106: Jagdethik im Widerspruch – Tierschutzrecht vs. Jagdpraxis
Shownotes
Reicht der Status als „jagdbar“ rechtlich und ethisch wirklich aus, um ein Wildtier zu töten? Diese Folge blickt hinter die Kulissen jagdlicher Leitlinien. Anlass sind das neue Ethikpapier der Jägerschaft und die jüngste Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz. Sabine spricht mit dem Diplom-Biologen und Artenschützer Dr. Martin Steverding, der unter anderem im Netzwerk Fuchs aktiv ist. Beide analysieren das Spannungsfeld zwischen Jagdrecht, Tierschutzgesetz und juristischer Realität. Die Episode sagt offen, welche grausamen und längst überholten Jagdpraktiken fernab der öffentlichen Wahrnehmung stattfinden. Und sie zeigt, warum sich die Debatte nicht länger nur um das Wie, sondern zwingend um das Ob einer Tötung drehen muss.
Die Kernfragen dieser Episode:
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Ist das neue Ethikpapier der Jagdverbände ein echter Schritt zur Selbstbeschränkung? Oder ist es nur ein Beruhigungsversuch angesichts schwindender gesellschaftlicher Akzeptanz?
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Was geschieht tatsächlich in den Revieren? Es geht um die Tötung von Welpen, um die Baujagd mit Hunden und um Schliefenanlagen.
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Was bedeutet der „vernünftige Grund“ im Tierschutzgesetz? Warum muss jede Tötung strenge Kriterien erfüllen: Geeignetheit, Erforderlichkeit als Ultima Ratio und nachweisbare Verhältnismäßigkeit?
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„Herrenlos, aber nicht vogelfrei“: Was der wegweisende Fachaufsatz der Rechtsanwältin Christina Patt für die Praxis bedeutet und warum das Tierschutzgesetz (§ 44 BJagdG) Vorrang vor dem Jagdrecht hat.
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Warum ist die anlasslose Bejagung von Fuchs, Waschbär und Wolf weder wissenschaftlich haltbar noch mit modernem Artenschutz vereinbar?
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Welche Perspektiven gibt es für die Zukunft? Es geht um die Abschaffung des Bejagungszwangs, um jagdfreie Schutzgebiete und um den Übergang von anlassloser Freizeitjagd zu einem professionellen Wildhütersystem.
Eine unverzichtbare Episode für alle, die hinter die Fassade scheinbarer Traditionen schauen und begreifen wollen, warum echter Tier- und Artenschutz nicht bei der Hobbyjagd enden darf.
Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald
Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert und finanziert. Er richtet sich gegen Falschinformationen und arbeitet auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und sorgfältig recherchierter Fakten. Es entstehen Kosten für die redaktionelle Arbeit, den Hoster, das webbasierte Aufnahmetool, Studiotechnik, Technikdienstleister sowie Marketing (Flyer & Co.).
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Redaktion: Sabine Sebald
Technik und Produktion: Thomas Ganswindt
Cover-Design und Foto: Matthias Kays
Sprecher: Steffen Schambach
Über den Gast dieser Folge:
Dr. Martin Steverding ist Diplom-Biologe und selbstständiger Gutachter für Faunistik und Artenschutz aus Rhede (NRW). Neben seiner fachlichen Arbeit engagiert er sich seit vielen Jahren ehrenamtlich im Natur- und Wildtierschutz – unter anderem als Mitgründer des bundesweiten Netzwerks Fuchs und der AG West des Freundeskreises freilebender Wölfe. Auf wissenschaftlicher und ethischer Grundlage setzt er sich für ein zeitgemäßes Wildtiermanagement ein und hinterfragt etablierte, oft tierschutzwidrige Jagdpraktiken wie die Baujagd, Schliefenanlagen oder die anlasslose Bejagung von Beutegreifern.
https://steverding-artenschutz.de/
Seite vom Netzwerk Fuchs mit Standorten und weiteren Informationen zu Schliefenanlagen in Deutschland einschließlich interaktiver Karte:
https://schliefenanlagen.info/
„Der Wolf gehört hierher“ Rheder Biologe Dr. Martin Steverding kämpft gegen neues Jagdgesetz:
https://www.bbv-net.de/rhede/woelfe-wolf-nrw-biologe-rhede-martin-steverding-freundeskreis-herdenschutz-jagdgesetz-schonzeit-w1180109-6000531354/
Netzwerk Fuchs bei Instagram:
https://www.instagram.com/netzwerk_fuchs/
Fachliche und tierschutzrechtliche Kritik an grausamen Jagdmethoden unter Mitwirkung von Dr. Martin Steverding:
https://djgt.de/wp-content/uploads/2023/07/2023-07-Baujagd-Schliefanlagen-NRW-Netzwerk-Fuchs.pdf
DJV-Position: Jagdliche Ethik im Diskurs (Juli 2026):
https://www.jagdverband.de/djv-position-jagdliche-ethik-im-diskurs
Ein Thema dieser Folge ist der Fachaufsatz von Christina Patt: „Herrenlos aber nicht vogelfrei – Wildtiere zwischen Jagdrecht und Tierschutz“ (erschienen in: Natur und Recht, August 2026):
https://link.springer.com/journal/10357/volumes-and-issues/48-8
Der rechtliche Maßstab für die im Gespräch definierten Kriterien (Ziel, Geeignetheit, Erforderlichkeit/Ultima Ratio, Verhältnismäßigkeit):
https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/__1.html
Die gesetzliche Klausel, die festschreibt, dass Tierschutz- und Naturschutzrecht durch die Jagdausübung unberührt bleiben:
https://www.gesetze-im-internet.de/bjagdg/__44.html
Kritische Stellungnahme zum DJV-Ethikpapier:
https://www.wildtierschutz-deutschland.de/single-post/djv-jagdethik-vernuenftiger-grund
Studien: Auswirkung der Hobby-Jagd auf Wildtiere:
https://wildbeimwild.com/studien-ueber-die-auswirkung-der-jagd-auf-wildtiere-und-jaeger/
Beispiel für YouTube-Videos zum Thema Fallenjagd:
https://www.youtube.com/watch?v=H2zaVCL3GLs
Modell für Europa: Luxemburg ohne Fuchsjagd:
https://www.wildtierschutz-deutschland.de/single-post/fuchs-luxemburg
Jagdverbot Kanton Genf:
https://www.wildtierschutz-deutschland.de/single-post/kanton-genf-jagd-artenvielfalt
Über Fallenjagd in der Jagdausbildung (Lebendfallen und Totschlagfallen):
https://jagdschein-vorbereitung.de/pruefungswissen-online/jagdbetrieb/jagdarten/fallenjagd/
Transkript anzeigen
00:00:00: Und die goldige Rechtsprechung sagt ziemlich klar, dass eine Tierart auf der Liste der jagdbaren Arten steht und dass gerade aktuell auch eine Jagdzeit für diese Tierart besteht.
00:00:12: Reichen als der nünftige Grund dieses Tier zu tönen nicht aus.
00:00:16: Das heißt mit anderen Worten, die Tötung ohne Grund ist nach § seventeen Tierschutzgesetz eine Straftat.
00:00:22: Ich bin mir sicher, wenn die Bevölkerung nur annähernd wüsste Was da draußen passiert, wenn die Mehrheit der Bevölkerung annähernd wüsste was da draußen passieren denn in dem Moment wäre die Jagd zu Ende.
00:00:42: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge vom Wolfs Podcast.
00:00:45: heute geht es um ein Thema das gerade nach der Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz hochaktuell ist Die jagtliche Ethik, das Tierschutzgesetz und die Frage ob die Jagd in ihrer heutigen Form überhaupt noch rechtlich und ethisch haltbar ist.
00:01:00: Bei mir ist Dr.
00:01:01: Martin Stehweiding, Diplombiologe aus Rede im Nordrhein-Westfalen.
00:01:05: Er ist aktiv im Artenschutz, im Netzwerk Fuchs und in verschiedenen anderen Verbänden.
00:01:10: Martin herzlich willkommen.
00:01:12: wieder muss ich sagen du warst ja schon mal bei mir in Folge Achtundneunzig mein Gast.
00:01:16: Ich freue mich dass Du auch heute wieder am Start bist.
00:01:18: Hallo Sabine, vielen Dank und ich freue mich auch, dass ich wieder dabei sein darf heute.
00:01:22: Bevor wir gleich durchstarten Martin liegt mir eine Sache noch auf dem Herzen die ich los werden muss bevor wir gleich dieses wichtige Thema Ethik in der Jagd besprechen.
00:01:30: es geht hier in dieser Folge nicht darum irgendwie Schulzuweisungen zu machen oder Leute an den Pranger zu stellen.
00:01:35: Es geht vielmehr darum sage ich mal eine Debatte zu starten.
00:01:40: überfällig ist, aus meiner Sicht.
00:01:43: Das Thema Jagd gesamtgesellschaftspolitisch zu diskutieren und dazu möchte ich gerne mit dieser Folge heute einfach mal Fakten, Hintergründe und Infos liefern damit sich am Ende dann jeder eine eigene Meinung dazu bilden kann.
00:01:56: also wie gesagt niemand soll sich hier jetzt irgendwie angegriffen fühlen.
00:01:59: wir werden in aller Sachlichkeit diskutieren aber wir werden natürlich Ja, ungeschönt darüber berichten.
00:02:06: Was wir zu berichten haben?
00:02:07: Es geht einfach darum eine sachliche und ausgewogene Diskussion zu starten.
00:02:12: Und ich hoffe das ist auch in deinem Sinne Martin.
00:02:15: Definitiv!
00:02:16: Also es geht nicht darum die Jäger pauschal anzugreifen.
00:02:21: Es geht wirklich darum ganz wichtige Dinge anzusprechen und ganz wichtige Dinger auch infrage zu stellen, die lange nicht infrage gestellt worden sind.
00:02:28: Dann würde ich vorschlagen, starten wir mit einem aktuellen Dokument.
00:02:32: Was ja eigentlich auch der Aufhänger ist für diese Folge und zwar dem sogenannten Ethikpapier der Jagdverbände.
00:02:38: das ist am thirteenth Juli herausgebracht worden.
00:02:41: also es noch ganz aktuell.
00:02:42: du hast es gelesen.
00:02:43: was genau steht denn da drin?
00:02:45: Da steht ehrlich gesagt ziemlich wenig drin!
00:02:47: Also ich war schon... Ich habe dann nicht gerechnet dass es der große Wurf wird.
00:02:52: aber ich bin sogar noch in meinen Erwartungen enttäuscht worden.
00:02:56: Ich lese mal einen Satz vor, der mir ganz besonders aber aufgestoßen ist.
00:02:59: Weil er überhaupt nichts mit der Jagdpraxis wie sie draußen stattfindet zu tun hat und überhaupt nicht eingehalten wird.
00:03:05: Und zwar ich zitiere jagdliche Entscheidungen müssen so gestaltet sein dass natürliche Verhaltensweisen des Wildes erhalten bleiben.
00:03:13: Stresssituationen sind durch angepasste effiziente Jagdsstrategien zu vermeiden.
00:03:18: Ich bin tagtäglich draußen und sehe was die Jagd mit den Tieren macht.
00:03:22: Die Tiere scheu sind, wie die Tiere in einer Landschaft der Angst leben wo sie permanent auf der Flucht sind.
00:03:27: Ich erlebe den Fuchs oder ich erlebe dem Fuchs eben nicht das Problem.
00:03:31: hier bei mir zu Hause sind Füchse so intensiv bejagt dass sie absolut Menschen scheuen unsichtbar sind.
00:03:36: Die allermeisten Menschen, die ihr Leben haben noch nie in ihrem Leben ein Wildleben in Fuchs gesehen was wirklich unglaublich ist!
00:03:42: Die Tiere sind permanent auf Der fluch, die verstecken sich vor dem menschen, die sind Scheuge schossen.
00:03:48: Ich erlebe das an den Rehen, die ab dem ersten Mai, wenn die Bockjacht losgeht wie da kaum zu sehen sind während sie im April noch gut zu beobachten sind.
00:03:54: Also ich sehe tagtäglich was die Jagd mit den Tieren
00:03:58: macht.".
00:03:59: Dieses Ethikpapier besteht ja aus drei großen Themen.
00:04:04: Da ist zum einen das, was du jetzt gerade angesprochen hast – die Weitgerechtigkeit und der Tierschutz?
00:04:08: Das Wort Tierschutz findet dort durchaus statt.
00:04:11: Dann gibt es aber noch den Bereich Technik-Einsatz und Selbstbeschränkung, Öffentlichkeitsarbeit und Medien.
00:04:18: Also diese Punkte alle haben die Jäger in diesem Papier... das wurde glaube ich auf dem Bundesjagdtag in Zul, glaube ich, in so einem Workshop verabschiedet.
00:04:28: Haben sie sich auf die Fahnen geschrieben?
00:04:29: Also Technik einsatz und selbst Beschränkung.
00:04:31: da geht's eben darum dass bestimmte Techniken nicht erlaubt sind oder nur begrenzt.
00:04:35: richtig?
00:04:36: Genau!
00:04:37: begrenzt, also es geht zum Beispiel auch um die Nacht-Zieltechnik.
00:04:40: Also da steht drin dass die technischen Möglichkeiten oder ist die Verwendung der technischen Möglichkeit nicht immer gerechtfertigt ist nur weil sie weil das möglich ist.
00:04:48: Das ist ja schon mal ein ganz netter Grundsatz.
00:04:51: aber wenn wir mal den Fokus auf das Thema Tierschutz setzen dann stellen uns ja ganz andere Fragen.
00:04:57: und zwar stellt das Ethikpapier ja die Tötung von Tieren.
00:05:00: Die jagliche Tötungen von Tiern ja überhaupt nicht in Frage als Ethik.
00:05:02: Papier spricht nur über das wie?
00:05:05: Aber es spricht nicht über das Ob der Tötung, wir müssen mal über das ob der Töntung sprechen.
00:05:09: Wir müssen bei verschiedenen Jagdarten, bei verschiedenen jagdbarentierarten und auch bei verschiedenen Jagt anlassen, mal darüber sprechen, ob das überhaupt notwendig ist?
00:05:18: Also dieses Ethikpapier macht für mich so ein bisschen den Eindruck einer Rechtfertigung der Jagd an sich.
00:05:25: Da geht es ja auch um so wichtige Themen, habe ich eben gerade schon gesagt Öffentlichkeitsarbeit und Medien ist auch ein wichtiger Punkt in diesem Papier.
00:05:31: da geht es eben darum dass man respektvoll die Jagd dokumentieren soll.
00:05:36: also sprich das ist mit Blick auf Social Media weil da gibt's jetzt auch einige Spezialisten Influencer die wirklich mit ganz viel Leidenschaft ihre Erlegerbilder und da will man sich als Jägerschaft jetzt auch so ein bisschen selbst begrenzen, also quasi reiserische Erlegerbilder gelten nicht mehr als konform.
00:05:59: Glaubst du die kriegen das hin?
00:06:00: Weil dann gibt es ja doch einen Riesengraben!
00:06:02: Die Jägerschaft ist ja zweigeteilt.
00:06:04: Da gibts einmal die traditionellen Jäger und dann gibts die jungen Wilden.
00:06:07: Die hat der Mantanke selber so genannt
00:06:09: Ja ob sie das hinkriegen sei mal dahingestellt.
00:06:11: Also ich habe jetzt einige in letzter Zeit einige Videos oder einige Social Media Beiträge gesehen wo mir bald schlecht geworden ist, wo dann zum Beispiel von einem Murmeltierjagd in Alpen berichtet wurde.
00:06:24: Wo die da mit Trachten hingefahren sind und diese Tötung von den Murmel-Tieren in traditioneller Alpentracht zelebriert haben auf eine Art und Weise ... Das kann ich nur sagen, das war wirklich widerlich.
00:06:40: Ich glaube, dass es diese Jagdinfluencer, die sich da so auf diese Weise präsentieren, auch weiterhin geben wird Und dadurch stellen sie sich eigentlich selbst an den Pranger.
00:06:50: Aber die Schaden, der jagt doch mehr als dass ihr nutzen oder?
00:06:53: Richtig auf jeden Fall!
00:06:55: Also das wird ein großes Thema auch bleiben innerhalb der Jägerschaft, die Uneinigkeit darüber was man jetzt zeigen soll und was nicht.
00:07:03: Einige verdienen ja sogar Geld damit indem sie diese Sachen posten.
00:07:06: Diese Murmeltierjagd, das war glaube ich sogar einen Preißerschreiben da konnte man sich an einem Preisserschreiben beteiligen und dann die Teilnahme an dieser Murmeltierjagt gewinnen.
00:07:16: Das wurde wirklich in alten Kulisse im Dirndl hat es eine Jägerin auch präsentiert.
00:07:21: also schon sehr grenzwertig muss ich ehrlich sagen Zumal ja die Murmeltierjagd als solche auch hoch umstritten ist.
00:07:29: Ja natürlich, man muss sich da fragen warum schießt man Murmeltiere?
00:07:32: Man muss sich bei ganz vielen Jagdarten und bei auch vielen jagdbaren Arten hinterfragen Ist das vertretbar diese Tiere noch zu jagen?
00:07:39: Und es gibt ja den vernünftigen Grund im Tierschutzgesetz und der gilt auch für die Jagd.
00:07:45: Da wären wir bei einem großen anderen Thema und zwar gibt es hier jetzt eine Publikation von Christine Appatt Von der Deutschen Juristischen Gesellschaft für Tierschutzrecht.
00:07:54: Sie ist Juristin und Rechtsanwältin und hat da einige Dinge mal analysiert.
00:07:59: Es geht um das Verhältnis zwischen Jagdrecht- und Tierschutzrecht, der Aufsatz heißt herrlichlos aber nicht vogelfrei wird.
00:08:06: Tiere zwischen Jagdtrecht und Tierschutz.
00:08:08: Und er ist in der Fachzeitschrift Natur und Recht im Anfang August erschienen.
00:08:12: und Der kommt zu dem Ergebnis dass Erhebliche Teile der Jagd wie sie jetzt stattfinden definitiv rechtswidrig sind.
00:08:20: Welche Teile sind das die rechtswidrich sind?
00:08:23: Also es gibt im Jagdrecht, im Bundesjagg-Gesetzparagraf fortya ganz kurz und knackig Vorschriften des Lebensmittelrechts, solchen Rechts, Fleischhygiene rechts und Tierschutzrechts bleiben unberührt.
00:08:35: Also das Tierschutzrecht die Vorschrift des Tierschußrechts bleibt bei der Jagd unberührt.
00:08:40: Das Tiers Schutzrecht gilt also beider Jagd uneingeschränkt.
00:08:44: Wir haben Paragraph siebzehn Tierschussgesetz Der unter Strafe stellt eine Tötung eines Webeltier ohne vernünftigen Grund.
00:08:53: Und dann müssen wir über den vernünften Grund
00:08:54: sprechen?
00:08:55: Genau!
00:08:56: Ist die Jagdbarkeit, also zum Beispiel des Momeltiers ein vernünftigere Grund hier ein Leben zu beenden?
00:09:03: und die heutige Rechtsprechung sagt ziemlich klar Die Jagdwahrheit alleine einer Tierart, dass eine Tierart auf der Liste der jagdbaren Arten steht und das gerade aktuell auch eine Jagdzeit für diese Tierart besteht reichen als der nünftige Grund dieses Tiere zu tönen nicht aus.
00:09:21: Das heißt mit anderen Worten, die Tötung ohne Grund oder ohne vernünftigen Grund.
00:09:27: Ohne ausreichende Vernünftige Grund ist nach § seventeen Tierschutzgesetz eine Straftat.
00:09:32: Das ist ein ganz schöner Dämpfer für die Jagd wenn man bedenkt dass ja die Hälfte der jagdbaren Arten an und für sich eigentlich gar nicht genutzt werden.
00:09:41: also hängt dieser vernünftig Grund für das Töten?
00:09:45: Hängt er auch davon ab ob ich einen Tier nutze?
00:09:49: Oder woran wird das jetzt genau festgemacht?
00:09:52: Das hat sicherlich damit zu tun, was mit dem Tier passiert bzw.
00:09:56: was der Beweggrund ist, dieses Tier zu jagen.
00:09:59: Denn es müssen drei Aspekte geklärt sein, ob an vernünftiger Grund vorliegt.
00:10:04: Erstens muss ein Ziel da sein, dass erreicht werden soll mit der Tötung und es muss sicher sein, Es gibt keine anderen Mittel, dieses Ziel zu erreichen.
00:10:22: Keine milderen Mittel vor allem das Ziel zu erreichen also Tötung als Ultima Ratio.
00:10:27: und drittens der Nutzen der Tötungen muss nachweislich größer sein als der Schaden.
00:10:33: Der entsteht wenn man auf die Tötunge verzichtet.
00:10:35: Das heißt kurz gesagt Beweislast muss auf der Seite des Lebens stehen.
00:10:40: ein vernünftiger Grund für die Tätung eines Tieres muss bewiesen werden Und wenn es um Nahrungsgewinnung geht das kann man natürlich auch in Frage stellen Weil es ist die Frage, wann Fleisch essen muss.
00:10:53: Man muss kein Fleisch essen.
00:10:54: Das muss man nicht unbedingt.
00:10:56: und es kommt noch hinzu dass auch nur Promille des deutschen Fleischkonsums überhaupt über den Jagd gedeckt werden können.
00:11:03: das gibt die Menge gar nicht her.
00:11:05: ein nennenswerten Anteil der Ernährung der Bevölkerung durch Wildfleisch zu decken das geht gar nicht das funktioniert gar nicht.
00:11:11: deswegen muss man das auch hinterfragen aber dennoch ist wahrscheinlich im juristischen Sinne Der vernünftige Grund bei einem Es waren, wild sage ich mal bei einem Reh oder so eher gegeben als bei einem Fuchs.
00:11:26: Also ich würde das tatsächlich auch jedem Jäger zugestehen.
00:11:29: dass er sich Tiere erlegen darf für den Eigengebrauch oder auch meine Degen zum Verkaufen ja.
00:11:35: aber es geht mir jetzt einfach auch mal darum zu schauen dieser vernünftige Grund der hier im Raum steht.
00:11:43: Die Jäger sagen, sie haben einen vernünftigen Grund beispielsweise jetzt Wasperren oder Füchse zu töten.
00:11:49: Weil die im Prinzip großen Schaden anrichten und ihr vernünktiger Grund in der Rechtfertigung ist dann wir müssen die schießen damit bestimmte andere Wildarten geschützt werden weil in einer Kulturlandschaft das Gleichgewicht so durcheinander geraten ist dass sich das nicht selber reguliert.
00:12:06: Das ist glaube ich das was die Jägerschaft als vernünftigem Grund Anführt.
00:12:11: wird das künftig noch reichen?
00:12:14: Ich denke nicht, weil das steht auf sehr wackeligen Beinen.
00:12:19: Das ist meines Erachtens nichts anderes als eine Rechtfertigung für die Fuchsjagd um weiter Füchse jagen zu dürfen.
00:12:24: Weil Fuchsjaag macht ein erster Linde nämlich Spaß.
00:12:27: Fuchsjarg ist meine Sache eine vergnügungsorientierte Jagd, die ökologisch in aller Regel keinen Sinn macht.
00:12:34: Es gibt natürlich... Also fangen wir so an!
00:12:36: Natürlich fressen Füchsse Eier und Küken von Bodenbrütern, selbstverständlich tun sie das.
00:12:42: Also ein Fuchs ist natürlich in erster Linie ein Mäuseärger.
00:12:45: aber wenn dann einen Brachvogelkücken vor Beiläufe oder eine Gelege da liegt nimmt der Fuchs es natürlich selbst selbstverständliche auch mit keine Frage.
00:12:53: Aber das heißt im Umkehrschluss nicht dass wenn ich die Füchse entnehme, dezimiere Das ist dann den Wiesenvögeln dem Bodenbrut dann besser geht weil das fressen von Eiern und Jungen übernehmen an andere Tiere.
00:13:06: Die Tiere stehen miteinander in Konkurrenz.
00:13:08: Das heißt, der Fuchs ist ein relativ großes Tier.
00:13:13: Und die Anwesendheit des Fuchses führt dazu das kleinere Beutegreifer wie Iltis oder Wiesel durch die Anwestenheit des fuchses ein bisschen begrenzt werden.
00:13:21: Das heißt wenn der Fuchss abnimmt dann nehmen die Wieseln höchstwahrlich zu und dann gibt es ja auch Beispiele dafür dass sie dann wenn die Fuchsjagd nicht zu dem gewitschen Ergebnis geführt hat im Wiesenvorgelschutz das dann Wiesell gefallen aufgestellt werden das dann zum Beispiel am Dümmer Also eine dünne Niederung in Niedersachsen, dann hunderte von Wieselfallen aufgestellt worden sind.
00:13:41: Damit die Wieseln bekämpft werden können, die durch das Verschwinden oder das Dizimieren der Füchse häufiger geworden sind und am Ende bleiben die Wanderraten übrig.
00:13:49: Die Wanderraten sind so gut wie nicht bekämpfenbar in einer offenen Feldlandschaft.
00:13:53: Und die Wunderraten bleiben am Ende übrig.
00:13:55: Sie vermehren sich stärker wenn der Fuchs fehlt und fressen auch Eier an die Umvögel.
00:13:59: Das heißt, dass das Problem, wie du die Fuchs sagst meistens nur verlagert.
00:14:03: Es gibt ja Beispiele wie zum Beispiel Luxemburg, wo die Fuchsjagd schon seit vielen Jahren ausgesetzt wurde.
00:14:09: Wo im Prinzip all die Folgen, die angekündigt waren von der Jägerschaft nicht eingetreten sind.
00:14:15: also sprich es scheint irgendwie doch ohne Fuchs Jagd zu funktionieren.
00:14:18: aber gibt es umgekehrt?
00:14:20: gibt es Beispiele dafür dass die Fuchsjagt wirklich flächendeckend große Probleme in der Biodiversität gelöst hat?
00:14:27: Nein das nicht.
00:14:30: In Luxemburg sieht man das sogar noch in einem anderen Aspekt.
00:14:33: Erst mal muss man dazu sagen, Luxembourg wird da ganz gerne von den Hergern genannt.
00:14:37: als Beispiel die Bodenbrüter sind verschwunden.
00:14:40: Ja, die Boden brüten also in Luxembroke weitgehend verschwundet genauso wie in den Nachbarländern auch.
00:14:44: oder in Nachbaregionen auch, wie in Belgien und in der Eifel
00:14:48: usw.,
00:14:48: sind die BodenBrüte auch weitgehende verschwinden aber es schon längst bevor der Fuchs aus der Jagd rausgenommen worden ist.
00:14:54: Das ist in Luxenburg ja im Jahr zweitausendfünfzehn passiert.
00:14:57: Und da gibt es noch einen ganz anderen Aspekt, der auch ganz gerne immer wieder angeführt wird für die Bejagung des Fuchses.
00:15:02: Wir müssen ja so euchenbekämpfen, Reude, Staub, Fuchsbandwurm und so weiter.
00:15:07: Der Befall mit dem Fuchsbandwurm ist seit Einstellung der Fuchsjagd-Geluxenburg auf einem Bruchteil gesunken.
00:15:14: Der ist heute nur noch ein Viertel dessen was er vor Einstellungen der Fuchshagda war.
00:15:20: Ach weiß!
00:15:21: ist eigentlich, wenn man sich mit Populationsbiologien mal an der Oberfläche beschäftigt, reicht das schon, um das zu verstehen.
00:15:28: Wenn viele Füchse geschossen werden, werden viele revierefrei.
00:15:32: Füße reagieren damit – das ist vielfach nachgewiesen, da sehe ich auch selber hier bei uns in meiner Region und fügst intensiv bejagt werden – sehr reagieren dann mit erhöhter Reproduktionen.
00:15:42: Die können also durch was mal zehn Welpen pro Fuchs fair aufziehen.
00:15:47: Das führt dazu, dass es Im Gegensatz zu einer Nicht-Bejagtenpopulation, also viel mehr freie Reviere.
00:15:52: Freiwertende Reviere gibt durch den Abschuss und vielmehr Jungtiere an viele höhere Anteile an Jungtieren durch die erhöhte Reproduktionen.
00:16:01: Diese Jungtierem laufen umher und suchen die frei werdenden Reviere und dadurch kommen sehr viel Dynamik, sehr viel Bewegung in die Population.
00:16:08: Sehr viel Bewegungen heißt der Erreger werden schön weiträumig durch die Gegend getragen und dadurch können sich Krankheiten und Parasiten deutlich schneller ausbreiten als ohne Jagd.
00:16:18: Es gibt so viele Studien, die belegen, dass die Fuchsjagd überflüssig oder sogar schädlich ist.
00:16:24: Warum wird das seitens der Jägerschaft nicht anerkannt?
00:16:28: Warum wird immer noch mit zweierlei Maß gemessen?
00:16:30: Warum werden da immer noch diese alten aus der Zeit gefallenen Argumente immer wieder bemüht?
00:16:37: Um die Fuchsjagt vor der Bevölkerung zu rechtfertigen und im Grunde zu präsentieren, die die Bevölkerung glaubt... ...Fuchsjagt passiert in der Regel aus zwei Gründen.
00:16:47: Erstens ist es eine vergnügungsorientierte Jagd, Fuchsjagd macht einfach Spaß!
00:16:50: Ich zitiere mal wieder den Präsidenten des deutschen Jagdgebrauchssundeverbandes K.R.
00:16:56: Weich.
00:16:57: FuchsJagd mache Freude.
00:16:58: Es ist eine schöne Sache, den Fuchs zu bejagen und ein spannender Jagd mit einer guten Beute.
00:17:03: Also das geht um Spass.
00:17:04: Das ist seine.
00:17:05: Und das Zweite?
00:17:06: Es geht um Konkurrenz.
00:17:07: Der Fuchs fängt hin und wieder an meinen jungen Hasen, fängt hinter mir einmal einen Kaninchenfasale in der Stockente und die möchten die Jäger lieber selber schießen.
00:17:16: Die werden den Fuchs nicht gegönnt, die möchten dem Herbst bei der Treibjagd etwas heute finden haben.
00:17:20: Das Ganze kann man jetzt auf andere Arten übertragen, die auch bejagt werden wo es nicht wirklich einen klaren Grund dafür gibt?
00:17:27: Wir sind jetzt beim Waschbären.
00:17:28: da ist das ja ähnlich und es betrifft auch Vögel.
00:17:31: Ja also wenn wir mal waschbärnmal sind, der Waschbeer ist natürlich eine eingeschleppte Art und ob man es als invasiv definiert oder auch nicht wie auch immer Und als eingeschleppter Art, als neuer als eine Art die so in Europa in der ähnlichen Form sag ich mal nie gegeben hat kann er den Waschbären natürlich auch Probleme machen.
00:17:51: Er kann extrem gut klettern und er hat extrem geschickte Vorderfoten, die quasi wie Hände agieren können und zum Beispiel Fledermaus aus Baumhöhlen rausziehen können usw.
00:18:01: oder auch am Fiebeln aus dem Wasser greifen können.
00:18:03: Deswegen kann natürlich der Waschbeer durchaus für bedrohte Arten problematisch sein hier und darstellenweise zumindest das glaube ich tatsächlich.
00:18:11: Aber wir müssen uns dann natürlich fragen, erinnert die Jagd da irgendwas dran?
00:18:15: Die Jagdstrecken auf den Waschbären steigen und steigen von Jahr zu Jahr.
00:18:20: Der waschbärsten Bestand wird aber nicht kleiner dadurch.
00:18:23: Also hier ist der Jagd meines Erachtens komplett überflüssig.
00:18:26: Sie führt nicht dazu dass der Waschbeerbestand reduziert wird Und deswegen ist sie überflissig und enberlich.
00:18:34: Der Waschberg ist da und damit müssen wir leben.
00:18:37: Das DHV-Ethikpapier macht sicher auch stark für eine mehrheitliche gesellschaftliche Akzeptanz der Jagd.
00:18:46: Offenbar hat man erkannt, dass die Jagd zunehmend im Fokus der gesellschaftlichen Diskussion steht.
00:18:52: aber ist das nicht irgendwie ein Widerspruch in sich wenn man einerseits diese alten Methoden die aus der Zeit gefallen sind rechtfertigt und andererseits bei der Bevölkerung Um Verständnis buhlt, geht das zusammen oder wie lange lässt sich das noch aufrechterhalten aus deiner Sicht?
00:19:08: Also wir arbeiten daran dass es möglichst nicht mehr aufrecht zu erhalten ist.
00:19:11: Wir arbeiten daran die Öffentlichkeit Arbeiterjäger zu entlarven und der Bevölkerung zu erklären was da draußen wirklich passiert.
00:19:17: Und ich muss tatsächlich sagen Ich bin ja selber auch noch gar nicht so lange wirklich Jagdgegner.
00:19:21: also überzeugter Jagd Gegner bin ich seit drei vier Jahren.
00:19:24: Die Fuchsjagd habe ich immer schon abgelehnt und die jagt auf Beutegreifer in der Vögel aber auch immer generell abgelehnte immer schon.
00:19:31: Aber ich habe ja die Jagd auf andere Tierarten für notwendig gehalten, bis ich mich dann näher mit beschäftigt habe und es ist ja noch schlimmer als das was ich wirklich in meinen schlimmsten Erwartungen befürchtet habe, was da draußen passiert, welche Grausamkeiten da passieren, was daraus ein Gang und Gebe ist und wie wenig das mit dem zu tun hat, was dort draußen oder was da in die Öffentlichkeit reingetragen
00:19:52: werden.
00:19:52: Was meinst du damit?
00:19:53: Erzähl mal ein paar Beispiele!
00:19:55: Die Jäger sind ja sehr gut darin sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren.
00:20:01: Dadurch wird auch viel Geld ausgegeben, dafür aber eine professionelle Kräfte die dann wirklich Öffentlichkeitsarbeit für den Jagd machen und die hat mit der Praxis doch relativ wenig zu tun.
00:20:11: Wenn wir wieder beim Fuchs bleiben... Der Fuchs ist ja für mich eigentlich ein Sinnbild für die gesamte Grausamkeit der Jagd weil Fuchsjagd ist meine Sache komplett überflüssig.
00:20:20: das ist eine und das zweite ist FuchsJagd.
00:20:22: Das ist ultra brutal in vielerlei Hinsicht und ganz besonders brutal ist da die Baujagdarfüchse wo Hunde dann in die Bauer reingejagt werden, um die Füchse rauszutreiben.
00:20:32: Die warten den Jägern an draußen erschießen und wo es regelmäßig zu Kämpfen zwischen Fuchs und Hund kommt vor allem wenn das eine Fair ist also ein Fuchsweibchen ist was schon Junge hat.
00:20:42: Was da durchaus relativ häufig vorkommt weil die Fükse ja in den meisten Bundesländern die Altfükse bis Ende Februar gejagt wären und der Februar ein wichtiger Baujagdmonat ist.
00:20:52: bei den Jägern Und sehr viele Fükste schon im Februar welpen gebären kommt es doch häufiger vor, dass da der Hund schon auf eine Fähre mit Welpen trifft.
00:21:03: Und die Fähren dann entsprechend die Welpen verteidigen und es kommt zum Blutchen kämpfen.
00:21:08: Dann kommt dazu das Fuchs-Welben in jedem Alter, egal wie klein sie sind getötet werden dürfen.
00:21:14: Die werden in manchen Bundesländern mit Weltenfallen am Bau abgefangen.
00:21:18: In anderen Bundesländern hier Nordrhein-Westfalen sind Welpenfallen verboten.
00:21:21: Hier werden Sie einfach am Bau weggeschossen oder wie in einer Wildkamera aufgestellt und geguckt, Ich sag mal, das sind sechs Welten vor der Wildkamera.
00:21:29: Also weiß ihr ja gleich, ich muss sechs Stück treffen, setze sich auf seinen Hocker und auf dem Hochsetz wie auch immer und schießt dann die spielenden Welten, die dann drei, vier, fünf Wochen alt sind vorm Bau weg.
00:21:39: Und dass ist hier bei mir zu Hause ganz normale Jagdpraxis.
00:21:44: Ich habe ja auch gestaunt darüber, dass die Lebenfallenjagd ja auch so verbreitet ist.
00:21:49: Das hast du in unserer letzten Podcast-Folge ja auch erzählt wie häufig Füchse durch lebenfallen gejagt werden.
00:21:56: das läuft dann so, dass Die füchsen angelockt werden in die falle reingehen Dass dann Ja im besten Fall irgendwie eine wildkamera.
00:22:04: ein signal gibt an den jäger Achtung hier ist ein fuchs in der falle Du musst jetzt kommen.
00:22:08: und was dann passiert das haben wir in der Letzten folge ja Auch schon angedeutet.
00:22:12: sollten wir jetzt aber auch noch mal sagen Der Fuchs in der Falle wird dann mit einer Kurzwaffe vis-à-vis erlegt, richtig aus nächster Nähe.
00:22:21: Ja genau!
00:22:22: Also wenn der Fuchs an die Falle reingeht... Die heutigen Fallen haben in aller, aller Regeln automatischen Fallenmelder oder so einen elektronischen Fallemelder.
00:22:29: das heißt ja die Faller ausgelöst hat kriegt der Hergern ein Signal aus Handy und er ist dann verpflichtet am nächsten Morgen um die Fallen zu kontrollieren.
00:22:37: Und jetzt geben wir mal die fallen Jagd überwiegend im Herbst und Winter statt Also ab Sommer meistens bis dann Ende Februar, zumindest in NRW und auf Füchse jetzt.
00:22:53: Jetzt stellen wir es mal vor, es ist eine Winternacht, das ist siebzehn Uhr dreißig, haben spät Nachmittag ist ein Stock dunkel der Fuchs ist aktiv geht in die Falle rein und dann kommt der Jäger am nächsten Morgen um neun Uhr kurz nach Dames Hell geworden ist Sonnenuntergang ist hier erst um acht Uhr fünfzig oder sowas glaube ich.
00:23:08: dann im Dezember kommt er also im ersten Tageslicht an Zerfalle und hat der Fuchs viele, viele Stunden in der Falle gesessen und hat seinen Tod sozusagen abgewartet.
00:23:19: Und dann wird der Fuchs bei einer Betonrohrfalle, das ist ja der häufigste Fallen-Typ da wird zunächst ein Fangkorb also einen Abfangkorb oder Abfangnetz in eine der beiden Eingänge der Fall gesteckt und dann wird mit einem Schieber, also wir werden erstmal die Klappen dann hochgezogen mit einem schieber Wird denn der Fuch von der anderen Seite her?
00:23:40: Ein Schiebern am langen Stab in den Abfangkorb reingedrückt und dann wird mit der Kurzwaffe, mit dem Revolver.
00:23:47: Der Fuchs... ...in dem Abfangkorb aus nächster Nähe oder aus wenigen Zentimeter Distanz dann erschossen.
00:23:54: Beim Fangschuss das ist ein so genanter Fangschuß da ist die Nutzung einer Kurzwaffel in der Jagd erlaubt.
00:24:01: Was ich immer wieder bemerkenswert finde ist dass wenn ich das Thema im privaten Umfeld anspreche Das mir das keiner glaubt!
00:24:09: Das wird von den Leuten so verdrängt.
00:24:13: oder sie wissen es einfach nicht, Sie halten's nicht für möglich.
00:24:16: Oder Sie haben doch noch eine hohe Meinung von der Jagd!
00:24:21: Dass die sagen nein das ist übertrieben, das glaube ich nicht.
00:24:24: und wenn ich dann irgendwie YouTube Videos ins Feld führe... Da gibt's ja übrigens ein YouTube Video wo ein Jäger genau dieses Prozedere macht mit seinem Kleinkind dabei.
00:24:32: Ja?
00:24:33: Das hab' ich auch schon mal geteilt auf Instagram Und die Leute halten das alle nicht für möglich.
00:24:39: Sie sagen, nein!
00:24:41: Das machen Jäger nicht.
00:24:43: Wenn dann die Ausnahme ... Das sind irgendwie so ein paar Perverse, die sowas machen.
00:24:46: Aber das macht nicht das Groh der Jägerschaft.
00:24:49: Du sagst aber, dass ist gängige Praxis?
00:24:53: Ja, das ist gengige Praxis.
00:24:55: Bei Fuchse ist es schon so, dass die Mehrheit der Füchse vom Ansitz aus erschossen wird.
00:25:01: Also vom Hochsitz oder vom Ansatzfockerhaus Wobei das natürlich auch durchaus grausam ist, weil die Füchse ja dann auch angelockt werden aus verschiedener Art und Weise.
00:25:09: Die Fallenjagd, ich weiß jetzt nicht genau wie viel Prozent hier ausmacht aber die macht schon einen erheblichen Anteil aus, da war kein mehrlichen Anteil.
00:25:16: Aber das ist hier bei mir zu Hause in meiner Region ist das Gänge gepraxisig.
00:25:20: Ich kenne ungefähr dreißig Fuchsfallen, die hier im Stadt- oder Gemeindegebiet meines Heimatstädtchen draußen rumstehen, ungefähr dreizig.
00:25:33: Ich weiß, ich weiß nicht alle.
00:25:34: Ich bin zwar viel draußen unterwegs und bin auch eigentlich in jedem Waldstück hier in meinem gemeinen Gebiet auch schon mehrfach gewesen aber ich habe sicherlich noch nicht alle fallen gefunden.
00:25:45: also ich glaube wir sind uns einig das ist grausam es ist grause realität.
00:25:50: Und zur Wahrheit bei der Jagd gehört aber auch dazu, und da müssen wir jetzt ganz offen darüber reden.
00:25:55: Wir reden heute über Ethik in der Jagde.
00:25:57: Dazu gehört ja eigentlich dass das Töten schnell und schmerzlos vonstatten gehen muss.
00:26:02: Wir müssen jetzt mal drüber sprechen, dass ja nicht jeder Schutz sitzt.
00:26:07: Definitiv nicht!
00:26:08: Also gerade das Thema Baujagd, weil der Baujagt ist ja so, wenn es so läufig ist soll... dass dann der Fuchs in der Regel mit hoher Geschwindigkeit aus dem Bau flüchtet, also der Hund, der Dackel oder Terrier treibt den Fuchs raus und er flüchtete plötzlich aus einem der zwei drei Löcher die da vielleicht möglich sind.
00:26:27: Raus!
00:26:28: Und die Jäger müssen unheimlich schnell reagieren.
00:26:31: Der Fuchs springt wie gesagt wird das genannt und bei vielen Baujagden hat man noch einen hochläufigen Hund dabei, so ein Weimarana zum Beispiel an Hund der sehr gut rennen kann.
00:26:40: Der wird dann losgeschickt wenn der Fuchs nicht ordentlich getroffen hat.
00:26:43: Der Wiedervorrag ist schon mitgenommen, weil man weiß, dass es häufig vorkommt.
00:26:47: Dass man den Fuchs nicht ordentlich trifft und eine Rente bei Marana zum Beispiel los und versucht dann ab dem entweder nicht getroffenen oder angeschossenen Fuchs einzuholen und abzuwürgen wie man so schön sagt.
00:26:59: also das heißt tot zu beißen.
00:27:04: Das ist erlaubt?
00:27:05: Ich habe irgendwie mal gehört, dass ich nicht erlaubte, dass Hunde andere Tiere töten aber in der Jagd scheint das möglich zu sein.
00:27:13: Ja, es gibt ja sogar diese Ausnahme im Tierschutzgesetz mit bei weitgerechter Jagdausübung.
00:27:20: Also die Tiere dürfen nicht auf andere Tiere gehetzt werden außer bei weit gerechter Jagdausübung.
00:27:25: Das ist jaglich sowieso erlaubt.
00:27:27: Paragraf drei Tierschutzgesetz machte auch eine Ausnahme aber wir haben eben schon über Tierschussrecht gesprochen.
00:27:35: Es gibt dann in Paragraph siebzehn im Tierschutzgesetz und der Paragraphe Siebzehnteer Schutzgesetz verbietet jede Tötung unter Strafe ohne einen vernünftigen Grund.
00:27:44: Und ob bei der Baujagd ein vernünfterer Grund gegeben ist, da würde ich mal ganz klar verneinen, weil zum ersten macht die Baujagt an den Gesamtfuchsjagden nur einen Anfall von einem bis zwei Prozent aus eine Gesamtfußstrecke.
00:27:55: Deswegen ist sie definitiv nicht erforderlich.
00:27:58: und zum zweiten muss man sich natürlich sowieso generell hinterher fragen inwieweit die Fuchsjagt überhaupt erforderlig ist.
00:28:05: Die Baujakt ist.
00:28:06: selbst wenn die Fuchtsjagt erforderlos wäre wäre die Baujagd nicht das mildeste Mittel, um das Ziel zu erreichen.
00:28:13: Was wir in dem geringen Anteil der Baujagt an der gesamten Fuchsstrecke sehen und was sie daran sehen dass es auch mildere Fuchsjagg-Methoden gibt, die nicht mit so einem Stress und so einer regelmäßig auftretenen Qual wie die Baujarb verbunden sind?
00:28:24: Ja
00:28:25: oder auch die Fallenjagde ist ja
00:28:28: auch Stress und Qual.
00:28:30: Gibt es Zahlen darüber wie viele Schüsse daneben gehen oder das Tier nur verletzen und ja unnötig Schmerzzufügen?
00:28:38: Für die Baujagd gibt es keine generellen Zahlen.
00:28:40: Es gibt eine Publikation, die diese Baujagsituation simuliert hat und da wurde schon klargestellt dass sehr viele sind das ein großer Anteil der Schüsse nicht richtig sitzt.
00:28:51: Das war glaube ich sogar mehr als die Hälfte.
00:28:53: Und für den Drückjagt ist auch so eine Jagd wo man ganz schnell reagieren muss.
00:28:58: Da sitzt in einer Regel der drückjagg läuft er so ab, dass es im Prinzip mit Treibjagt auf große Tiere, also treibjaggt auf sogenannte Schallenbild oder Wildschweine.
00:29:08: Da gibt es die Treiber, die Tiere dann vor sich hertreiben und die Schützen, die dann in der Regel auf Drückjagdböcken oder Hochsitzen sitzen oder stehen.
00:29:16: Und warten, dass die vorangetriebenen Tiere vorbeikommen.
00:29:20: Das sind in der Regel Schneisen, die von diesen Tieren recht zügig überquert werden.
00:29:26: Und da muss der Jäger also unglaublich schnell reagieren der Schütze und den Schuss anzutragen wie man das schön nennt Und dabei passieren sehr viele Fehlschüsse.
00:29:37: Deswegen gibt es auch regelmäßig nach den Rückjagden, die nachsuchen oder nach den angeschossenen Tieren gesucht hier mit speziell auf Nachsuche spezialisierten Hunderessen.
00:29:47: Diese Gesellschaftshagden sind ja aber ein jagdliches Highlight.
00:29:51: also in der Welterjäger sind das ja immer die ganz großen Events im Herbst und Winter.
00:29:58: Warum wird das immer noch so gemacht?
00:30:01: Wenn das mit so viel Leid verbunden ist.
00:30:05: Ja, gute Frage!
00:30:06: Das kann ich eigentlich fast nur damit beantworten dass dieses Leid was da mit verbundenes nicht allzu hoch gewichtet wird weil es ist natürlich die Ansitziakt vom Hochsitz aus das mit Sicherheit die Jagd wo am wenigsten ein Leid passiert weil man bei der ansitziaten in der Regel Zeit hat vernünftig zu zielen warten kann bis das Tier so positioniert er so steht dass man auch einen vernünftigen Schuss setzen kann.
00:30:32: Das ist bei der Drückjagd einfach nicht möglich.
00:30:34: Aber die...die Drückjagden und die Treibjagen sind, wie du schon sagst, Events.
00:30:39: Das sind gesellschaftliche Veranstaltungen da trifft man sich, da begegnet man sich Da trägt man nachher auch kräftig ein Schlüssel.
00:30:44: treiben Darauf möchte man ungern verzichten.
00:30:48: das sind schon, wie Du genau sagst Highlights
00:30:51: Ja!
00:30:52: Und das ist verstörend für viele Menschen, die das mitbekommen.
00:30:54: und je mehr man darüber weiß finde ich dass so mehr Fragen stellen sich vor allen Dingen die Frage, die ich mir in der letzten Zeit häufiger gestellt habe.
00:31:03: Wir wissen ja, dass die Jagdverbände in großen Teilen Naturschutzvereine sind also die haben das Label Naturschutzverband.
00:31:10: Die Jagd ist damit naturschutz gelebter naturschutzt.
00:31:14: Wie ist es wie ist das möglich?
00:31:15: Wie geht das durch?
00:31:16: Das geht meiner sache uns überhaupt nicht.
00:31:19: Also das jagdrecht Ist ein nutzungsrecht die jagt ist eine naturnutzung Das ist eine nutzungsform an den Nutzungen des Eigentums von Grund und Boden.
00:31:29: Da werden Tiere genutzt.
00:31:32: Und es kann auch schon deswegen kein Naturschutz sein, weil die Jagd sich auf, abgesehen davon dass man hinterfragen muss, generell hinterfragend muss ob töten im Namen des Naturschutzes überhaupt ethisch vertretbar ist.
00:31:42: das der eine Frage.
00:31:44: und die andere Sache ist Das ist bei Der jagt hier nur beim jagdrecht ja nur um die jagdbaren arten.
00:31:51: geht Dass der Schutz nicht auf die jagbaren Arten beschränkt.
00:31:54: der schutz in anführenden strichen der Schutzen anführungsstrichen Die hege in Anführung Strichen dient er dazu zu ernten.
00:32:00: Die Hege vor der Ernte dient ja dazu, dass das Wildbestände da sind die auch genutzt werden können.
00:32:06: Darum geht's!
00:32:07: Du hast ja diese Woche einen Beitrag bei Instagram gemacht zum Thema Jäger in der Naturschutzarbeit weil ich glaube es waren Jagdverbände die vor ein paar Wochen mal aufgerechnet haben wie viel Naturschutzarbeit jeder einzelne Jägar leistet und du hast das Thema mal aufgegriffen mit einem Instagram-Beitrag.
00:32:27: Ja, es geistert der Rom.
00:32:28: Es geisternt einige Zahlen rum.
00:32:31: Also einmal geisterrt die Zahl rum.
00:32:32: Zweihundertsiebzig Tausend Istgästen pro Jahr werden aufgehängt von Jägern und die andere Zahl ist drei Komma zwei Millionen ehrenamtliche Stunden für Biotopflege- und Artenschutz.
00:32:43: Die Zahlen sind nicht mehr ganz neu.
00:32:45: Die sind zwölf Jahre alt glaube ich oder so Und es scheint aber keine neueren Zahlen zu geben.
00:32:51: Da muss sich natürlich fragen warum gibt's keine Neuerenzahlen?
00:32:54: Es gibt vermutlich, das vermute ich jetzt keine neueren Zahlen.
00:32:56: Weil die neueren Zahlen vielleicht noch ungünstiger aussehen.
00:33:00: Wenn wir das bald teilen durch vierhundertsiebzig tausende Jäger, die wir haben bleibt da ziemlich wenig übrig.
00:33:04: Da bleiben dann nämlich sechs Komma acht Stunden im Jahr Einsatz für Biotop und Artenschutz pro Jäge und Nullkommar fünf Acht Nistkästen pro Järger übrig.
00:33:18: Jetzt kann man natürlich sagen, ja es sind nicht alle Jäger auch Revierendhaber.
00:33:22: Nicht alle Järger haben die Möglichkeit, Biotop und Aaranschutz zu betreiben oder Biotopflege- und Aarschutz zu Betreiben.
00:33:30: deswegen ist jetzt diese Darstellung gar nicht gerechtfertig.
00:33:33: wir müssen das durch eine viel geringere Zahl an Jägern teilen.
00:33:35: aber ich sage mal selbst wenn wir um Faktor drei daneben liegen sollten was nicht mit Sicherheit nicht der Fall ist also selbst wenn das pro Revierenhaber der dreifache wäre das von dem den ich dargestellt habe Dann sind wir immer noch bei nur einundzwanzig Stunden im Jahr und anderer im Listgassen.
00:33:52: Das ist immer noch nicht viel.
00:33:54: unter dem Beitrag hat es ja heftige Diskussionen gegeben, habe ich heute Morgen gesehen Und da kam auch der Vorwurf hoch dass das eben halt aus dem Zusammenhang gerissen sei weil die Zahlen eben halt alt sind.
00:34:04: aber Ich möchte an dieser Stelle nochmal betonen diese Diskussion oder dieses Beispiel Damit haben nicht wir begonnen, das haben die Jäger gemacht.
00:34:12: Die Jägerschaft hat damit begonnen um ihre Naturschutzarbeit noch mal darzulegen und offen zu kommunizieren.
00:34:18: Das war ja glaube ich der Hintergrund dass man einfach sagen wollte hey schau mal was wie hier tolles leisten!
00:34:23: Und du hast eben halt herausgefunden bei der genauen Betrachtung hält das eben halt nicht stand.
00:34:29: Das heißt wenn man das runter rechnet auf die Jager dann bleibt da wenig bei übrig.
00:34:33: an dieser Stelle Möchte ich aber sagen, ich kenne Jäger die tatsächlich sehr viel tun für die Revierpflege und den Naturschutz.
00:34:42: Das mit ganz viel Engagement und viel Hingabe und auch sehr viel Wissen.
00:34:47: Aber das sind eben nicht diese üblichen Jägers, die sich an diesen sogenannten Gesellschaftsjagden beteiligen und die Fuchsjagd betreiben.
00:34:55: Es gibt nicht wenige Jägers, die wirklich aktiv im Natur- und Artenschutz tätig sind.
00:35:01: An dieser Stelle!
00:35:02: Aber eben halt leider nicht die Mehrheit.
00:35:03: und deswegen müssen wir ja darüber reden, weil es darf nicht der Eindruck entstehen dass hier künftig alles durchgewunken wird was seitens der Jägerschaft kommt.
00:35:11: Wir haben in den letzten Monaten speziell gesehen das die Jagdverbände eine sehr starke Lobbygruppe sind Die großen Einfluss auf die Politik nehmen Das auch offen zugeben dass sie das tun.
00:35:24: Und in der Folge dieser ganzen Lobbiarbeit ist es den Jägern ja auch geglückt, endlich den Wolf ins Jagdrecht zu bekommen.
00:35:33: Und ich glaube der Wolf im Jagdrecht.
00:35:35: das war jetzt für viele der Punkt wo sie gesagt haben okay bis hier und nicht weiter.
00:35:40: Jetzt müssen wir anfangen die Jagd wirklich mal sachlich zu hinterfragen und zu diskutieren und vor allen Dingen zu schauen was davon was da draußen passiert noch zeitgemäß ist Und deswegen machen wir ja auch heute diese Folge.
00:35:53: Natürlich gebe ich zu, dass bei mir auch der Auffänger dafür war überhaupt mich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.
00:35:58: das der Wolf jetzt eben im Jagdrecht ist für mich ein absolutes No-Go bei einer streng geschützten Art.
00:36:05: Ja es hat ja von der Herabstufung des Schulstatus des Wolfes in der Berner Konvention und in der FFH-Richtlinie bis zur Einführung von Jagdzeiten eine Serie an Rechtsbrüchen gegeben.
00:36:16: die ist die ja wirklich kaum zu glauben.
00:36:21: Und wo man auch sieht, dass der deutsche Jagdverband sich an diesen Rechtsbrüchen nicht nur beteiligt und diese Rechtsbrücke erforsiert und beträgt.
00:36:30: Da muss man sagen das ist doch noch schlimmer und viel gravierender als ich mir das in meiner schlimmsten Vorstellung hätte denken können.
00:36:41: Ich sehe das auch so, ich finde es läuft gerade wirklich aus dem Ruder wenn man sich jetzt mal Niedersachsen anschaut oder Hessen.
00:36:47: Oder auch bestimmte Entwicklungen aus Bayern.
00:36:50: für mich sieht das so aus als wenn die Politik gerade relativ machtlos ist und sich einfach den Wünschen der Jägerschaft unterordnen muss.
00:37:00: So wird es zumindest auch kommuniziert.
00:37:02: Die Jäger haben momentan freie Fahrt, glauben Sie und können über die Wölfe bestimmen.
00:37:07: Sie versuchen das ja auch still- und heimlich zu tun in dem bestimmte Daten nicht mehr kommuniziert und schon gar nicht mehr erhoben werden zum Teil.
00:37:14: Und deswegen glauben sie, Sie haben da jetzt freie Pfad?
00:37:18: Ja gerade beim Wolf müssen wir natürlich den vernünftigen Grund hinterfragen.
00:37:21: Gerade beim Wolf müssten wir natürlich hinterfragen ob die Jagd rechtskonform ist oder ob sich verhältnismäßig ist.
00:37:28: Da kommt jetzt natürlich auch das, was Sie vorhin schon besprochen haben im Spiel.
00:37:35: Die Publikation von Christine Apat von der Deutschen Juristischen Gesellschaft für Tierschutzrecht, die ganz klar darstellt, dass das Tierschutzrecht ja bei Daraus Jagdhausübung komplett volle Gültigkeit hat, die den vernünftigen Grund für das Türten eines Tieres nach Paragraph XVII-Tierschutz gerecht Tiers Schutzgesetz ausnahmslos ohne Ausnahme einfordert und das ist beim WOLF nicht gegeben
00:37:57: Genau, dann bleibt jetzt abzuwarten inwieweit die Sachen, die Christina Patt in dem Aufsatz eben deutlich gemacht hat.
00:38:06: Inwieweit sie Anwendung finden und ich weiß nur dass im Hintergrund gerade viele juristische Bewertungen laufen und ich bin sehr gespannt wie das da weitergeht.
00:38:15: Es gibt aber noch einen weiteren wichtigen Punkt wenn es um das Thema Ethik und Jagd geht Waffen, Jäger führen scharfe Waffen und dürfen ja übrigens so viele besitzen wie sie wollen.
00:38:28: Langwaffen, Kurzwaffen usw.
00:38:31: Aber warum haben Jägern da so viele Freiheiten?
00:38:35: Bei vierhundertsiebzigtausend Jägarinnen und Jägeren kann man ja schon fast von einer Armee sprechen die da bewaffnet ist.
00:38:42: Und wenn man jetzt mal die Zahl der Bundeswehr Angehörigen dagegen stellt – die haben ja gerade mal hundertsechsten achtzigtausende aktive Soldaten Dann ist das doch wirklich ein ganz schön schiefes Bild, was sich da präsentiert.
00:38:55: Ja, das ist eine Sache die mir wirklich Angst macht!
00:38:58: Also ich habe ja schon mal den Begriff Schattenarmee gehört... Das ist es vielleicht ein bisschen bei Trieben.
00:39:04: aber wir müssen uns natürlich bewusst sein oder bewusst machen dass der Jagdschein die einfachste Möglichkeit ist um in Deutschland legal Waffen zu besitzen.
00:39:14: Man muss keine psychologische Prüfung machen man hat keine Begrenzung beider Anzahl der Waffen.
00:39:19: Die Jagdscheinprüfung ist jetzt auch nicht so furchtbar schwer, die ist kein Hexenwerk.
00:39:23: Das haben wir ja auch in dieser Dokumentation im Umlauf gesehen, wo eine junge Frau dann ein Jagdschein gemacht hat innerhalb von zehn Tagen war es glaube ich und überhaupt nicht schießen konnte und keine einziges Mal getroffen hat bei den Schießübungen oder bei der Schießprobe und trotzdem hat sie die Jagdscheine bekommen.
00:39:40: also das heißt die Anforderungen da an Waffen zu kommen, in legalem Waffenbesitz zu kommen sind über den Jagdstein die niedrigsten überhaupt.
00:39:49: Also der Jagdschein ist das einfachste Mittel, um an Waffen zu kommen.
00:39:54: Und da können wir uns natürlich einzelneinzelnen zusammenrechnen, dass sich dann Extremisten über den Jagdscheinen oder mithilfe des Jagdscheins legal bewaffnen und wie groß dieses Problem ist, wie viele es tatsächlich tun?
00:40:05: Das wissen wir gar nicht!
00:40:06: Und das ist ein Riesenproblem.
00:40:08: Wenn du dieses Thema ansprichst in Jagdkreisen Dann kriegst du regelmäßig einen auf den Deckel.
00:40:14: Du stellst uns unter Generalverdacht, wir haben damit nicht zu
00:40:17: tun.".
00:40:17: Aber ich denke auch da wird ganz viel verdrängt innerhalb der Jägerschaft weil es ist Fakt dass natürlich der Jagdschein auch missbräuchlich gemacht wird nur um in den Besitz von Waffen zu gelangen und das sind eine ganz gefährliche Entwicklung.
00:40:34: und dann möchte ich gar nicht wissen wie hoch die Dunkelziffer ist.
00:40:37: Da würde mir wirklich Angst und Bange.
00:40:38: ehrlich!
00:40:39: Nehmen wir mal, es wären vielleicht nur jeder Tausendste.
00:40:42: Dann werden's immer noch vierhundertsiebzig Personen, die sich auf diese Weise bewaffnen und jetzt zu Hause eine ganze Waffensammlung haben.
00:40:49: Und wenn wir sagen wir... Also wahrscheinlich wird's mehr als jeder tausendstes sein.
00:40:53: Aber selbst wenn ich ein Jahrtausendster wäre, werden sie immer noch vierhundertsebzig hochbewaffnete, massiv bewaffnette Gewalttäter, die dann sich auf diesen Weg bewaffnet hätten?
00:41:02: Das finde ich schon ziemlich viel!
00:41:03: Und wahrscheinlich ist die Zahl höher.
00:41:06: Was mich so verstört ist, dass sie eben halt auch viele Waffen besitzen dürfen.
00:41:09: Wie Sie wollen, auch unabhängig davon ob sie die Jagd ausüben.
00:41:13: Das heißt, sie müssen noch nicht mal nachweisen das sie Jagen sind um in den Besitz von Waffen zu gelangen?
00:41:18: Ja, das ist eine Sache, die ich überhaupt nicht nachvollziehen kann weil bei allen anderen Spaten es sind die Anforderungen an Waffenbesitzen und Waffen gebraucht sehr hoch.
00:41:27: Bei der Polizei, bei der AME, bei den Sportschützenvereinen da müssen viel mehr Anforderung erfüllt werden.
00:41:34: Ich kann nicht verstehen, dass das dann über den Jagdschein so leicht ist.
00:41:37: Ich kann sowieso nicht verstehen ... Dass der Jagdstein generell so leicht zu erwerben ist, weil es diese Menschen, die da Waffen tragen, die tragen eine riesige Verantwortung und sie haben auch eine riesig gemacht mit dieser Waffe.
00:41:48: Und dafür müsste es meines Erachtens eine viel, viel fundiertere und längere und intensivere Ausbildung geben.
00:41:54: Mit viel mehr Praxisübungen, Schießübung usw.
00:41:58: Ja, es ist ja erstaunlich, dass es das nicht schon längst gibt!
00:42:01: Aber ich habe mal ein bisschen das Gefühl Die Jägerschaft lässt sich nicht so gerne in die Karten gucken, sie wollen ihr eigenes Zübchen kochen und machen was Sie wollen.
00:42:08: Das sind wir auch schon beim nächsten Thema.
00:42:10: Und das ist das Thema Transparenz.
00:42:13: du hast in früheren Interviews immer wieder betont wie wenig transparent die Jagdpraxis oft ist von Abschlusszahlen über konkrete Tötungsgründe bis hin zu den eingesetzten Methoden.
00:42:25: Die Jägern machen da draußen was sie wollen oder?
00:42:28: Im Prinzip ja.
00:42:29: Also es gibt natürlich Streckenstatistiken, wo dann drin steht, welche Tiere von welcher Art geschossen worden sind im Jahr für die Bundesländer und auch für die Kreise
00:42:36: usw.,
00:42:38: die sind aber kaum prüfbar.
00:42:39: Das ist das eine.
00:42:40: Und was da wirklich passiert draußen?
00:42:44: Das passiert hier außerhalb der Öffentlichkeit.
00:42:47: Die Jagd findet abseits der Wege der Blicke der Öffnlichkeit statt.
00:42:52: Und was, wie viele Tiere angeschossen werden?
00:42:55: Wie viele Tiere ehländisch kreppieren dadurch, dass sie dann schlecht getroffen worden sind und so weiter.
00:43:01: Das kriegen wir nicht mit.
00:43:03: Es werden viele Dinge, viele Jagdliche Aspekte systematisch verheimlicht.
00:43:06: Es wird über Fallenjagd kaum geredet.
00:43:08: Es geht auch um den Wiesenbrüter-Projekten, also Wiesenvorgesschutzprojekte.
00:43:12: muss man ganz intensiv mal nachlesen, das man überhaupt etwas davon findet, was da an sogenannten Predatormanagement stattfindet?
00:43:21: Es werden nicht schliefende Anlagen, klammern mich in einem Hohenzoll und dann gibt es Betrieben.
00:43:25: Es gibt unglaublich viele Beispiele von Dingen die vor der Öffentlichkeit systematisch verheimlicht werden.
00:43:31: Hast du eine Idee warum wir in der gesellschaftlichen Jagddebatte immer noch über das Wie sprechen?
00:43:39: Und nicht über das Ob?
00:43:41: Warum sind wir noch nicht weiter als Gesellschaft?
00:43:44: Ich glaube weil die Jagd traditionell hoch angesehen war oder ist vielleicht noch.
00:43:49: Aber ich glaube, wir können bald die Vergangenheit nutzen.
00:43:53: wahr weil ich denke dass das ins Wanken geraten ist bereits.
00:43:58: aber der Jagd war ja früher ein Adelsprivileg und es dann irgendwann zwar nicht mehr Adels Privileg gewesen aber es immer noch irgendwo eine Beschäftigung der häufig etwas gehoben nach dem Klasse sage Wir müssen uns mal rumgucken, wer Jäger ist.
00:44:16: Wo der Anteil hoch ist so gut wie jeder Firmenmanager also fast alle sind die Politiker der Mitte und Rechtsparteien sind zum großen Teil ein Jägger manche auch bei den Grünen sogar.
00:44:28: Also die Jagd ist sozusagen in der Gesellschaft sehr tief verankert Und oft auch in Entscheidungsstrukturen oder Machtstruktoren verankern.
00:44:38: Dadurch steht die Jagdt in einem anderen Licht als sie eigentlich stehen müsste.
00:44:42: Und ich bin mir sicher, wenn die Bevölkerung auch nur annähernd wüsste was da draußen passiert.
00:44:47: Wenn mehr der Bevölkerung annähern wüsse was da draussen passiert denn in dem Moment wäre die Jagd zu Ende.
00:44:52: also zumindest in heutigen Formen
00:44:53: Da bin ich voll deiner Meinung.
00:44:54: das merkt man ja auch an den ganzen Reaktionen die man so bekommt auf Beiträge zum Thema Jagd auf Social Media wenn sich da plötzlich Leute einklingen die gar nicht im thema drin sind und dann total staunen was da wirklich abgeht.
00:45:08: Trotzdem müssen wir ja konstruktiv diskutieren und wir müssen auch einen Blick nach vorne werfen.
00:45:12: Wir wissen, und ich glaube wir müssen uns da auch ehrlich machen so ganz ohne Jagd wird es nicht gehen.
00:45:17: das ist ja auch im Kanton Gemf in der Schweiz so dass es dort eine gewisse Art von Jagd gibt und das wird es hier auch geben müssen.
00:45:25: wie sehe denn deine Vision einer Jagd in zwanzig dreißig Jahren aus?
00:45:32: Also ich würde erstmal gerne ein großes Versuch starten.
00:45:34: Ich würde gerne in einer großen Ausschnitt der Kulturlandschaft, der muss sondern wirklich dann auch einige tausend Quadratkilometer umfassen.
00:45:42: Damit es wenig Randeffekte gibt in einem großen Ausstand einer normalen landwirtschaftlich genutzten, intensiv genutzenden Kulturlandsschaft mal die Jagd komplett einstellen und mal gucken was passiert?
00:45:54: Ich glaube da passiert viel weniger als die meisten Orte denken.
00:45:57: ich glaube die Jagde wird sich letztlich uns überflüssiger weisen und davor haben die Jäger auch Angst genau davor dass das mal nachgewiesen wird, deswegen gibt es so einen großen Versuch auch nicht ohne Weiteres geben.
00:46:08: Also ich würde am liebsten die Jagd insgesamt wenn sie sich als überflüssiger Weiß abschaffen.
00:46:13: aber das geht natürlich realistischerweise nicht sofort und so schnell.
00:46:17: Wir brauchen natürlich eine gewisse Anzahl von professionellen Wildhütern von Menschen die Schadensvermeidung zur Erlösung von Verunfaltentieren usw.
00:46:28: draußen sind.
00:46:29: Die brauchen wir natürlich weiterhin.
00:46:31: Aber was sie mit Sicherheit nicht brauchen, ist die Jagd auf jegliche Vogelarten.
00:46:35: Also jegliche Vogeljagd kann direkt eingestellt werden und jeglicher Art auf Beutegreifer kann direkt angestellt wird.
00:46:41: Besser gestern als heute.
00:46:42: Das ist komplett überflüssig!
00:46:43: Und über die anderen Jagdmethoden muss man dann sprechen.
00:46:46: wie gesagt einen großen Versuch mal die jagt wirklich oft auf einer großen Fläche einer Kulturlandschaft nicht im Nationalpark sondern in einer Kultur Landschaft einzustellen und zu gucken was passiert würde mal wirklich zum Erkenntnisgewinn beitragen.
00:46:58: Das Kanton Gemf ist dafür wahrscheinlich zu klein, weil das überwiegend urban ist und relativ wenig so offene Kulturlandschaft hat.
00:47:05: Deswegen sind die Effekte da wahrscheinlich, obwohl man nicht schon sieht, die positiven Effekten dort, ist das Gebiet wahrscheinlich sogar noch zu klein?
00:47:12: Was wäre denn jetzt aus deiner Sicht ein realistischer aber ambitionierter erster oder nächster Schritt in diese Richtung?
00:47:18: Was müssen wir jetzt oder was können wir alle tun?
00:47:20: oder was müssen wir alle tun um jetzt weiterzukommen dieser Debatte?
00:47:25: Wir müssen über die Liste der Jagdbarantiearten sprechen, also die gehört man meines Erachtens drastisch gekürzt.
00:47:31: Wie gesagt hat kein Vogel irgendwas drauf zu suchen und hat keinen Beutegreifer irgendwas darauf zu suchen.
00:47:36: Und wir müssen bei Jagdzeiten sprechen natürlich Über Schonzeitverlängerung sprechen nicht ständig Jagd-Zeiten verlängern.
00:47:42: Ich habe ja Jagdzeit Verlängerungen das beim RE zum Beispiel miterlebt.
00:47:48: Die aus den Jagd Zeiten werden in Deutschland tendenziell immer länger und das kann das kann er wirklich nicht sein.
00:47:53: Wir müssen natürlich auch über Erhard Gründe sprechen.
00:47:57: Über den vernünftigen Grund wirklich debattieren und hinterfragen, welche Tötung ist denn überhaupt nötig?
00:48:04: Wenn eine Tötungen nicht nötige ist, dann hat sie zu unterbleiben.
00:48:07: Wir haben jetzt einige Erkenntnisse eingesammelt im Laufe dieser Folge.
00:48:11: Und wir haben von dem Aufsatz von Christina Padt gehört, welche konkreten Auswirkungen wird das jetzt haben?
00:48:19: Das ist natürlich sehr schwer voraus zu sagen und ich habe jetzt nicht die Illusion, dass die Jagd insgesamt in absehbarer Zeit wackelt.
00:48:29: Aber es wird eine größere Debatte geben, das Thema wird mehr in die Öffentlichkeit kommen und es werden mit Sicherheit verschiedene Aspekte der Jagd künftig auch in Frage gestellt werden dass es einen wichtigen Beitrag dazu leistet, dass die Jagd in der heutigen Form, wie sie heute praktiziert wird wirklich ins Wankengerät.
00:48:53: Weil diese Jagd, wie Sie heute geschieht mit all den Grausamkeiten muss gesellschaftlich geächtet werden und daran müssen wir arbeiten, dass diese vielen Grausamtkeiten auch dieser einflussende Jagd hat auf die Ökosysteme dass das in der heutigen Form aufhört.
00:49:14: Dass es nicht mehr länger vertretbar
00:49:16: ist.".
00:49:17: Also ich hoffe ja ganz doll, dass wir mit dieser Folge auch Jägerinnen und Jäge erreicht haben die vielleicht durch das was wir hier heute besprochen haben ins Nachdenken kommen und sich Gedanken machen über die rechtlichen und ethischen Dinge, die verbunden sind mit der Jagd.
00:49:34: Glaubst du, dass in der Jägerschaft ... Das ist da schon ein bisschen Humort?
00:49:38: Dass da vielleicht gerade schon so'n Umdenken passiert?
00:49:41: Ja, ich denke auf jeden Fall dass da ist was im Gange und hier habe auch schon einige Beiträge zu gelesen die in Richtung gehen.
00:49:49: Und auch der Professor Herzog, der ja selber Jäger ist hat sich da schon mal zu geäußert und gesagt das er damit rechnet dass die Jagd in dieser heutigen Form wie sie heute passiert nicht mehr lange Bestand haben kann.
00:50:01: ganz ehrlich Ich glaube auch dass da momentan eine ganze Menge passiert im Hintergrund und ich denke dass die ganze Debatte auf einem guten Weg ist bin dankbar, dass wir hier heute und das du heute mein Gast warst.
00:50:15: Und wir einen kleinen Beitrag dazu leisten konnten über diese Dinge aufzuklären die einfach jeder wissen muss um sich eine eigene Meinung zu bilden.
00:50:24: Deswegen sage ich jetzt an dieser Stelle herzlichen Dank lieber Martin und bis zum nächsten Mal!
00:50:29: Ja vielen Dank und ich freue mich, dass ich hier wieder dabei sein durfte und dass wir dieses wichtige Thema ein Stück weit weiter in der Öffentlichkeit getragen haben Denn da muss sich unheimlich viel ändern und da wird sicher unheimliche Änderungen in der nächsten Zeit.
00:50:43: Da bin ich doch einigermaßen überzeugt!
00:50:44: Ich bin davon auch überzeugt, wir haben es hier heute
00:50:46: nicht zum letzten Mal gesprochen.
00:50:48: Tschüss!
00:50:52: Das war der Wolfspotcast für heute – Danke fürs Zuhören!
00:50:56: Für Fragen oder Anmerkungen schickt uns eine Mail an infoatderwolfspotast.de.
HK
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