110: Wolf im Jagdrecht: So zerstört sich die Hobbyjagd selbst

Shownotes

Zwei Wochen nach der Frage: "Wölfe vor der Wiederausrottung?" reißen die schlechten Nachrichten nicht ab. Im Greifensteiner Rudel steht neben zwei Welpen ein weiterer Wolf zum Abschuss frei. Niedersachsen hat die Jagdzeit auf Wölfe bis Februar verlängert. Vier Welpen aus dem Chöpfenberg Rudel in der Schweiz wurden von von der Jagdhut erlegt. Nach Aufnahme dieser Folge wurde bekannt, dass es in Bayern 14 und in Niedersachsen 19 geheime Schnellabschussverfügungen gibt. Und in Mecklenburg-Vorpommern sind laut aktuellem Monitoringbericht drei ganze Rudel verschwunden. Die Lage ist dramatisch. Und kaum einer hat noch Zweifel, dass die Wiederausrottung der Wölfe begonnen hat.

Sebastian Koerner kennt diese Entwicklungen wie kaum ein anderer. Der Biologe und Wolfsfilmer begleitet die Rückkehr der Wölfe seit 25 Jahren und findet für das, was hier gerade passiert, deutliche Worte: Die Jagdlobby macht Ernst, und dabei geraten Wissenschaft, Recht und Gesetz immer mehr aus dem Blick – mitunter offenbar auch der gute Ton. Beim Lausitzer Wolfstag in Rietschen am 17. Oktober sorgte ein Statement von Polo Palmen, Präsident des Landesjagdverbandes Sachsen, für Empörung. Sebastian war dabei und ordnet die Aussagen des Jagdlobbyisten ein.

Ein weiteres Thema dieser Folge ist das Webinar des Deutschen Jagdverbandes vom 2. Oktober 2026. Unter dem Titel „Grundlagen für die Bejagung von Wölfen in Deutschland“ sollte DJV-Jagd- und Forstreferentin Dr. Astrid Sutor gemeinsam mit Justitiar Friedrich von Massow biologische und rechtliche Grundlagen für die Wolfsbejagung vermitteln. Das Video ist inzwischen offline. Der DJV räumt eine Bildverwechslung ein: Eine Wolfsfähe mit Welpe sei als Jungwolf mit Futter im Maul beschrieben worden; man wolle das Seminar überarbeiten. Inzwischen ist sich die Fachwelt jedoch einig, dass es auf jeder einzelnen Folie schwerwiegende inhaltliche Fehler gibt. Sebastian und Sabine gehen einige davon durch.

Die Frage ist deshalb berechtigt: Ist das einfach Unwissenheit, mangelnde Ernsthaftigkeit oder gezielte Desinformation? Für Sebastian disqualifiziert sich die Jägerschaft mit ihrer konsequenten Wissenschaftsleugnung selbst.

Aber Hauptsache, das Jagdsignal gibt es schon: „Wolf tot“. Angela Peymann hat es zeitgleich zur Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht im Juli komponiert, das Bläsercorps der Kreisjägerschaft Verden trägt es auf YouTube vor. Wenn ihr dieses Signal hört, wurde demnach ein Wolf zur Strecke gebracht. Vielleicht ja sogar ein Welpe…

Und weil das alles offenbar zu Tradition und Brauchtum gehören soll, hatten DJV, Bayerischer Jagdverband und Bundesverband Deutscher Berufsjäger die brillante Idee, „Jagdkultur und Jagdwesen in Deutschland“ in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufnehmen zu lassen. Die Deutsche UNESCO-Kommission hat den Antrag glücklicherweise zurückgestellt und eine Überarbeitung unter anderem zu Tierethik, Waldpflege und dem Verhältnis der Verbände untereinander empfohlen. Für Sabine zeigt das die ganze Hybris der Jägerschaft: Wer anlassloses Töten als Kulturerbe feiert, während Welpen erschossen und Rudel verschwinden, sollte sich nicht wundern, wenn die Gesellschaft kritisch nachfragt.

Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald

Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert und finanziert. Er richtet sich gegen Falschinformationen und arbeitet auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und sorgfältig recherchierter Fakten. Es entstehen Kosten für die redaktionelle Arbeit, den Hoster, das webbasierte Aufnahmetool, Studiotechnik, Technikdienstleister sowie Marketing (Flyer & Co.).

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Redaktion: Sabine Sebald

Technik und Produktion: Thomas Ganswindt

Cover-Design und Foto: Matthias Kays

Sprecher: Steffen Schambach

Der Link zum Film „Wölfe und Menschen“ von Sebastian Koerner:

https://www.youtube.com/watch?v=evWzfDmjkMs

Umweltbildungsstelle Wolf vom Landkreis Görlitz:

https://www.kreis-goerlitz.de/Top-Themen/Strategieentwicklung.htm/Seiten/Herzlich-Willkommen-auf-der-Seite-der-Umweltbildungsstelle-Wolf.html

Hier ein Link zur Biomassenpyramide:

https://openstax.org/books/biology/pages/46-2-energy-flow-through-ecosystems

Der DJV fordert nicht nur die Möglichkeit, Welpen zu töten, sondern macht die Bejagung der Jungwölfe zum zentralen Instrument seiner Bestandsregulierung:

https://www.jagdverband.de/wolf

Die Mail vom DJV in Sachen Webinar:

"Online-Seminar zum Wolf: wegen Fehler offline – neue Version Anfang November In unserem kürzlich veröffentlichten Online-Seminar zum Thema Wolf hat sich leider an entscheidender Stelle ein Fehler eingeschlichen: Aufgrund einer Fotoverwechslung wurde eine Wolfsfähe, die einen Welpen trägt, als Jungwolf mit Futter im Maul beschrieben. Dass im Vortrag Aufnahmen trotz sorgfältiger Prüfung im Vorfeld vertauscht wurden, tut uns leid. Wir haben uns entschieden, das Video offline zu nehmen und werden Anfang November ein korrigiertes Seminar veröffentlichen."

Jagdsignal - Wolf tot (mit Noten und Text; Bläsercorps der Kreisjägerschaft Verden):

https://www.youtube.com/watch?v=evWzfDmjkMs

Deutsche Jagdkultur – Immaterielles Kulturerbe?:

https://www.oejv.org/kulturerbe-jagd

Transkript anzeigen

00:00:00: Wölfe haben in ganz Europa, die nicht angefüttert waren und die nicht an Tollboot erkrankt war, seit eneunzehnundvierend siebzig glaube ich nicht mehr einem Menschen etwas getan.

00:00:12: Und dann zu sagen dass man durch den Abschuss der Welpen kleiner Welpen, die im Seminar natürlich als Jungwölfe bezeichnet werden am Rondeauplatz irgendetwas für die Sicherheit der Menschen tut Das ist die komplette Disqualifikation, die komplete Inkompetenz und bewusste Lügen um sein Ziel die Wölfe wieder auszurotten zu erreichen.

00:00:36: Hier ist der Wolfspottcast Die Stimme unserer wilden Wölfen von und mit Sabine Seibald.

00:00:46: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge vom Wolfspotcast.

00:00:49: in der letzten Folge haben wir uns noch gefragt stehen die wölfe vor der Wiederausrottung?

00:00:55: Und heute können wir sagen, es besteht kein Zweifel mehr daran.

00:00:59: Die schlechten Nachrichten werden mehr.

00:01:01: Seit gestern Abend wissen wir, dass im Greifenstein herudeln neben zwei Welpen ein weiterer Wolf zum Abschuss freigegeben wurde.

00:01:08: Grund ist ein Nutztieres vom neunundzwanzigsten September.

00:01:11: Niedersachsen hat die Jagdzeit auf Wölfe bis Februar verlängert.

00:01:15: Die kriegen den Hals nicht voll und vier Welpen aus dem Schöpfenberg-Rudel in der Schweiz sind entnommen, erschossen.

00:01:26: Ich sag einfach mal hingerichtet worden – Welpen wohlgemerkt!

00:01:29: Ohne Anlass und ohne Grund.

00:01:32: Es gibt viel zu besprechen Und mein Gast ist heute wieder Deutschlands bekanntester Wolfsfilmer der Biologe- und Verhaltensforscher Sebastian Körner.

00:01:42: Herzlich Willkommen Basti.

00:01:43: Hallo liebe Sabine ich freue mich sehr wieder im Wolfspotcast zu sein.

00:01:49: Du warst ja schon dreimal mein Gesprächspartner hier.

00:01:51: Und zwar, wir erzählen das mal ganz kurz damit die Leute sich die anderen Folgen auch anhören können in Folge acht mit dem Titel Fragen an den Wolfsexperten in Folge zweiundsechzig fragen an den Wolfsexperten Teil zwei und in Folge neunundsiebzig Sonderausgabe über das Bundesjagdgesetz und seine Folgen.

00:02:10: Und wir treffen uns heute hier am Zweiundzwanzigsten, Oktober zwanzig sechs und zwanzzig.

00:02:14: Das muss ich immer dazusagen.

00:02:15: haben mich einige Leute darum gebeten damit sie das später wenn Sie das Zeitversetzt hören noch einordnen können auf welchem Stand wir heute sind.

00:02:23: Ja, was sie.

00:02:24: Schön, dass du heute wieder dabei bist!

00:02:26: Es gibt in der Tat viel zu besprechen.

00:02:28: Wir müssen heute sehr viel reden über die Jagd aber ich würde sagen wir fangen jetzt erst mal an über den Lausitzer Wolfstag zu sprechen.

00:02:35: Der hat ja am letzten Wochenende stattgefunden am siebzehnten Zehnten in Riedschen.

00:02:39: das ist in Sachsen ins Leben gerufen vom Landkreis Görlitz von der Umweltbildungsstelle WOLF und du warst dabei.

00:02:48: Das war glaube ich ein riesiger Erfolg da diesmal

00:02:51: Ja, also es war schön das mal wieder ein Wolfstag ausgerichtet wurde.

00:02:56: Und es war sehr aufstoßreich kann man sagen im Bezug auf die neue Situation dass die Wölfe nun wieder aller wissenschaftlichen Erkenntnis und alle Erfahrungen verantwortungsvoll ihre Herden schützender Weidetierhalter bejagt werden.

00:03:15: Da sind Positionen aufgezeigt worden die einem die Fingerniegel und die Fußnägel hochklappen ließen.

00:03:21: Das will was heißen?

00:03:23: Ich glaube, du spielst an auf die Podiumsdiskussion.

00:03:25: Bei der waren ja wirklich alle Seiten vertreten von der Jägerschaft über weidetierhaltenden bis zur Naturschutzverbände.

00:03:33: Und da geht es um das Vorstellungsstatement zu Polo Palmen.

00:03:38: Das ist der Präsident des Landesjagdverbandes Sachsen.

00:03:41: Da durfte man sich selber aussuchen wie man vorgestellt wird richtig, wie man anmoderiert wird.

00:03:47: Na, jeder Teilnehmer der Podiumsdiskussion wurde aufgefordert ein Statement zum Wolf zu schreiben.

00:03:56: Also wie er die Situation um die Wölfe beurteilt?

00:04:00: Das war ein Statements, das ist als zuwerten, als offizielles Statement des Landesjagdverbandes Sachsen zum Thema Wolf und Wolfsbejahrung.

00:04:11: Dann wollen wir uns mal ganz kurz anschauen was ... Polo Palmen über sich hat sagen lassen.

00:04:16: Und zwar wörtlich, der Wolf ist ein Fuchs, ist ein Reh, ist eine Hirsch kein gottähnliches Wesen zudem ihn ursprünglich die Nazis und in der Neuzeit die Grünen und etliche NGOs gemacht haben?

00:04:30: Ja aber also ich bin dafür das lassen wir gleich mal liegen dass es so rechts liegen, links liegen.

00:04:37: Genau das ist nicht sachlich zu beantworten.

00:04:40: viel schlimmer finde ich Das neue Wort is Framing dass Herr Palmen in seiner Funktion alle wissenschaftliche Erkenntnis jedes ökologische Verständnis die Grundlage auf der Naturschutz und Naturliebe In diesem Land passieren kann abwirft und bei Seite schiebt.

00:05:04: Und er unterstellt denen, die bisher erfolgreich zum Zusammenleben, zum Konfliktarm zusammenleben von Wolf und Mensch intensiv beigetragen haben, dass sie den Wolf idealisieren und ideologisieren.

00:05:23: Das kann alles nicht so stehen bleiben.

00:05:27: Diesen Menschen darf nicht die Verantwortung dafür gegeben werden in der Natur überleben und tot zu entscheiden.

00:05:35: Das geht nicht, das darf nicht sein.

00:05:38: Das ist Wissenschaftsverleugnung und das stößt den Herdenschutz betreibenden Tierhaltern vor dem Kopf.

00:05:48: Herr Palmen scheint das ökologische Grundmodell der Biomassepyramide nicht zu kennen.

00:05:55: Jedes Tier hat im Naturhaushalt eine bestimmte Aufgabe.

00:06:02: Es gibt Gruppen von Tierarten, die bestimmte Aufgaben haben und da sind zuerst die Pflanzen zu nennen.

00:06:09: Sie schenken uns das Leben auf Erden in denen sie das Sonnenlicht zur Energie, zu essbarer Energie umformen.

00:06:18: Und dann sind da die vielen Pflanzenfresser Bezug auf die Groß-Tierfauna eben Rehe Hirsch und Wildschweine bei uns.

00:06:27: Die kommen in einer viel größeren Menge vor, als die über ihnen stehenden Beutegreifer.

00:06:36: Die Pflanzenfresser müssen von ihrer Ökologie hier bejagt werden und sie müssen bei uns in der Kulturlandschaft noch einmal mehr bejaht werden weil wir hier paradiesische Zustände für Sie geschafft haben und weil wir Erträge aus Forst- und Landwirtschaft haben wollen.

00:06:54: Das ist die gesellschaftliche Aufgabe der Jäger.

00:06:59: sind sie da und das ist eine wichtige Aufgabe.

00:07:03: Aber Sie sind nicht dafür da, gegen diese Grundregel in den Naturhaushalt die Paar, die sehr wenigen, die ganz, ganz wenigen großen Beutegreifer zu

00:07:14: bejagen.".

00:07:17: Diese Vorstellungsrunde, da wurde ja noch ein weiterer Satz gesprochen zu Polo Palmen.

00:07:22: Er ließ sich zitieren mit den Worten ohne Rücksicht auf Kosten und die Situation auf dem Land haben sich heute viele mit dem Wolf eingerichtet.

00:07:32: Diejenigen, die den Wolf jahrelang protegiert haben, haben heute einen wesentlichen Anteil am Scheitern des ursprünglich geglückten Artenschutzprojektes.

00:07:42: Auch das eine kernige These.

00:07:43: mit anderen Worten wir!

00:07:45: Die wir uns für Naturschutz einsetzen, fürs Einhalten von Gesetzen und wildbiologischen Grundsätzen sind Schuld daran, dass der Wolf jetzt bejagt werden muss.

00:07:54: So verstehe ich das?

00:07:55: Genau!

00:07:56: Also es ist toll, dass es die Naturschutzverbände gibt.

00:08:03: Es hat kein einziger Jäger den ersten Schafhaltern geholfen ihre Tiere besser vor den Wölfen zu schützen Und das haben die Wolfsschutzvereine getan.

00:08:17: Die Wolfsschutzvereine haben erkannt, dass das einzige reale Problem oder grundsätzliche Problem bei der Rückkehr der Wölfe ist, dass wir wieder lernen müssen unsere Weidetiere vor den Wölfen, insbesondere die Kleinschafe und Ziegen vor den Wolfen zu schützen.

00:08:40: Das ist der Verdienst ... dieser Wollschutzverbände, dass das in Deutschland sehr schnell und sehr gut passiert ist.

00:08:49: Dann gibt es diejenigen, die im staatlichen Wollsmanagement gearbeitet haben und im Wollsmunitoring.

00:08:59: Und die haben hervorragende Arbeit geleistet und die haben ein wirklich europaweit anerkanntes Wollsimuniterung- und Wollsemanagement aufgebaut.

00:09:12: Und dann gab es die Jäger in Sachsen, die von Anfang an den Landesjagdverband Sachsen gegen die Rückkehr der Wölfe war.

00:09:22: Das zog sich mit Desinformationskampagnen und des Interesse von Seiten der Jäger hin, das ganz verzweifelt CDU-Umbau-Minister Kupfer damals – ich glaube, im Jahr zweitausendfünfzehn war es – die Aufnahme des Wolfes ins Landesjagdgesetz bestimmt hat.

00:09:44: Mit der irigen Vorstellung unter dem irgen Wunsch, dass die Jägers jetzt Einbezogen sind in dem Prozess, die Wölfe in ihrer wichtigen ökologischen Aufgabe wieder bei uns konfliktarm leben zu lassen.

00:09:58: Er hat die Jäger gebeten zum Wolfs-Monitoring beizutragen, seitdem ist von Seiten der Jägerschaft nichts.

00:10:10: Da sind Daten in Höhe von ein paar hundert Meldungen, die auch noch schlecht dokumentiert waren.

00:10:17: Insgesamt Monitoring in Sachsen eingeflossen und jetzt erst wo der Jagdlobby es geschafft hat den Wolf unsingerweise und ohne jeden vernünftigen Grund bejagend zu lassen da wird das auf einmal für die Jäger interessant tauchen schon Fantasiezahlen auf, wie viel Wölfe sie angeblich in ihren Revieren hätten.

00:10:49: Und der Polo-Palmen macht jetzt das?

00:10:52: Er sagt, dass die gute Arbeit, die anerkannte Arbeit alles gescheitert sei und dass nun die Jäger wieder die Wissenschaft Wölfe in Größenordnung in Sachsen töten mussten.

00:11:10: Und das ist unerträglich und das disqualifiziert diese Menschen total!

00:11:18: Ich war vorhin noch bei dem Punkt, dass ich gesagt habe, dass die Jäger wichtig seien.

00:11:25: Das muss sich revidieren.

00:11:26: also jeder Mensch jede Frau und jedermann die in seiner Freizeit draußen in der Natur über Leben und Tod entscheiden, welches Individuum leben darf und welches sterben soll.

00:11:41: Die müssen eine Grundlage haben.

00:11:45: Sie müssen ein Basisübereinkommen haben, das sie nach Recht und Gesetz dort handeln.

00:11:51: Und wir haben den Artikel zwanzig.

00:11:54: Wir müssen erst einmal grundsätzlich jedes Leben, Lebenswesen, jedes Tier Leben lassen, wir müssen es schützen.

00:12:04: Und nur wenn es einen guten Grund gibt nach Bundestierschutzgesetz Paragraf eins darf ich ein solches Tier töten.

00:12:15: Es gibt keinen vernünftigen Grund Wölfe zu bejagen.

00:12:19: Weder trägt das zum Herdenschutz bei, dass ist wissenschaftlich bewiesen.

00:12:25: noch wird die Sicherheit der Menschen dadurch erhöht.

00:12:29: Und deshalb kann es nicht sein, wenn diese Verbände die Online-Siminare geben.

00:12:36: Wie man die Wölfe zu bejagen hat oder wie man sie bejagern kann und sollte... Das ist schrecklich an sich Die Grundidee!

00:12:46: Wenn die dann auch noch inhaltlich falsch sind Dann wird das vollens unerträglich.

00:12:52: und da muss ich sagen Wir brauchen ein System wo professionell draußen Tiere, ganz bestimmte Tiere getötet werden.

00:13:02: Wir brauchen eine grundlegende Änderung des Bundesjagdgesetzes.

00:13:07: Höchstens können da so wie in der Schweiz oder keine Ahnung ... Es darf nicht mehr sein, dass die Hobbyjagt bestimmt dieses Bild was sinnvoll ist.

00:13:19: Die arbeiten jetzt gegen die Natur und nicht für die Natur.

00:13:24: Das muss aufhören!

00:13:26: Tatsächlich so, dass aus meiner Sicht die Jägerschaft und die Jagdverbände sich demaskiert haben.

00:13:32: Es hieß ja vorher immer wir wollen die Wölfe nicht ausrotten.

00:13:36: Ich glaube bei dem was wir aktuell hier erleben in Deutschland ist es keine Frage mehr ob wir sie ausrottern wollen oder nicht.

00:13:43: Es passiert aktuell weil die Jägerschaft keine Gelegenheit auslässt wölfe zu töten wann immer es geht und jede Möglichkeit auszureizen.

00:13:51: das wird Mutmaßlich noch die Gerichte beschäftigen.

00:13:55: Du hast ja schon richtig gesagt, es geht um das anlasslose Töten.

00:13:58: Das ist ein großes Thema seit dem Fachaufsatz von Christina Patt über den wir hier in diesem Podcast auch noch sprechen werden im Zukunft.

00:14:06: Da wird es darum gehen, dass im Prinzip dieses Thema jetzt aufgemacht wird und man das mal den Gerichten einfach mal vorlegt, um darüber zu entscheiden.

00:14:16: In dem einen oder anderen Fall wenn ein Wolf getötet werden soll Töten von Wolfs Welpen, was ja aktuell den Greifenstein noch ansteht.

00:14:26: Da sollen zwei Welpen entnommen werden.

00:14:28: Aber ganz kurz zusammengefasst, im Jahr ist der Wolf in Sachsen ins Jagdrecht gekommen.

00:14:35: Allerdings durfte er nicht bejagt werden, das heißt, er war ganzjährig geschont und deswegen hat sich die Jägerschaft auch nicht groß eingebracht mit Monitoring weil ich mein Wolf im Jagdrecht bedeutet ja auch Hegepflichten.

00:14:46: Da müssen die Jäger dafür sorgen, dass es dem Tier gut geht.

00:14:48: Was sie da in ihrer Obhut haben und müssen das dokumentieren.

00:14:52: Also Monitoren ... All das sind Sachen, die nicht passiert sind in den letzten elf Jahren richtig?

00:14:57: Ja!

00:14:58: Genau.

00:14:59: Und jetzt kommen die Länder mit Wolfs-Managementplänen daher auch in Sachsen natürlich.

00:15:05: Jetzt steht eben halt die Aussicht ins Haus, dass man Wölfe töten darf, jagen darf womöglich sogar ... im Bestand regulieren darf.

00:15:14: Das ist ja das, wovon die Jäger die ganze Zeit geträumt haben.

00:15:17: und wer auch immer geglaubt hat dass es den Jägern um wie Sache geht, dass es wirklich um sinnvollen Natur- und Artenschutz geht oder um Schutz der Weidetierhaltenden.

00:15:24: Der muss jetzt bitte ... einsehen, dass das niemals das Ziel war.

00:15:30: und ohne jetzt hier polemisch werden zu wollen.

00:15:32: Wir müssen einfach mal konstatieren, dass die Jagdverbände, die Interessensverbände der Jägerschaft nur eins im Sinn hatten Sie möchten regulär in Deutschland Wölfe bejagen.

00:15:44: Das zeigt sich an ganz ganz vielen Punkten, die aktuell passieren.

00:15:47: wir kommen jetzt ja zu sprechen auf das Webinar.

00:15:49: das haben wir in der letzten Folge schon angerissen.

00:15:53: da sind ja mehrere wirklich krasse Fehler passiert.

00:15:56: Ein ganz großer Fehler war das, was sie jetzt vertauschen von Fotos in diese völlige Fehleinschätzung.

00:16:03: Vom Ansprechen von Wölfen, also da hat man ja im Prinzip eine Wolfsferie.

00:16:08: Den jungen Maultrug für einen Welten gehalten mit Futter.

00:16:11: Das wird in die Geschichte eingehen, denke ich mal der deutschen Jagdverbände.

00:16:17: Aber dieses Webinat gab es natürlich noch ganz andere Untiefen und über die wollen wir heute sprechen, Baszi.

00:16:24: Deswegen haben wir uns hier verabredet.

00:16:26: Hast du dir das Webinar schon angeguckt?

00:16:29: Ja, das hat mich sehr viel Kraft gekostet ... Man kann sagen, dass eigentlich auf jeder Folie Fehler sind.

00:16:37: Und ich bin darüber so erschüttert, weil ... Ich schon im Jahr für den Landesjagdverband Niedersachsen, als ich noch die Vorstellung hatte, das es den Jägern darum geht, ökologische Zusammenhänge zu verstehen und zu sehen, dass der Wolf wichtig ist für den Naturhaushalt in seiner Rolle als großer Beutegreifer, als Regulator der Schalenbildbestände.

00:17:08: Und das schafft er bei uns gar nicht weil es viel zu viele gibt.

00:17:13: aber was auf jeden Fall wichtig ist die Fortsetzung der Koevolution von Schalenwild und Rehenhirschen und Wildschwein und den Wölfen.

00:17:24: ich hatte die Hoffnung dass wenn ich die aktuellen Informationen dazu zusammenfasse und zur Verfügung stelle, das dann sozusagen das Naturverständnis und die Naturliebe der Jägerinnen gefördert werden könnte.

00:17:44: Du

00:17:44: wolltest also im Prinzip den niedersächsischen Landesjägerschaft motivieren sich mit dem Thema auch mal wildbiologisch auseinanderzusetzen?

00:17:51: Das heißt du hast den Auftrag bekommen

00:17:54: ... Ein

00:17:55: etwas zu verfassen.

00:17:57: Von wem kam der Auftrag?

00:17:59: Die Geschichte war die, das hat ja angefangen mit den Wölfen hier in Sachsen im Jahr zweitausend.

00:18:07: Da haben sich die erste Wolfsfamilie niedergelassen bzw.

00:18:11: die ersten Wolfseltern aus Polen gekommen waren und haben in Deutschland Nachwuchs gehabt.

00:18:17: sind Ilka Reinhardt und Geser Klut vom wildbiologischen Biolubus gekommen.

00:18:22: Und haben als erste wichtige Maßnahme den Schäfer Frank Neumann unterstützt, seine scharfe Besser vor den Wölfen zu schützen, weil er die ersten Wolfsübergriffe hatte.

00:18:39: Dann haben sie das vom Land Sachsen den Auftrag bekommen ... das Wolfs-Monitoring und Wolfsmanagement, die Wolfs Öffentlichkeitsarbeit damals noch zu machen in Sachsen für Sachsen.

00:18:54: Und dann haben sie eben Seminare gegeben für Menschen, die die Wolfs Monitoring machen wollten auch welche, die am Schutz des Wolfens Interesse haben und haben sozusagen das damals zur Verfügung stehende Wissen inform von Signal bänden sozusagen zusammenzufassen.

00:19:16: Und das wurde dann natürlich im Laufe der Jahre immer umfangreicher, sie haben die Öffentlichkeits abgegeben, die dann vorbildlich das Kontaktbüro Wolfs-Region Lausitz fortgeführt hat und Jahrzehnteinzehn kam Herr Daman Tammke, der jetzt Präsident von dem deutschen Jagdverband ist informiert über ihre Aufgabe.

00:19:46: Damals wusste schon, dass eine Bejagung sinnlos ist und da haben wir uns auch, also der Damen Tampke und ich uns kennengelernt.

00:19:56: Und dann habe ich eine Zusammenfassung sozusagen von den ganzen Seminaren die Gesaund Ilker gegeben hatten zusammengestellt gehabt für die weiterführenden Seminare.

00:20:11: Da hat dann der Herr Damantamke gesagt, Mensch, mach das doch mal in Buchform und noch mal korrigiert.

00:20:19: Und aufbereitet und ergänzt.

00:20:22: Dann ist damals diese Burschüre Ökologie- und Verhalten des Wolfes Wollshinweise erkennen und dokumentieren entstanden.

00:20:34: Die also die Jäger in Niedersachsen erstmal aber auch natürlich woanders hätte nach dem Stand des Wissens auf den Stand bringen können im Monitoring.

00:20:48: Du hast damals schon so was wie Interesse wahrgenommen, da war Interesse sich in diesem Punkt zu bilden?

00:20:53: Genau.

00:20:54: und was mich jetzt enttäuscht ist das nichts von diesen Wissen, was ich wirklich sorgfältig zusammengetragen habe in den Formulierungen, in den Erklärung die jetzt in diesem unsäglichen Online-Seminar preisgegeben werden oder an den Mann gebracht werden und die Frau gebracht werden.

00:21:22: Das ist eben auch das was wir insgesamt befürchten was sich ja auch schon abzeichnet dass durch die sinnlose Bejagung der Wölfe jetzt sämtliches wissen was wir uns in fünfundzwanzig Jahren erarbeitet haben hinten übergekippt wird.

00:21:41: Prolo Palm sagt, dass das bisherige Wolfsmanagement gescheitert sei wo es doch einfach hervorragend in die richtige Richtung gelaufen ist und nur von Desinformationskampagnen ausseiten der Jägerschaft Weidetierhalter, die keinen Bock hatten auf Herdenschutzmaßnahmen zusätzliche instrumentalisiert haben und ihn vorgegaukelt haben.

00:22:07: Dass die Bejagung es für sie bringt und sie dann kein Herdschutz mehr machen müssen.

00:22:13: Und da sind wir an einem Punkt wo man wirklich mal die Zahlen auch jetzt nennen sollte.

00:22:20: Herr Palmen meint ja jedes Tier müsste bejagt werden.

00:22:25: Ich sage dagegen, ja die Biomassupyramide blabliblub.

00:22:29: Es ist einfach so das in Deutschland etwa geschätzt.

00:22:33: Vier Komma fünf Millionen Rehe Wildschweine und Rot-und-Dammhirsche leben.

00:22:39: Und wenn alle Gebiete von Wölfen besiedelt sind zwei Drittel sind noch gar nicht von wölfenbesiedelt Dann werden es etwa siebtausend Wölfe sein Die den ging überstehen.

00:22:54: Und dann sind noch einmal fourhundertsiebzig tausend Jäger da.

00:22:58: Und jedem Laien wird klar sein, dass die ganz, ganz wenigen nicht bejagt werden sollen wenn es keinen guten Grund dafür gibt.

00:23:08: Basti wir wollen heute nochmal sprechen über das Webinar des DHV vom zweiten Zehnten mit der Referentin Dr.

00:23:14: Astrid Sutor.

00:23:15: sie ist Jagd und Forstreferentin beim DHV und das Ziel dieses Webinars war's ja Die Grundlagen für die Wolfsbejagung zu vermitteln, also so eine Art Basisschulung.

00:23:27: Du sagst nichts von dem, was du für die Jägerschaft erarbeitet hast.

00:23:31: vor gut sechszehn Jahren ist da eingeflossen?

00:23:35: Kann auch nicht!

00:23:35: Weil wir sehen bei der genauen Betrachtung sehr viele sachliche Untiefen.

00:23:41: Natürlich habe ich mir das Webinar angeschaut.

00:23:44: Lass uns anfangen mit der Einführung von Herrn Damantanke ... Der verliert kein Wort über den Herdenschutz.

00:23:53: Er sagt zum Beispiel, der Grund oder das Ziel der Bejagung der Wölfe ist ... Sie auf Abstand zum Menschen zu halten.

00:24:00: Er sagt, verbandspolitisch ist das ein Erfolg, die Verantwortung der Wolfspopulation in die Hände der Jäger zu legen.

00:24:09: Er schwadroniert über einen Sicherheitsempfinden der Bevölkerung.

00:24:13: Der Jägar ist der schützende Fachmann in der Natur.

00:24:16: Das sind alles starke Thesen und die lassen alle tief blicken.

00:24:21: wird allen jetzt klar, die das Webinar auch gesehen haben.

00:24:23: Sie ist ja leider offline genommen, weil sie es nachbearbeiten wollen und selber gemerkt haben, dass da viele Fehler drin sind.

00:24:30: Aber das sind alles Dinge ... Sie müssten im Prinzip noch mal komplett neu machen.

00:24:34: Sie kriegen das gar nicht ausradiert.

00:24:36: Vor allem steht das am Raum, viele haben sich's runtergeladen.

00:24:39: Und solche Sprüche wie der Jäger ist der schützende Fachmann in der Natur.

00:24:45: Dieses Empfinden haben die meisten Menschen im Land natürlich nicht mehr!

00:24:48: Von daher ist diese Einleitung schon wieder Ein reines Lobby-Meisterwerk.

00:24:54: Ja, also das ist jetzt sozusagen die Chance gewesen, dass es so viel Kritik an den inhaltlichen Fehlern der Folien auch insbesondere der Abbildung gegeben hat, dass sie jetzt das Seminar runtergenommen haben.

00:25:10: Jetzt kommt ja noch dieser insgesamt Fehler da im Web zum Tragen.

00:25:15: Egal!

00:25:16: Die werden ein neues Seminar zusammenstellen ... Und ich bin gespannt, ob Sie eben auch über die Abbildung hinaus was hier angekündigt haben.

00:25:27: Das ist deshalb geschieht etwas an den grundsätzlichen Inhalten und an dieser Einleitung ändern.

00:25:32: eigentlich Ist das nicht zu erwarten denn diese ganze Sichtweise ist ja das Märchen Was die verbreiten.

00:25:42: Die Lüge die beide wissenschaftlich widerlegt sind.

00:25:45: erstens dass der die Bejagung anlasslose Bejagung irgendetwas für den Herdenschutz bringt und dass es erhöhte Sicherheit für die Menschen gibt.

00:25:59: Ich finde, das ist wirklich

00:26:01: zynisch

00:26:02: und das verachtet das Leid und die Menschen, die Opfer von Jagdunfällen geworden sind.

00:26:11: Wölfe haben in ganz Europa, die nicht angefüttert waren haben in ganz Europa seit, glaube ich, nicht mehr eine Menschen etwas getan.

00:26:27: Und jedes Jahr bringen die Jäger Menschen um und verletzen sie in Größenordnung von zwanzig Fällen Toten pro Jahr und mehrere Hundert Verletzten.

00:26:39: Und dann zu sagen dass man durch den Abschuss der Welpen kleiner Welpen, die im Seminar natürlich als Jungwölfe bezeichnet werden.

00:26:50: Am Rondeauplatz irgendetwas für die Sicherheit der Menschen tut.

00:26:55: Das ist die komplette Disqualifikation, die komplete Inkompetenz und bewusste Lügen um sein Ziel die Wölfe wieder auszurotten zu

00:27:05: erreichen.".

00:27:06: Wir haben hier Wölfe, wir leben hier und hier in der Lausitz ist kein Mensch da, der nicht mehr in die Pilze geht oder es gibt keinen vernünftigen Grund nicht mehr an die Pilse zu gehen weil die Wölfen da sind.

00:27:20: Ein vernünftigem Grund nicht in die Pilze zu gehen ist nicht von einem Ljäger erschossen zu werden.

00:27:25: Und jeder Politiker der die Sicherheit im Wald erhöhen will fängt nicht an Welpen am Runde Wuppler zu schießen, sondern der verhindert ist dass immer mehr Hobbyjäger irgendwie im Wald rum ballern mit Nachtsicht-Geräten die sie nicht bedienen können.

00:27:42: Also lädt jetzt aktuell ein Jäger mit seinem Freund auf den Nachbarhochsitz an und schießt ihn vom Nachbarsitz runter mit Nachtzig Gerät.

00:27:52: Anfang des Jahres geht eine Spaziergängerin irgendwo in Niedersachsen, glaube ich bei Oldenburg irgendwo.

00:27:58: In einer Gruppe von Spazieregängern und ein Jäger sitzt oben auf seinem Hochsitz, spricht sie... Du gebrauchst übrigens auch Jägersprachesabine, das sollte man gar nicht anfangen!

00:28:08: Man muss wildbiologische Fachbegriffe gebrauchen.

00:28:14: Dann schießt er der Frau in den Oberschenkel.

00:28:17: Es hat noch nie ein Wolf einer Frau in den Oberschenkel gebissen.

00:28:21: Nein, nie!

00:28:22: Und wenn er das tun würde dann würden die Jäger fordern so wie sie in Brandenburg gemacht haben, Landesjägerschaft Brandenburger.

00:28:29: Dann würden die fordern dass alle Wölfe wieder ausgerottet werden.

00:28:33: Damals Tampke sagt Das allein durch die Reduzierung der Anzahl der Wölfen Die Wahrscheinlichkeit Dass sich eine gefährlich für Menschen entwickelt reduzieren würde.

00:28:44: Das wäre ein sinnvoller Grund Das zu tun, ein Tier was überhaupt noch gar keine Gefährlichkeit für Menschen bewiesen hat.

00:28:52: Mit der gleichen Logik um die drei Leute, die hier im Durchschnitt jährlich von Hunden totgebissen werden also wirklich eine Gefahr für Leib und Leben der Menschen sind die Hunde dann müsste er auch sagen wir mal die Anzahl der Hunde.

00:29:08: wenn er das wirklich diese Sicherheit der Menschen zum Ziel hätte hat aber nicht unterstelle ich mal dann müsste er fordern, dass wir ungefähr die Anzahl der Hunde in Deutschland auf die Hälfte reduzieren.

00:29:21: Dann ist die Wahrscheinlichkeit das einer für den einen Menschen angreift geringer.

00:29:25: Du darfst nicht vergessen, das sind drei Tote pro Jahr im Durchschnitt.

00:29:28: Aber hunderttausend verletzte Menschen durch Hunde.

00:29:32: Demzufolge müsste der Jagdverband fordern, dass man die private Hunderhaltung einstellt.

00:29:36: oder wir schauen mal uns andere Wildtiere an, die tatsächlich eine Gefahr sind für Menschen zum Beispiel Wildschweine.

00:29:43: auch da gibt es viele Unfälle zwischen Menschen und Wildschwinen jedes Jahr wo es auch Verletzte gibt.

00:29:49: also von daher gibt es immer ein gewisses Risiko wenn man sich irgendwo bewegt.

00:29:55: dass man zu Schaden kommt.

00:29:57: Man kann auch vom Hochsitz fallen zum Beispiel, es gibt ein Lebensrisiko und die Wölfe zählen aber sicher nicht dazu.

00:30:04: Statistisch ist das nicht belegbar und es gibt keinen Fall wo einen Wolf der normal draußen in der Natur gelebt hat hast du ja eben schon so schön eindrucksvoll gesagt einem Menschen Schaden zugefügt hat wenn er nicht gerade angefüttert war oder so habituiert war.

00:30:18: also von daher sind das vorgeschobene Argumente sagst du um das eigene Handeln und tun in Wald, Feld und Flur zu legitimieren?

00:30:27: Genau.

00:30:28: Also die Jäger agieren gegen die Natur und wir müssen wieder da hinkommen dass wir unsere Wildtiere wieder anständig nach ihrer Natur und ihrer Ökologie her behandeln und ansehen und nicht Desinformationen und Lügen verbreiten.

00:30:46: Das Problem ist des Informationen ziehen sich ja nun nahezu durch alle Bereiche unserer Gesellschaft Und wir sind dem alle ausgesetzt.

00:30:54: Es gibt Menschen, die sind resilienter.

00:30:56: Weil sie eben halt Desinformationen von sachlichen Informationen unterscheiden können oder gelernt haben zu unterscheidern.

00:31:03: und es gibt Menschen die fallen da immer drauf rein und glauben das.

00:31:05: Und man ist ja tendenziell bei den Jägern immer geneigt zu sagen hey, das sind so die Eminentzen im grünen Loden.

00:31:12: Die haben Ahnung von Natur- und Naturschutz.

00:31:15: Das glaube ich was die sagen!

00:31:16: Das ist ja gerade das worauf die Jägerschaft glaub ich auch setzt dass man denen per se vertraut.

00:31:21: und wir müssen jetzt durch unsere Arbeit dafür sorgen, dass wir sachlich offenlegen das die Jäger eben halt nicht.

00:31:30: Das sind für das viele Menschen.

00:31:32: sie halten nämlich die Eminenzen in grün.

00:31:35: Das ist Menschen die ein Hobby ausüben in den allermeisten Fällen.

00:31:40: Wir reden jetzt nicht von allen Jägern.

00:31:41: wie gesagt ich kenne auch die progressiven jäger die neue wege gehen wollen und so weiter.

00:31:45: da müssen wir jetzt nicht drüber reden.

00:31:46: Die meinen wir nicht!

00:31:50: dass Jagen als Hobby machen, so wie andere Golfspielen oder Tennis spielen.

00:31:54: Und die haben einfach daran gearbeitet ganz, ganz doll und ganz fest und auch mit Druck auf die Politik, das sagt ja Daman Tanke auch ... dass der Wolf endlich bejagbar ist.

00:32:04: Weil der Wolf eine neue Challenge, das ist eine Herausforderung.

00:32:07: die wollen Wölfe bejagen und sie sagen Sie haben das Recht dazu weil das sind Wildtiere wie eben halt Reh, Wildschwein und Fuchs.

00:32:16: Jetzt lass uns noch mal auf einzelne Punkte in diesem Webinar eingehen weil die Jägerschaft bedient sich und davon müssen wir mittlerweile ausgehen gezielt falsche Informationen.

00:32:24: Und um zum Beispiel dieses Abschießen von Welpen zu legitimieren weigern die sicher die welpenwelten zu nennen Die sagen Und das ist absolute Knaller in diesem Webinar, dass der Welpe bis zum dritten Monat ein Welpe ist und danach einen Jungwölf.

00:32:41: Das stimmt natürlich nicht!

00:32:42: Wie sieht es denn wirklich aus?

00:32:43: Das stimmt auch nicht.

00:32:45: In dem Webinar spricht Frau Sutor durchaus schon bei einem bis zwei monatealten Welpen von Jungwörfen durchgehend.

00:32:56: Es wird nur einmal so eine Definition gegeben.

00:32:58: auf einer Folie entbehrt auch jeder Fachlichkeit.

00:33:04: Es wurden von renommierten Wissenschaftlern, Wolfswissenschaftlern Wildbiologen, Monitoring-Standards entwickelt und da wird eine einheitliche Sprache gesucht und die wurde gefunden.

00:33:17: und es geht immer darum... Dinge klar zu benennen.

00:33:23: Es muss verständlich sein und Jungwolf ist eine Sache, die kann ich immer so machen oder auch Sub-Adulte.

00:33:30: Das ist auch gerne hier verwendet im Seminar Und es gibt einfach definiert fürs Monitoring damit das standardisiert erfolgen kann Die ganz klare Alters-Einteilung dass alles was ein Wolf bis zu seinem ersten Geburtstag, also während seines erster Lebensjahres ist eine Welpe.

00:33:53: Danach ist er ein Jährling bis zum zweiten Geburtstag und dann ist er einen Altwolf.

00:34:00: bzw.

00:34:01: beim Jährlingen ist es eben so.

00:34:03: das wird hier auch falsch dargestellt im Seminar.

00:34:06: die Jährlänge werden in ihrem zweiten Winter nicht ganz zweijährig geschlechtsreif und können dann schon ein eigenes Rudel gründen.

00:34:16: Und wer oder ein eigener Territorium besetzen, und wer das tut ist eben schon ein

00:34:22: Altwolf.".

00:34:24: Also es gibt ganz klare Konventionen über die setzen sich die Jäger komplett hinweg.

00:34:30: Es wird von Familienverband gesprochen, es wird von einem hierarchischer Familienverbannt geschrieben.

00:34:38: Das sind Rückfälle sozusagen in die Anfänge der Wolfsforschung, wo an Gehegetieren die umkämpfte Rangordnung immer jedes Schulbuch gedruckt wurde.

00:34:49: Und das sind alles Artefakte.

00:34:51: Die Wölfe draußen sind eine Kleinfamilie.

00:34:55: Alle Tiere in dieser Familie sind einander wohlgesonnen und tun da ihre Aufgabe.

00:35:00: sie sind ganz eng und ganz ähnlich uns Menschen organisiert.

00:35:07: Der größte Hammer ist nach meinem Dafürhalten die Folie fürs Wolfs-Monitoring anhand von Spurenbildern.

00:35:15: Allen Ernstes wird uns da eine Abbildung geboten und den Jägern, die das Ansprechen von Wölfen und von Wolfshinweisen lernen sollen, wird uns eine Abbildung angeboten vor neunzehntneunundsebzig.

00:35:30: Das sind ... Es ist eine Zeit wo die Wölfe noch lange ausgerottet waren in Deutschland.

00:35:38: Und die siebenundvierzig Jahre, wenn ich das richtig sehe, alt ist ... Ich möchte da nur ändern meine Jäger-Broschüre für die Jägern in Niedersachsen.

00:35:48: Da ist es richtig abgebildet und die ist von zwei Tausend

00:35:54: Dreizehn!

00:35:54: Wieso?

00:35:55: Warum nehmen die denn die Alte?

00:35:56: Das versteh' ich

00:35:56: nicht.".

00:35:57: Es ist fahrlässig und es hat eine Intention.

00:36:01: Die Jäger sollen gar nicht wirklich kundig gemacht werden, sondern man möchte den Nachweis geben nach außen.

00:36:10: da ist Information wird weitergegeben aber das entbehrt jeglicher fachlichen Grundlage.

00:36:18: Das die nennen sich ja auch DHV Akademie.

00:36:21: Das ist auch etwas, was mich immer schon seit Jahren Jahrzehnten gestört hat.

00:36:27: Dass die Jäger von grünem Abitur sprechen.

00:36:30: Also die Freizeitjäger brauchen eine im Kompakt-Gesgebot oder im Gebuchte einwöchige oder höchstfalls zweiböchigen Ausbildung.

00:36:40: das wird dann natürlich wenn man es wöchentlich macht gestreckt über einen Vierteljahr und ein halbes Jahr.

00:36:47: Das nennt sich grünes Abitur.

00:36:49: Und das beleidigt alle Abitorienten, die sich zweieinhalb Jahre lang oder noch länger auf ihr Abiturt vorbereiten und ihre Prüfungsfächer haben und da tiefe Einblicke haben.

00:37:03: Es müsste natürlich heißen die Grüne teilweise käufliche Führerscheinprüfung.

00:37:09: die jeder gewinnen kann, oder machen kann.

00:37:12: Er macht ganz grobe Fehler und die wildbiologische Vermittlung auch von Wölfen ist jetzt hier das, was erfolgt.

00:37:20: Da sehen wir eine Abbildung, wo eine Linie durch einen Pfotenabdruck gelegt wird.

00:37:26: Und das ist nach Dr.

00:37:28: Astrid Sutor das zu achtundneunzig Prozent zutreffende Merkmal um Wölfe von Hunden unterscheiden zu können.

00:37:38: heutigen über fünf zwanzig Jahre bewährten Monitoring Standards, kann man einen Woll von einem Hund nicht an dem Fotenabdruck und nicht nur einem Foten abdruck unterscheiden.

00:37:52: Sondern des Hauptunterscheidungsmerkmal ist der geschnürte Trab wo die Hinterfote einer Körperseite in die Vorderfoto einer Körper- seite gesetzt wird und es entsteht wie beim Fuchs diese perlschnurartige abgebildete Reihe von Doppeltrittsiegeln.

00:38:11: Und das sehen wir auf der rechten Seite der Abbildung, allerdings sehen wir nicht dass es sich um Doppeltrittsiegel handelt und wir sehen nicht, dass es irgendwie als Artbestimmungsmerkmal oder Artbestimmung wichtigste Artbestimungshinweis gehalten ist.

00:38:29: Und dann auch diese Jägersprache steht daneben nicht etwa geschnürte Trabspur- und Galopspur die da auch noch daneben ist sondern es steht ferteflüchtig und ferte trabend dort ein Wolf der galoppiert Galoppiert noch in den meisten Fällen nicht, weil er vor irgendjemanden flieht sondern weil der jungen jemanden jagt.

00:38:50: Diese Jägersprache ist absolut unzutreffend und unzureichend um ein Wildtier einen Bestand von einer Tierart draußen zu dokumentieren.

00:39:03: Bei der Galop-Spur ist falsch, dass gar nicht zwischen den größeren Vorderfoten und den kleineren Hinterfoten abdrücken.

00:39:11: Unterschieben wird das ganze siebenundvierzig Jahre alt.

00:39:14: ein Skandal, das so etwas auch nur... Und dann wird gelogen, dass es sorgfältig geprüft worden sei.

00:39:21: Diese wirklich muss man jetzt in diesem Sinne schon sagen des Informationen der Jäger ist.

00:39:28: Es werden immer mehr Leute aus den Großstädten, die ja von den eigentlichen Jagdfunktionären so schlecht angesehen.

00:39:36: Die Großstäter mit ihrer Naturliebe.

00:39:38: Immer mehr Jäger aus dem Großstätten suchen Naturnähe und glauben sie dann bei den Jägern zu finden?

00:39:46: Vielleicht suchen Sie auch was anderes aber ... Die muss ich doch richtig informieren.

00:39:51: Da kann ich doch nicht solche fahrlässigen Fehler machen, ich finde das skandalös und

00:39:57: demaskierend.".

00:39:58: Es gibt ja noch weitere inhaltliche Schwachpunkte an diesem Webinar die einfach auch die Optik der Wölfe betrifft zum Beispiel das Thema Sommerfeld- und Winterfell

00:40:06: Genau.

00:40:07: Also es fängt mit der ersten Folie an, Biologie des Wolfs und das müsste eigentlich überschrieben sein mit Wolfs Kennzeichen also äußeren Erscheinungsbild.

00:40:18: woran was sind die Charakteristika vom Wolf?

00:40:21: Und auf diesem Bild sehen wir einen etwa fünf Monate alten Welpen.

00:40:27: wenn ich generell die Wolfskennzeichen klar machen will dann habe Ich ein erwachsenes Tier zu nehmen adultes Tier und dann kann ich unterscheiden sozusagen das Aussehen eines Welpen.

00:40:44: Aber um zu erklären wie ein Wolf aussieht, nehme ich kein Bild eines fünfmonate alten Welpen der nicht geschlechtreif ist.

00:40:53: Dann steht hier dran hohe Läufe also hohe Beine.

00:40:58: Das ist eben gerade das Kennzeichen, ein Kennzeich von einem fünf Monate alten Welpen.

00:41:03: Dass seine Beine noch nicht in der Länge ausgewachsen sind.

00:41:06: Dann steht daran dunkler Rücken-Sattel.

00:41:10: Das Erkennungszeichen von Wölfen was alle Wölfe eigentlich mehr oder weniger stark haben es eben einen Sattelfleck über dem Schultern liegt und den dunklen Rücken sattelt, ihn haben manche Wölfe.

00:41:22: Und manche haben ihn nicht.

00:41:24: Dann ist auf dem Foto ein schlechtes Foto.

00:41:26: Man sieht den ganzen Schwanz gar nicht.

00:41:29: das wird hier als Route natürlich bezeichnet.

00:41:32: die Jägersprache muss da immer ihre eigene Wege gehen.

00:41:35: also man sieht die Route gar nicht und dann sieht man irgendwie eine abgeschattete Spitze und dann steht dunkle Rutenspitze was Eine dunkle Schwanzspitze ist tatsächlich charakteristisch, aber ich sehe gar nicht den ganzen Schwanz.

00:41:50: Das macht einen traurig.

00:41:51: und dann wird gesagt in der Begründung warum dieses Seminar runtergenommen wird dass alle Folien oder das alle Abbildungen sorgfältig geprüft sein.

00:42:01: wenn ein Mensch der Ahnung von Wölfen hat Der lange mit ihm gearbeitet hat er weiß wie sie aussehen Beim allerersten überfliegen sieht, dass hier was grundsätzlich falsch läuft.

00:42:15: Dass die Abbildungen dahin geschleudert sind und sich damit keine Mühe gemacht wird!

00:42:21: dann wird man richtig ärgerlich.

00:42:22: Dann steht hier rechts neben dran Fähre, fünfunddreißig bis vierzig Kilo.

00:42:28: Die Sunny, die sozusagen eine der Mutter-Wölfenden, einer der Stammwölfinnen von der deutschen Wolfspubilation hat beim Fang, glaube ich als sie schon ihre Hybrid-Welpen hatte, hat da fünfundzwanzig sechs und zwanzig Kilo gewogen.

00:42:41: Es sind alles Angaben, die immer so in der Tendenz hingehen große gefährliche Tiere, hierarchischer Familienverband.

00:42:53: Wenn wenig Welpen da sind haben wir eine höhere Überlebenswahrscheinlichkeit.

00:42:57: also alles Sachen die unter der angeblich sachlichen Oberfläche darauf hindeuten dass eine Bejagung irgendwie auch noch positiv für die Wölfe sei.

00:43:09: was mich so ein bisschen wundert ist es gab ja anschließend auch ne frage.

00:43:12: rundes ist ja keinem der anwesenden jäger.

00:43:15: Es ist aufgefallen, dass das Seminar mit Fehlern gespickt war.

00:43:21: Kein Jäger hat die Frage gestellt.

00:43:23: Hallo, seid ihr sicher?

00:43:28: Niemand nimmt es auf.

00:43:30: Auch das gibt einem zu denken!

00:43:33: Ja ... Es ist tatsächlich so.

00:43:36: Ich kenne viele Jägers hier in der Lausitz.

00:43:40: Bevor ich mich ansetze ... auch Jagdsprachenausdruck, in meinem Tarnanzug und meine Kameraabtane.

00:43:50: Dann rufe ich natürlich den Jäger an, von dem ich weiß, dass ihm das Gebiet gehört und dass er dort zu Jagd geht und sage ... Ich stimme das ab sozusagen!

00:44:02: Ich möchte mich da gerne ansetzen.

00:44:04: was sagst du dazu oder möchtest du dazu Jagg gehen?

00:44:06: Meistens lass ich mir manchmal nicht so üblich ihn den Vortritt wenn er jagen möchte Und dann weiß ich aber auch, dass er, wenn ich da mich auf die Lauer lege um Wölfe zu filmen.

00:44:19: Dass er dort nicht schießt und weiß von den Jägern mit denen ich dann ... Ich kann natürlich nur bei Jägeren ansitzen und Wölfelfilmen, die das grundsätzlich gut heißen.

00:44:33: Das heißt, ich treffe viele Jäger, die positive oder gute Erfahrung den Wölfen gemacht haben.

00:44:42: Die also mit dem Wölfe gar kein Problem haben und die ein Problem haben, dass sie es gar nicht schaffen so viele Wildschweine und so viel Wild einen Pflanzenfresser zu schießen wie Sie's eigentlich sollten.

00:44:54: Und ich kann als Jäger gut werden.

00:44:59: Ich kann die Tiere gut in Altersklassen einteilen Wenn ich sie regelmäßig wenn ich sie oft sehe.

00:45:07: Nun ist es so.

00:45:08: Ein Wolfs-Tieritorium ist ungefähr, hier in der Lausitzhundertfünfzig bis zweieinfünftig Quadratkilometer sagen wir mal groß.

00:45:17: ein Privatpachtrevier das ist zehnmal bis zwanzig Mal so klein.

00:45:23: Das heißt in einem Gebiet sitzen also mindestens so viele Jäger und jeder einzelne von denen.

00:45:30: wenn er nicht gerade dann am Ronde Wublatt sein Revier hat dann sieht er natürlich nur alle zwanzig, dreißig, ande zumal irgendein Wolf und auch noch schlecht oder so.

00:45:42: Der kann gar keine Erfahrungen haben in der Ansprache des Alters.

00:45:48: also wenn irgendwie ein Bundesland sowie Hessen zB einen günstigen Erhaltungszustand meldet und sagt wir wollen jetzt von unseren neuen Welpen dieses Jahr in zwei Rudeln Wollen wir vier schießen?

00:46:05: Dann kann es sein, dass da ein Jäger hingeht und einen sechswochenalten Welpen am Rondeauplatz umpustet.

00:46:14: Und wer da nicht gegen widerspricht ... Wer sagt das ist unethisch!

00:46:18: Das is ekelig!

00:46:20: Das mach ich nich mit!

00:46:23: Was seid ihr denn für Experten?

00:46:25: oder was wollt ihr in der Natur

00:46:28: ausrichten?!

00:46:29: Also Diese Ausrede, dass es gute Jäger gibt und vernünftige Ansichten haben.

00:46:35: Das stimmt!

00:46:37: Die müssen alle aus diesem Jagdverband in dem sie sind austreten um das nicht mehr mitzutragen.

00:46:47: Ich komme da auch immer nicht drüber weg wenn ich so höre wie in der Schweiz die vier Welten erschossen wurden.

00:46:53: Ich stelle mir das mal vor dann sitze ich da sehr die Welpen spielen und überlege mir jetzt nach wem nehme ich?

00:46:59: Und dann zielig auf so einen unschuldigen Welpen, der ja von sechs Wochen bis vielleicht fünf, sechs Monate – also wie auch immer ein Welpe – ziele da drauf und töte den.

00:47:12: Wie muss ein Mensch gestrickt sein psychologisch um das hinzukriegen?

00:47:19: Wir reden ja nicht davon dass man auf dem Wege der Jagd irgendwie ein Reh schießt was man selber mit nach Hause nimmt.

00:47:26: verwertet darf man diskutieren, aber das geht für mich ja noch klar.

00:47:31: Da mache ich etwas was Menschen eben halt immer schon getan haben sie jagen sich essen und nehmen das mit und verwerten das.

00:47:37: bei dem Wolf wir nochmal in den Welten da sitzt der Spielenwelten und wo man so den Impuls hat als normal denken als gesunder Mensch zu sagen Gott!

00:47:47: Das ist...das geht mir ans Herz Und das möchte ich beschützen.

00:47:51: dann möchte ich drauf aufpassen Auf jeden Fall möchte ich es aber nicht töten.

00:47:55: Was ist..was geht in solchen Menschen

00:47:57: vor?

00:47:58: Genau, also das ist jetzt... Das muss man aussplitten in eine sachliche wissenschaftliche Frage und in eine Frage.

00:48:06: In einer philosophische Was macht uns Menschen aus?

00:48:12: Und beides kommt aber auch wieder zusammen!

00:48:14: Denn im Grunde komme ich immer wieder darauf hin wer die Natur schützen will Wer die Natur liebt der greift als Mensch so wenig wie irgend möglich ein und mit den am wenigsten gewalttätigen Mitteln.

00:48:34: Und das haben wir bis jetzt, bis zum Frühjahr hinbekommen.

00:48:43: dass bei der Rückkehr der Wölfe die von uns Menschen hochgewaltsam mit fiesesten Methoden ausgerottet worden sind dass die zurückkommen von sich aus, weil wir sie leben lassen und mit ihren wenigen Exemplaren – ich sagte das in ganz Deutschland – sieben Tausend gegen über vier Komma fünf Millionen.

00:49:05: Aktuell sind es ungefähr zweitausend, dass die mit ihren Wenig-Exemplaren ihre wichtige Rolle im Naturhaushalt wieder ausführen.

00:49:14: Und das haben wir hinbekommen mit einem Wolfsmanagement, was seinen Namen verdient hat.

00:49:19: Nämlich mit Maßnahmen die Konflikte vermeiden und wir haben besonders viel Mittel in den Herdenschutz gesteckt.

00:49:30: Das war gut und menschlich sozusagen.

00:49:35: Und es war naturliebend!

00:49:38: Jetzt kommen wiederhin ... uns einen Polo-Palmen als Landesjagdpräsidenten Sachsen anhören müssen, der sagt Rie, Hirsche, Füchse, Wölfe.

00:49:56: Alle alle müssen von uns ein drauf kriegen und von uns mit dem maximalen Mittel der Gewalt in ihre Grenzen gewiesen werden.

00:50:06: Das ist angewandte Naturliebe.

00:50:10: Es gibt keinen wissenschaftlichen Grund, kein wissenschaftlich belegten Grund und es gibt keine Erfahrung von Herdenschutz betreibenden Weidetierhaltern die das rechtfertigen würden.

00:50:23: Da steht unsere Gesellschaft an einem Scheideweg.

00:50:27: Wir haben nur eine Chance als Menschen, die Natur wird immer weiter Wege finden.

00:50:32: da können wir die Wölfe wieder ausrotten.

00:50:34: das ist überhaupt kein Problem für sie.

00:50:36: aber wenn wir Menschen es fertig bringen diesen Weg zu gehen und am Ronde Wuppplatz die natürliche Selektion von der wir wissen dass es wichtig ist dass es viele Welpen gibt und dass nur die stärksten und die best angepassten von denen durchkommen Wenn wir das aufheben, indem irgendein Jäger oder eine Jägerin sich ein Spaß machen daraus einen von denen zu töten oder die Hälfte von denen.

00:51:02: Dann können wir kommen irgendwann an einem Punkt wo wir nicht mehr existieren können.

00:51:08: und dass ist so wichtig.

00:51:09: und es auch wichtig, dass die Politik das versteht.

00:51:13: Und die Einrichtung mit dem Gewaltsam gegen die Natur und gegen Minderheiten und gegen alle Vorgehen.

00:51:20: Das sind die rechten Parteien und das sind die konventionellen Jäger.

00:51:29: Und wir brauchen eine professionelle auf wissenschaftlichen Faktenruhende Bejagung bei diesem Thema, und wir brauchen gesamtgesellschaftlich eine Hinwendung, eine Rückkehr.

00:51:44: Wir erleben gerade ein Backsflash der Gewalt.

00:51:50: Die Frage ist, wie schaffen wir das?

00:51:52: Wir haben viele Jahre verloren.

00:51:54: Wo wir vielleicht noch mehr Boden hätten gutmachen müssen, indem wir die Menschen im Land ansprechen, die an Wörtchen mitzureden haben.

00:52:00: Die Natur da draußen gehört nicht den Jägern, sondern uns allen oder niemandem.

00:52:04: Wie auch immer, es ist nicht deren Ding darüber zu entscheiden, wie's weitergeht.

00:52:09: Das wissen halt so wenige Menschen und wir müssen jetzt schauen, dass wir möglichst noch mehr erreichen Damit alle das verstehen, worum es hier geht.

00:52:19: Wir haben viele Herausforderungen zu stemmen und ich gebe zu, dass es momentan nicht leicht zu leben ist.

00:52:24: Wir müssen das Klima irgendwie noch retten, wir müssen versuchen auch politisch nicht abzudriften und unsere Demokratie aufs Spiel setzen.

00:52:33: Und wir müssen auf die Natur aufpassen in der wir alle leben.

00:52:38: Momentan steht ein Riesenberg davor, aber wir dürfen nicht vergessen ... dass wir von der Natur auch abhängen.

00:52:47: Und deswegen müssen wir gucken, dass wir möglichst viele Menschen erreichen und die mitziehen.

00:52:52: Dass wir da hinkommen und die Hobbyjagd endlich sachgerecht-fachgerecht diskutieren.

00:53:01: Und dass wir sie erneuern von innen heraus.

00:53:03: Es kann so nicht weitergehen!

00:53:05: Wir haben der Natur, indem wir jetzt die Wölfe massiv bejagen, den Krieg erklärt.

00:53:10: Das ist noch nie gut

00:53:11: gegangen.".

00:53:12: Den Krieg werden wir als Menschen verlieren.

00:53:15: Exakt!

00:53:16: Gut, aber wie gehen wir da jetzt vor?

00:53:18: Was machen wir da mit dieser Erkenntnis?

00:53:20: Also eine Strategie ist ja tatsächlich diese formale Sache ... Mit dem günstigen Erhaltungszustand.

00:53:26: das also wenn ein Bundesland den günstigem Erhaltungszustand erklärt so wie zum Beispiel Hessen oder sich darauf beruft was der Bund an die EU gemeldet hat dass in Hessen der günstige Erhaltungen besteht dagegen zu klagen.

00:53:44: Aber wir müssen natürlich so ein Lügengesetz oder solche Lügengesetze rückgängig machen und wir müssen diese Ideologisierung, die der Polo Palmen und natürlich auch der Damantanke den Parteien vorwerfen oder dem Menschen vorwerfern, die die Wölfe sachlich sehen müssen.

00:54:06: wir entlarven, dass die Ideologisierung bei denen passiert.

00:54:09: Dass alle Bildtiere ungeachtet ihrer Funktion im Naturhaushalt über einen Kamm scheren wollen und sie alle töten wollen oder ein Teil von ihnen egal ob das ökologisch oder ökonomisch sinnvoll ist.

00:54:22: Und deshalb ich sehe noch nicht den zweiten Weg.

00:54:26: Wir haben ja immer Öffentlichkeitsarbeit gemacht.

00:54:29: Wir sehen allerdings auch, dass Menschen hier in der Lausitz zum Beispiel Tim ist das völlig egal.

00:54:35: Da sind die Jäger, die wollen die Wolfe schießen.

00:54:37: Hier hat neulich noch vor zwei, drei Jahren jemand einer wahrscheinlich von den Jägern einen Wolf illegal geschossen und irgendwo in ein Graben geworfen ... Ich weiß nicht wie es besser werden soll!

00:54:50: Trotzdem dürfen wir natürlich nicht aufgeben und wir werden weitermachen.

00:54:55: Wir werden weiter versuchen mit dem Menschen ins Gespräch zu kommen.

00:54:58: Ich weiß dass es in Teilen großes Desinteresse gibt aber ich weiß auch dass es im ländlichen Raum ganz viele Menschen gibt, die ihre Wölfe lieben und die sogar auf sie aufpassen.

00:55:07: Es gibt sogar Menschen – ich habe viel Kontakt mit Menschen – die sagen, sie melden Sichtungen gar nicht mehr weil sie Angst haben, dass die Wölfen dann ums Leben kommen Und das macht sich immer mehr breit in diesem Land.

00:55:18: Dass die Menschen, die mit den Wölfern direkt konfrontiert sind im lndlichen Raum Dass die sagen, wir leben seit so vielen Jahren mit denen.

00:55:27: Die tun uns nichts.

00:55:28: Wir müssen aufpassen, dass wir den Sonntagsbraten nicht auf der Terrasse stehen lassen wie bei Füchsen übrigens auch.

00:55:34: Aber ansonsten kommen wir mit denen klar und finden die toll.

00:55:37: Es gibt sogar Leute, die genießen das wenn die Wölfe durch die Ortschaften laufen.

00:55:41: Und melden auch das nicht!

00:55:43: Das muss sich vielleicht noch mehr breiten machen dieses Bewusstsein für die Coexistenz mit der Natur.

00:55:52: sich mehr rumsprechen, weißt du?

00:55:54: Das wird so was sein.

00:55:56: Also ich für mich mein Ziel ist es wie Du das auch schon anklicken liest in dem ein Mensch in seiner Freizeit zur Jagd geht dass er eine Autorität genießt oder einen Ansehen hat.

00:56:12: das muss komplett aufgelöst werden und es muss unterschieden werden zwischen guten und schlechten Jägern.

00:56:21: Es ist ein Ziel.

00:56:22: Wir können nicht mehr mit diesem System der Jagdlobbyes die Lügen und Täuschen und massiv Einfluss auf den Naturhaushalt nehmen, damit können wir nicht weiterarbeiten.

00:56:34: Das muss komplett neu gemacht werden.

00:56:38: Und wir müssen auch mal ran an den Naturschutzstatus, das sind ja Naturschutzverbände?

00:56:43: Genau!

00:56:45: Es spielt sich ab zwischen, also ein Jäger kann Naturschützer sein.

00:56:49: Der kann wirklich nur das aus dem Naturhaushalt entnehmen was er tragen kann und was er bietet und insbesondere dann eben einfach Rehe Hirsche- und Wildschweinejagd die auch ökologisch und ökonomisch wo der Jagd sinnvoll ist Und alles andere.

00:57:09: dass die jäger jetzt immer mehr Tiere töten wollen irgendwelche Waldschnepfen, irgendwelche Fischotter und alles dieser künstliche unnatürliche Sterblichkeitsfaktor in der ohnehin schon gebeutelten Natur.

00:57:26: Das muss zurückgeschraubt werden, das muss professionalisiert werden, dass muss verwissenschaftlicht werden.

00:57:33: Das ist eine große Aufgabe aber auch die sich lohnt um die sich auch Ausstrahlung hat auf Vieles andere.

00:57:43: Viele andere Bereiche, ja klar!

00:57:44: Genau ich mache jetzt nochmal kurz Werbung für mein Film Wölfe und Menschen Wege zur Koexistenz im Internet frei herunter zu laden wenn man das googelt.

00:57:56: da kommen alle möglichen Menschen die mit den Wölfen zu tun haben Zu Wort Und das ist zum Beispiel auch unsere langjährige Kita Erzieherin von unseren Kindern Die Siglinde Ladusch Und die sagt, wir brauchen Respekt vor dem Leben und wir brauchen kein unbedachtes Töten.

00:58:18: Wir wollen die Wölfe achten, die genau das Gleiche sozusagen ... Die wollen auch Fleisch haben?

00:58:25: Wir wollen auch Fleisch essen!

00:58:27: Wo ist da der Unterschied?

00:58:29: Also es gibt so viel Boden auf den die Naturliebe treffen kann und wo sie gefördert werden kann.

00:58:37: Es gibt viel Potenzial Naturhass Naturgegnerschaft zu demaskieren.

00:58:44: Wir werden diesen Film natürlich wie immer verlinken in den Show-Notes und ich möchte euch wirklich bitten, euch diesem Film anzuschauen.

00:58:52: Ich möchte dass jeder der diesen Podcast hört, diesen Film gesehen hat damit ihr wirklich mitreden könnt.

00:58:58: das Gute an dem film ist er ist modular aufgebaut das heißt es gibt verschiedene Kapitel Und ihr könnt euch den Film nach und nach anschauen.

00:59:06: Immer Kapitel für Kapitel, dann muss man nicht zweieinhalb Stunden auf einmal gucken sondern kann das immer häppchenweise tun was ich auch gemacht habe und dann bleibt auch noch mehr hängen.

00:59:15: Wichtig ist zu wissen dieser Film bildet die komplette Realität ab.

00:59:19: also das heißt alle Themenbereiche finden statt.

00:59:21: vom Jäger überweidet hier halt denn auch in den Bergregionen.

00:59:25: Das ist ja auch ein viel diskutiertes Thema zurzeit dass Alpinenregion usw.

00:59:31: Aber eben auch normale Menschen im Umgang mit dem Wolfer.

00:59:33: Dieser Film, bitte schaut ihn euch an!

00:59:35: Das ist meine ganz große Bitte an euch und ihr findet ihn in den Show-Notes wie bei allen anderen Folgen mit Sebastian Körner übrigens auch.

00:59:43: da haben wir den auch immer verlinkt.

00:59:44: Und in anderen Folgenden auch.

00:59:46: eigentlich ist er ganz oft verlinked Ja, je pi.

00:59:51: Genau!

00:59:52: Ich möchte noch mal ganz kurz eine Sache loswerden, die mir in den letzten Tagen aufgefallen ist bei meinen Recherchen.

00:59:58: ein Zufallsfund, den ich gemacht habe.

01:00:00: Es ist wirklich unfassbar wie weit die Hybris der Jägerschaft geht.

01:00:06: Ernsthaft jetzt?

01:00:07: Der Deutsche Jagdverband, der Bayerische Jagd Verband und der Bundesverband Deutscher Berufsjäger möchten Jagdkultur- und Jagdwesen in Deutschland in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufnehmen lassen.

01:00:21: Wusstest du das?

01:00:22: Nein, das wusste ich nicht!

01:00:23: Die deutsche UNESCO Kommission hat den Antrag der Verbände aber zurückgestellt Und eine Überarbeitung in den Punkten Tierethik, Waldpflege und Verhältnisse der Verbände untereinander empfohlen.

01:00:38: Das ist völlig an uns vorbeigegangen!

01:00:40: Die haben wirklich vorher

01:00:41: immaterielles

01:00:42: Kulturerbezweck mit dem was die an Sachen auf sich geladen haben.

01:00:46: Ich versuche mich jetzt vorsichtig auszudrücken.

01:00:48: Unfassbar oder?

01:00:50: Ja es ist wie gesagt am Anfang schon versprochenes Klappen sich die Zehen Fingernägel hoch.

01:00:59: Wenn das so weit kommt, dann müssen wir richtig offensiv vorgehen.

01:01:03: aber wahrscheinlich hat diese Kommission ja erkannt dass da auch andere Fragen eine Rolle spielt.

01:01:09: wie Tierethik fand ich jetzt ganz schön zu lesen.

01:01:12: Ja die Punkte die sie so prägnant genannt hat sind ganz wichtig.

01:01:18: dennoch ist es natürlich der Anekdote aber es ist wichtig dass das nicht anerkennend wird.

01:01:23: das sage ich immer wenn jemand in Spanien den Stierkampf als immaterielles Kulturerbe anerkennen lassen will.

01:01:33: Es gibt massenweise Tradition, die haben irgendwann angefangen und gehen irgendwann zu Ende.

01:01:40: Und es gibt welche von denen, die sind bewahrungswürdig und es gibt Welche, die nicht bewarungswürdig sind.

01:01:46: Das müssen wir als Gesellschaft wirklich ganz Klar, uns machen.

01:01:50: Dass das so ist und dass nicht alles ein bloßwalles Tradition und Brauchtum es gut ist sondern wir müssen das jedes mal neu entscheiden was die UNESCO natürlich tut als allergrößten Wert ist eben einfach der wert Die Menschenwürde und die Würde der Natur.

01:02:10: Das zeichnet sozusagen das Leben hier aus Und das ist das Schützenwerte.

01:02:14: Richtig

01:02:16: Nicht irgendein Jagdtonsignal.

01:02:18: völlig widersinnigerweise Wolf tot.

01:02:21: Das gibt es tatsächlich, auch das ist ein Zufallsfund im Internet und zwar gibt es da bei YouTube einen Clip mit Noten und Text vom Blaesa Chor der Kreisjägerschaft Pferden.

01:02:33: Komponiert wurde dieses Jagdsignal von Angela Peimann und sie hat das getan bereits im Juli diesen Jahres als der Wolf ins Jagdrecht aufgenommen wurde und kommentiert ihr Machwerk mit dem Wolf zur Ehr.

01:02:50: Es ist an Zynismus aus meiner Sicht kaum zu übertreffen, dass es jetzt im Prinzip so ein Jagdhorn-Signal gibt.

01:02:57: Das gibt's ja für jede Tierart glaube ich, Fuchs, Reh

01:03:00: usw.,

01:03:01: gibt es so einen Jagdhornsignal ... und jetzt eben halt auch für den Wolf.

01:03:05: Und Sie konnten es wirklich nicht erwarten, sie haben's gleich getan als der Wolf im Jagdrecht war.

01:03:10: ich finde das irgendwie verstörend.

01:03:12: Naja

01:03:13: andererseits ist es eben auch so dass das bei den herbstlichen sogenannten Drückjagden oder eben Gesellschaftsjagten üblich ist, dass sich so umgewandelt hat diese Signalfunktion hin zu einer in Anführungszeichen Ehrung.

01:03:33: Da ist das dann eben so, dass da irgendwie zwanzig Wildschweine liegen und fünf Rehe und zwei Füchse, die danach weggeschmissen werden.

01:03:42: Na ja gut vielleicht liegt an dem Herbst tatsächlich schon ein körperlich recht herangewachsener Welpe da und darf sich geerd fühlen und seinen Tod, weil er dieses Signal hört!

01:04:08: So, das war reichen fürs Erste... Wenn ihr dieses Signal hört, liebe Leute.

01:04:14: Dann ist da ein Wolf erlegt worden!

01:04:17: Ganz ehrlich?

01:04:19: Wie kann man auf solche Ideen

01:04:21: kommen?!

01:04:21: Die zelebrieren das ja auch noch... Das hat schon fast einen Fetisch.

01:04:26: Entschuldigung, wenn ich das so sage ... Aber das ist doch nicht normal.

01:04:30: Ja, das ist erklärungsbedürftig und ich finde den Klang von den Jagdhörnern eigentlich schön und habe auch Freunde, die Jagdhorn blasen.

01:04:43: Aber dennoch macht das Ganze nur Sinn wenn das Töten vorher sinnvoll war.

01:04:51: Und da kommen wir dann dahin zu Polopeim und dass eben auch die Füchse bei uns völlig sinnlos getötet werden.

01:05:03: einen oder anderen aber sehr wenige Wildbiologen geben, die das befürworten.

01:05:09: Aber auch die Wölfe gehören bei uns grundsätzlich nicht bejagt und deshalb müssen wir dieses ganze System

01:05:18: revolutionieren.".

01:05:19: Und das werden wir tun – und das nehmen wir uns vor!

01:05:22: Wir sprechen uns bald wieder an dieser Stelle im Wolfspotcast.

01:05:26: Lieber Sebastian Körner vielen Dank für die tollen Erkenntnisse Und die Gedanken, die du mit uns geteilt hast zu diesem ultra wichtigen

01:05:35: Thema.

01:05:36: Danke dir liebe Sabine

01:05:38: und bis bald!

01:05:42: Das

01:05:43: war der Wolfspodcast für heute – danke fürs Zuhören.

01:05:46: Für Fragen oder Anmerkungen schickt uns eine Mail an infoatderwolfspodcast.de.

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