44:48: Dank dem eigentlich!

00:44:51: In der Berne-Kommission der Schutzstatus, davon streng geschützt aufgeschützt, heruntergestuft wurde, wurden natürlich im Parlament nochmals massiv Forderungen gestellt.

00:45:03: Und zwei Emotionen wurden jetzt bereits angenommen in Parlaments das ebenster Abschluss von Wölfen und Jagdbahngebieten.

00:45:11: Das heißt, Jagdbahnggebiete sind eigentlich speziell ausgewissene Schutzgebiete für bedrohte und seltene Arten.

00:45:18: Die Jagd ist in diesen Gebieten verboten und jetzt sollen dort Wölfe geschossen werden.

00:45:25: Und das hebelt eigentlich der Sinn uns weg dieser Jagdbahngebiete völlig

00:45:30: aus!

00:45:31: Und das Zweite ist auch die zweite Emotion – Wölfen dürfen ganzjährig geschossen.

00:45:37: dass auch Elterntiere während der Aufzucht der Welten geschossen werden dürften.

00:45:45: Das ist erst mal ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, auch beim Jagdschutzgesetz ist der Weltenschutz eigentlich drin und das wäre ein absolutes No-Go!

00:45:59: Dass Elternteere geschossen wird und die Welten dann einfach sich alleine überlassen sind und eingehen würden ja Aber das sind Forderungen, weil in dieser Zeit Wölfe nicht geschossen werden können.

00:46:11: Oder Jagdbahngebieten ja?

00:46:13: Weil es dort

00:46:14: auch

00:46:14: Schadherden gibt.

00:46:16: Aber statt die Herdenschutzmaßnahmen und diesen Gebieten mal aufzustocken und die Herde wirklich gut zu schützen müssen die Wölfer wieder dran

00:46:26: glauben.

00:46:27: Das ist so ein Klassischer.

00:46:29: Es ist wirklich unglaublich

00:46:30: leer!

00:46:31: Und dann ist noch... Also das wird jetzt eine Revision des Jagdgesetzes geben, die Artikel sind bereits ausgearbeitet.

00:46:38: Die sind jetzt in der Vernehmlassung bis im Oktober und dann könnte das Referendum ergriffen werden.

00:46:45: Das werden wir sicher auch machen.

00:46:48: Und wenn wir mit dem Referendum durchkommen, wird es eine Volksabstimmung geben.

00:46:53: Okay!

00:46:55: Dann wird noch eine dritte Motion kommen Das heißt, diese wurde sogar doppelt eingereicht im Ständerat und im Nationalrat von zwei Tessinern.

00:47:11: Und zwar eine Obergrenze der Wohlspopulationen.

00:47:17: Diese Emotionen wurden in den Reiten angenommen.

00:47:20: Sie müssen jetzt aber noch in den anderen Reiten behandelt werden.

00:47:25: Es ist logisch, dass das nur noch Fondsache wird.

00:47:29: Das wird definitiv ankommen und das würde heißen, dass jeder Kanton dann eine Obergrenze festlegen kann wie viele

00:47:40: Wolff-Rudeln

00:47:41: den Kantonplatz hat.

00:47:43: Also die dürfen das selber festlegen?

00:47:45: Die können das mit dem Wafufest legen.

00:47:49: Man könnte jetzt auch zum Beispiel sagen grau bünden will man ein Rudel und es würde gehen.

00:47:53: Nein!

00:47:54: Es müssen sie mindestens.

00:47:58: Die zwölf Rudeln müssen mindestens

00:48:00: bestehen bleiben.

00:48:02: Kanton Graubünden ist zusammen mit Tessin, Teilen von Tessins in einer Region.

00:48:08: Dort hat es Platz für drei Rundler.

00:48:13: Aber

00:48:14: diejenigen, die diese Emotionen eingereicht haben finden zwölfe Rudelreiche.

00:48:20: Obergrenzen von zwölf, jetzt ist es ja als mindestens zwölfen müssen bestehen bleiben.

00:48:26: Und das wirst du keinen günstigen Erhaltungszustand im Wölfen erreichen?

00:48:32: Nein!

00:48:32: Wenn

00:48:32: so wenige Wölfe oder so wenigem in den Miedeln da sind dann wäre es auch problematisch für die genetische Austausch und dass würde dann wirklich auf eine Ausrunde der Käufer hinziehen.

00:48:46: Gibt es denn aus deiner Sicht noch realistische, politische oder vielleicht auch gesellschaftliche Hebel um diese Entwicklung zu stoppen?

00:48:53: Oder zumindest zu kommunizieren.

00:48:55: Ja also was wir jetzt sehr viel machen können ist das Referentum, dass mit der Obergrenze aber dann wieder zwei einmal das Referendum eingriffen werden müssen.

00:49:04: Das heißt dann würde

00:49:04: man aber

00:49:05: einen Volksentscheid machen und da müsste begleitet werden mit sachlicher und fundierter Information.

00:49:13: Das heißt, die Menschen müssen Interesse haben sich zu dem Thema zu informieren Und sie müssen auch entsprechende sachliche Angebote bekommen.

00:49:22: Wie geht man damit um?

00:49:23: Wenn wenn so ein Referendum ansteht macht man da mobil macht man Da richtige ja Informationsoffensiven.

00:49:31: oder wie läuft das?

00:49:32: was habt ihr so vor?

00:49:36: Umweltorganisationen, die Großen wissen wirklich alle zusammenarbeiten.

00:49:40: Und sonst ist es nicht

00:49:41: möglich.".

00:49:42: Gibt's denn Möglichkeiten?

00:49:43: Glaubst du ihr kommt da durch?

00:49:45: Also als Referendum werden wir sicher schaffen.

00:49:49: bei der Abstimmung ja.

00:49:50: also wenn wir nicht dran glauben dann müssen wir das nicht machen aber es wird sicher schwierig sein.

00:49:55: Und dann ist die Frage, wenn die Schweizer Bevölkerung wieder gegen diese Wolfsabschüsse abstimmt.

00:50:00: Ob das dann diesmal akzeptiert wird von der Politik?

00:50:10: Die Frage, die sich jetzt bestimmt alle stellen ist... Das klingt katastrophal!

00:50:14: Das klingt alles was wir gerade gehört haben in dieser Stunde.

00:50:17: Klingt wie ein Albtraum.

00:50:19: Warum geht niemand dagegen juristisch

00:50:21: vor?!

00:50:22: Wieso hört man nie mal was von einer Klage, so wie jetzt zum Beispiel in Deutschland?

00:50:27: Wogegen diese Einzelverfügungen vorgegangen wird oder auch im Großen und Ganzen jetzt mal Managementpläne infrage gestellt werden.

00:50:35: Und auf den juristischen Prüfstand gestellt werden?

00:50:37: Warum passiert das bei euch nicht?

00:50:39: Ja Wie gesagt du kannst nur gegen die Beschwerden eintreichen wenn Du als Organisation beschwerdeberechtigt bist.

00:50:46: Die großen Organisationen sind traurig und machen nichts Und wir können nur auf Kantonwellebene, aber die Kantone können einfach alles abblocken und nicht darauf reingehen.

00:50:58: Das heißt, wir müssen dann das weiterziehen – dann geht es so!

00:51:02: Nächste höhere Gericht?

00:51:03: Wir sind mittlerweile mit einer Beschwerde bis vor Bundesgericht, aber das geht dann Jahre, bis da irgendetwas kommt.

00:51:10: Wir haben diverse Beschwerden, die wir weitergezogen haben.

00:51:13: Aber das dauert und dauert Und die Kantone, sie entziehen den Beschwerden die aufschiebende Wirkung.

00:51:21: Das heißt wenn du eine Beschwerde einlegst dann kannst du das nicht

00:51:27: stoppen.

00:51:28: Es kann dann irgendwann ja zwei Jahre später einen Gerichtssenscheid geben.

00:51:32: aber die Abschüsse fügen kannst du nicht stoppeln weil Sie die auf schiebenden Wirkungen entsorgen haben und dies können Sie entzielen.

00:51:43: Es zwingend nötig

00:51:44: ist,

00:51:45: dass diese Abschusserfügung sofort umgesetzt wird.

00:51:48: Weil wir ja so gefährliche Wölfe haben in der Schweiz und sonst eine Gefahr für den Menschenrot oder weitere Schafe gerissen werden.

00:51:55: Ja das wäre eigentlich auch nicht rechtsmäßig weil es ist nichts wenig nötigt, dass die Wölfen jetzt sofort abgeschossen werden.

00:52:04: also bei uns in der schweiz werden alle gegen alle gesetze verstoßen und ich verstehe das immer noch nicht warum ein Bundesrat gegen Gesetze verstoßen kann und jeder kleine Bürger wird bestraft, wenn er irgendwo gegen irgendein Gesetz versteht.

00:52:22: Ich denke das müssen doch Vorbilder sein?

00:52:25: Ja!

00:52:26: Die eigenen Gesetzeneinhalt.

00:52:29: Das sorgt auf jeden Fall für Politikverdrossenheit.

00:52:32: Das Sorgt dafür dass die Demokratie natürlich auch angezweifelt wird, weil die Menschen kriegen das ja mit.

00:52:39: Dass es mit zweierlei Maß gemessen wird und dass es eben halt Politiker gibt, die sich nicht immer per se an Gesetze halten müssen – wir Bürgerinnen-Bürger aber schon!

00:52:49: Und das ist denke ich mal ein ganz ganz großes Problem was wir europaweit haben.

00:52:55: Das ist ja nicht nur in der Schweiz so, das ist ja bei uns genauso... In allen Bereichen, nicht nur beim Wolf gegen Gesetze verstorben.

00:53:04: Es ist nicht nur bei dem Wolf, es ist bei uns überall.

00:53:07: Wir haben vor ein paar Jahren gegen Atomkraftwerke, gegen Neubauern und Atom Kraftwerken abgestimmt.

00:53:14: Jetzt will Bundesratfall Betrössig dieses wieder setzen weil die Zeit hat sich geändert.

00:53:20: wir brauchen jetzt wieder neue Atomkraftwerke.

00:53:23: Absurd!

00:53:24: Die Demokratie ist nichts

00:53:26: mehr wert?

00:53:27: Nein Die verdaut sich selber von innen heraus.

00:53:31: Das ist bitter!

00:53:32: Und

00:53:33: ja, es ist wirklich sehr bitter.

00:53:35: und bei den Wölfen wenn man bedenkt im Jahr zwei, vierundzwanzig starben in der Schweiz neunundfünfzigtausend Schafe durch sogenannte natürliche Abgänge also das West, das ganze Jahr nicht nur auf der Alt, auf der Alp sind das DK Viertausendschafe.

00:53:51: die sogenannten natürliche Abgänge sind durch Steinschlag, Glitzschlagung, Unfälle, Krankheiten etc.

00:53:57: Aber während dem ganzen Jahr sind in der Schweiz neunfünfzigtausend Schafe gestorben.

00:54:03: Sogenannte natürliche Abgehen, Krankheit, Parasitenumfälle wegen Alter oder sowas auch immer.

00:54:09: Tausend schafe wurden vom Wolfsgeriss.

00:54:12: Das sind knapp eins Komma sieben Prozent der Abgänge.

00:54:15: Unglaublich!

00:54:17: Und wenn man dennoch die geschlachteten Schafe dazurechnen?

00:54:21: Die wir Menschen dann noch?

00:54:23: Das sind zusätzlich nochmals twohundertdreißigtausend Schaff.

00:54:28: Dann kommt man auf einen Prozentsatz von nullkommadrei vier Prozent, die den Wolf zugeschrieben werden können.

00:54:35: und da frage ich mich schon wo ist das Problem?

00:54:38: Der Wolf ist eigentlich für die Landwirtschaft das kleinste Problem.

00:54:43: es gibt doch viel größere Probleme wie die Krankheiten Parasiten.

00:54:47: der Wolf ist überhaupt kein Problem er wird aber zum grössten Problem gemacht.

00:54:53: Es ist tragisch.

00:54:54: Der Wolf ist wirklich das kleinste Grubel.

00:54:56: Jedes andere Tier ist gefährlicher als der Wolf, aber ...

00:55:00: Christina jetzt lass uns mal einen Blick nach vorne werfen.

00:55:03: Wie geht es jetzt weiter bei euch?

00:55:06: In den letzten Tagen war ja viel zu lesen über das Kröpfenberg Rudl im Kanton Schwiez haben wir auch schon drüber gesprochen.

00:55:12: heute kurz Die hatten letztes Jahr Welpen und dieses Jahr auch wieder oder?

00:55:17: Genau, kürzlich wurde bekannt dass drei Welpen in eine Fotofalle getappt sind.

00:55:25: Und der Kanton hat auch bereits wieder bekannt gegeben, dass eine Regulierung bereits am Prüfen

00:55:32: ist.".

00:55:33: Das heißt die werden dann Teile der Welpen entnehmen?

00:55:35: Ja das heisst, dass sie eine Basisregulierung durchführen möchten und zwei Drittel der Welpe entnehmen ja.

00:55:43: Das wären dann von den drei, wären das dann zwei, die getötet werden oder wie?

00:55:48: Ja genau!

00:55:49: Sie haben ja, das habe ich bereits ja erzählt.

00:55:51: Dass sie das Monitoring verstärkt haben und sie möchten natürlich möglichst viele Welten nachweisen dass sie möglichst viele abschießen können.

00:56:00: Ich bleibe dabei!

00:56:02: Ich bin sprachlos.

00:56:03: es ist mir absolut unverständlich vor allen Dingen weil sich auch nichts bringt.

00:56:07: aber das haben wir hier alle schon in dieser abgelaufen Stunde mehrfach besprochen.

00:56:11: da kommen dann normale Jäger zum Einsatz.

00:56:13: oder wie läuft das?

00:56:14: Eigentlich sind die Wildhüter für die Abschüsse verantwortlich.

00:56:20: Jetzt haben aber diverse Kantone, also Graubünden und Wallis schon zu Beginn Jäger ausgebildet für die Wolfsjagd.

00:56:29: Das heißt Ausgebilded.

00:56:31: Das ist so eine zweistündige Abendkurs, so eine Schnellgleiche.

00:56:36: Und jetzt hat auch diese Woche der Kanton Schweiz bekanntgegeben dass sie Zwei-HundertJäger für die Wolfsjagt ausgebilt haben.

00:56:44: Das musst du dir mal vorstellen, wir haben ein einziges Rudel im Kanton Schweiz.

00:56:52: Und Sie möchten das unauffällige Rudel bereits wieder regulieren und zwei Hunde Diäger die Wildhut unterstützen kann um diese Welpen zu schießen.

00:57:01: Also was

00:57:02: noch dazukommt?

00:57:03: sie haben letztes Jahr die Mutterwölfin besendert also sie wissen wo die Mutter Wölfin ist und zwei hunderte Diägere eine besendete Mutter-Wölfin.

00:57:12: die Welten haben Keine Chance, wenn Sie diese Abschlussfügung

00:57:17: erhalten.

00:57:18: Kannst du mir erzählen warum?

00:57:21: Zweihundert Jäger für jetzt sage ich mal zwei Wolfswelten die wahrscheinlich entnommen werden.

00:57:27: da ist doch viel mehr im Spiel als bloß der Wunsch zur Regulierung da es doch bestimmt auch jede Menge Trophäenjagdgefühl dabei, oder?

00:57:38: Ja, vermutlich schon.

00:57:41: Wobei der Kantonschwitz bekannt gegeben hat, dass es sich nicht um eine Wolfsjagt handelt sondern wirklich einfach um die offizielle Regulierung und die Trophye nicht behalten werden darf.

00:57:53: Das ist einzig im Kanton Wallis dürfen.

00:57:56: die Jägern dürfen die Trophe behalten.

00:57:59: Dort ist es wirklich ein Etrophäenjagd.

00:58:02: Es werden sicher nicht die zwei Hundert Jäger alle miteinander unterwegs sein, aber die Wildhut wird einfach Jägern zur Unterstützung auffordern.

00:58:10: Ein SVP-Kantonsrad hat ja Spenden gesammelt für die Hobbyjäger damit sie dafür Geld kriegen.

00:58:15: oder wofür sammelt der Gespenden?

00:58:18: Nein

00:58:18: das ist auch so!

00:58:20: Der Kanton hat bekannt gegeben dass falls ein Jägger einen Fehlabschuss macht dass sie Strafanzeige machen müssen und dann eine Buse bis fünftausend Franken droht.

00:58:34: Und daraufhin hat ein SVP-Kantonsrat in einer privaten WhatsApp-Gruppe, das heißt Wolfticker einen Aufruf gemacht und eine Umfrage gemacht und die Leute aufgefordert, dass wenn ein Jäger so eine allfällige Buse bezahlen müsste ... Spendengelder sammelt, dass die Buße übernommen wird.

00:58:58: Da finden sich bestimmt auch Leute, die spenden, oder?

00:59:00: Es haben in der kürzesten Zeit, also so wie im Medienstand, zweihundertdreißig Personen sich gemeldet, über zehntausend Franken wäre es so jetzt bereits zusammengekommen.

00:59:11: Unglaublich!

00:59:12: Also wenn ein Jäger wirklich eine Buße bekommt weiß er jetzt schon voraus, dass er diese nicht bezahlen muss das die SVP Geld sammeln?

00:59:21: und Wenn du weißt, dass du die Buße nicht bezahlen musst und wenn du einen Wolf vor dir hast oder die weißen Gägel würden dann schießen.

00:59:34: Und einen Fellabschuss in Kauf nehmen, wenn sie wissen es passiert wie ihn ja nichts.

00:59:39: Die Buße wird bezahlt.

00:59:41: Das öffnet Tür und Tor?

00:59:44: Ja das

00:59:44: öffnen Tür und Tore und ich finde es ist eine Straftat und eine Anstiftung zur Wilderei oder eine Anstiftung für eine Straftat.

00:59:54: Was bei euch alles möglich ist, ich staune wirklich nur noch!

00:59:57: Ich komme

00:59:58: manchmal vor wie im tiefsten Mittelalter und wirklich um jedes Geld, um in allen Mitteln versucht wird die Wölfe wieder auszurollen.

01:00:11: Das stimmt.

01:00:11: Es gibt ja noch ein anderes eindrückliches Beispiel, was diese Abschusspolitik anrichten kann.

01:00:16: Im Engadin wurde Ende im Jahr zwanzig war das glaube ich das komplette Fuhornrudel entnommen.

01:00:23: Kannst du uns kurz erzählen warum das entnommene wurde und was danach geschah?

01:00:27: Ja genau!

01:00:28: Das Vornrudeln ist eigentlich das einzige Rudel, das im Nationalpark lebt oder lebt.

01:00:36: Das Kerngebiet hat es im National Park war natürlich auch außerhalb des Tarkus unterwegs.

01:00:43: Es gab zwei Rinderrisse im letzten Jahr, also in den Zweiten Jahrzehnten, genau.

01:00:50: Bei einem Riss konnte man nachweisen das es ein Jungtier des Formrudels war, dass aber nicht mehr im Rudelverband mit lief sondern bereits an Abwandern war.

01:01:01: und das zweite Rind konnte man im Nachhinein Wirklich den Forenrudel zuteilen.

01:01:09: Man konnte nachweisen, dass es ein Wolf war, aber die DNA-Proben waren nicht gut genug, das man auch das Individuum nehmen konnte.

01:01:18: Aber die Abschlussverschügung ging überhaupt raus bevor überhaupt nachgewiesen wurde ob das wirklich das Forenrodel war.

01:01:26: und obwohl das Rudl eigentlich einen Kernpunkt im Nationalpark hatte, wurde das gesamte Rudl zum Abschuss freigegeben Und es wurden fünfzehn Wölfe geschossen in der zweiten Regulierungsperiode.

01:01:45: D.h.

01:01:45: dreizehn wölfe waren vom Wornrudel, glaube ich und es waren zwei Wölfen die einfach zuvielgemässig durch dieses Gebiet durchgewandelt sind und auch geschossen wurden.

01:01:56: Das Wornrudel war sonst eigentlich sehr unauffällig.

01:02:00: Sie haben praktisch keine Schafe gerissen oder schon gar keine Geschützenschafe.

01:02:05: Und nachdem das Vornruddel weg war, hat sich letztes Jahr dann haben sie zwei neue Rudel gebindet und es hat massenhaft Risse bei Schaufherden gegeben.

01:02:18: Was wir immer predigen.

01:02:20: Genau!

01:02:23: Wenn du ein gutes Rudel hast, was sich benimmt, dann sei froh und pflege-und hege ist.

01:02:28: Denn alles, was neu kommt, birgt ein Risiko.

01:02:31: Und hier sehen wir das ganz eindrucksvoll wie es passiert ist.

01:02:34: Das wird jetzt die Wände natürlich entnommen?

01:02:36: Gehe ich mal davon aus, die Rudle oder?

01:02:39: Ich nehme an, dass da das Köpfenberg rudelt, dass sie die Abschlussverfügung beantragen und bis jetzt wurde vom Bau von Alles debiligt.

01:02:50: Da kann man davon ausgehen dass das wieder bewilligt wird, obwohl das Rudel bis jetzt noch keine geschützten Tiere gerissen hat.

01:02:59: Also es ist völlig unauffällig wie ich bereits gesagt habe, im Jahr zwei tausendfünfundzwanzig Rudeln drei ungeschützte Ziegen gerissen.

01:03:07: Aber

01:03:09: die enger Diener Rudelt, die beiden neuen Rudel, die sich da etabliert haben...

01:03:13: Ja, ja.

01:03:13: Die fahren durch Letztes in der letzten Regulierungskarriode.

01:03:17: Auch schon weg?

01:03:18: Ach so!

01:03:20: Und das heißt da gibt es jetzt momentan wahrscheinlich gar keine Wölfe mehr.

01:03:23: oder wenn Durchzügler oder so?

01:03:25: Nein, es hat ein Rudel hat das noch... In der Regel, wenn Sie das ganze Rudel eliminieren dürfen, erwischen sie nie das ganze Rudel.

01:03:34: Also das Rudel wird zerstört und dann hast du einzeln durchführen unterwegs.

01:03:40: Okay.

01:03:41: Das ist das Verrückte.

01:03:42: Das ist ganz selten jetzt, dass sie wirklich ganz sehr rudelt.

01:03:46: Das Vornrudel konnten Sie ganz auslöschen aber die meisten Rudeln, die ganz am Abschluss freigegeben wurden, wurden nie ganz eliminiert.

01:03:56: Ich staune immer über diese Zahlen hier im Raum stehen.

01:03:59: Hier heißt es fünfzehn Wölfe aus dem Rudel, zweihundertdreißig Wölfen seit Winter.

01:04:03: zwanzig dreiundzwanzig.

01:04:05: das sind echte Zahlen, die sind eigentlich unvorstellbar auch durch nichts zurechtfertigen.

01:04:12: Liebe Christina, ich wünsche euren Politikern einfach mal die nötige Einsicht.

01:04:16: Dass es so nicht weitergeht und dass das alles einfach mal nichts bringt.

01:04:21: aber vielleicht wünsche ich denen auch einfach nur, dass sie einmal zur Rechenschaft gezogen werden weil das Ganze ist ja auch noch rechtswidrig.

01:04:28: wie auch immer was wünschst du dir im Moment am meisten politisch gesellschaftlich oder auch im Umgang mit dem Thema Wolf?

01:04:37: Politisch wünsche die Kantone und der Bund an die eigenen Gesetze halten.

01:04:43: Und auch die demokratischen Entscheide respektieren, dass ein wissenschaftlich fundiertes Wollsmanagement umgesetzt wird und nur noch Wölfe in Ausnahmefälle geschossen werden, die wirklich gelernt haben, die gut umgesetzten Herrenschutzmaßnahmen zu umgehen sowie wie das eigentlich vorher gemacht hat und es funktioniert hat.

01:05:03: Ich wünsche mir aber auch, dass Wölfen als das angesehen werden was sie wirklich sind und nicht als Sündenbock- und Bösewicht.

01:05:13: Sie sind heimische Wildtiere, die genau dieselbe Lebensberechtigung haben wie jedes andere heimischen Wildtier auch.

01:05:20: Und sie sind sehr positiv fürs Ökosystem für die Gesundheit des Wildbestandes, für den Schutzwald, dass man einfach mal das Positive des Wolves sieht und nicht nur den Sündenbok und böse Wicht.

01:05:36: Ich würde mir auch wünschen, dass das gesamte Geld was jetzt in die sinnlosen Abschüsse fließt.

01:05:43: In den Herdenschutzkrisen würde.

01:05:46: Weil Herdschutz funktioniert.

01:05:48: Das beweisen alle, die es machen und Herdenschutz ist die einzige nachhaltige Lösung für ein möglichst kompliktarmes Zusammenleben.

01:05:57: Menschwulf nutzt Tiere Und was ich mir auch noch wünsche, ist mehr Respekt der Natur gegenüber, weil wir sind Gast auf dieser Erde und wir sollten dazu Sorge tragen.

01:06:12: Wir haben nur diese eine Erde.

01:06:15: Und wenn wir so weitermachen, dann sagen wir uns selbst den eigenen Ast ab, auf dem wir sitzen.

01:06:25: Wir sind auf die Natur angewiesen – die Natur aber nicht auf uns.

01:06:29: Ich denke deshalb sollten wir wirklich Sorge

01:06:32: tragen.".

01:06:33: Ich denke, das ist ein schönes Schlusswort für diese Folge.

01:06:37: Und ich schließe mich dir komplett an!

01:06:39: Wir haben nur eine Natur und die sollten wir hüten und beschützen.

01:06:46: Auf jeden Fall wollte ich an dieser Stelle noch sagen, ich wünsche dir und deinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern in der Schweiz ganz viel Kraft- und Durchhaltevermögen.

01:06:53: Das kommt jetzt nochmal eine harte Zeit auf euch zu aber ich bin mir sicher das am Ende das Gute siegen wird.

01:06:59: also ich wünsch euch durch Halter Vermögen dass ihr stabil bleibt und es hier nie die Hoffnung verliert.

01:07:05: und seid euch sicher ihr habt mental Die Unterstützung von uns allen in ganz Europa.

01:07:12: fühlt euch einfach jetzt mal umarmt.

01:07:14: Ihr habt gerade eine richtig beschissene Zeit und mich hat diese Folge super aufgewühlt, ich muss das erst einmal alles verdauen was hier gesprochen wurde.

01:07:23: Das sind so viele unglaubliche Dinge.

01:07:26: Christina danke an dieser Stelle und bis zum nächsten

01:07:29: Mal!

01:07:29: Danke dir vielmals Sabine und vielen Dank für die Unterstützung und dass sich da dabei sein.

01:07:36: Durfte bei diesem Podcast.

01:07:37: ganz herzlichen

01:07:38: Dank und tschüss!

01:07:44: Das war der Wolfspodcast für heute.

01:07:47: Danke fürs Zuhören.

01:07:48: Für Fragen oder Anmerkungen schickt uns eine Mail an infoat der WolfsPodcast.de.

Kommentare (1)

Udo Zimmermann

Ich kann mich den Wünschen und dem Schlusswort von Christina Steiner nur anschließen, da wir auf einem Weg sind unsere eigenen Lebensgrundlagen bewusst und vorsätzlich zu zerstören, dazu aber auch der Wunsch dass die Medien, jedenfalls ein sehr sehr großer Teil von ihnen, sich daran erinnert, wozu sie eigentlich da sind, objektiv und neutral zu berichten und zu informieren, statt unrecherchiert nach Klicks und Quoten zu schielen und mangels Fakten durch Hetze und Lügen für Unsicherheiten zu sorgen. Was in der Schweiz geschieht ist erschreckend und macht sprachlos, Österreich ist auf dem gleichen Pfad der Ausrottung des Wolfs. Und wir in Deutschland? Wenn man es sich genau betrachtet, schielt die Politik und Lobbyisten doch genau in die beiden Alpenländer. Regulieren, Welpen entnehmen, Weidegebiete wo Herdenschutz angeblich nicht machbar ist, günstigen Erhaltungszustand herbeilügen und Zahlen manipulieren, statt sich auf Problemwölfe zu konzentrieren sich auf due Jugendklasse einschiessen und auch auf Obergrenzen schielen. Dazu schon andere Arten auch aufs Korn nehmen und Recht und Gesetze ignorieren. Noch funktioniert die Rechtsprechung, aber auch da wird man ja schon tätig. Das IFG wird de facto nahezu abgeschafft, UIG und Verbandsklagerecht werden wohl auch folgen, damit all die Machenschaften künftig im Verborgenen bleiben. Wo bleibt da eigentlich der Aufschrei der Medienwelt, des ÖRR. Nur Kommentare dass das IFG wichtig ist, mehr nicht.....und unsere großen Umwelt-Naturschutzverbände? NABU wach auf, nicht nur bzgl Wolf. Ein weiter so kann es nicht mehr sein. Üble Zeiten....mitunter könnte ich schreien.....

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