92: Tag der Populisten: Zwischen Jagd, Macht und Rechtsbruch

Shownotes

Das neue Bundesjagdgesetz hat am 27.3.2026 den Bundesrat passiert. An diesem Tag wurde diese Folge aufgenommen. Während sich Lobbyverbände die Hände reiben und manche Medien unkritisch Desinformation verbreiten, sehen Fachleute schon jetzt: Dieses Gesetz ist rechtswidrig. Es wird weder Weidetierhaltenden helfen noch den vielbeschworenen „Frieden im ländlichen Raum“ sichern. Sabine spricht diesmal wieder mit Ines – einer Insiderin, die seit Jahrzehnten im Staatsdienst arbeitet, tief im Naturschutzrecht steckt und die politischen Hinterzimmer kennt. Jetzt tritt sie wieder an die Öffentlichkeit und redet Klartext. In dieser Folge erfahrt ihr:

  • Warum das neue Jagdgesetz juristisch wackelt
  • Welche Interessen im Hintergrund wirklich wirken
  • Was Weidetierhaltende jetzt erwartet
  • Und warum Widerstand nicht nur legitim – sondern Pflicht ist.

Eine Folge für alle, die wissen wollen, was hinter den Kulissen passiert – und wie man sich gegen rechtswidrige Politik wehren kann.

Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald

Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert und finanziert. Er richtet sich gegen Falschinformationen und arbeitet auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und sorgfältig recherchierter Fakten. Es entstehen Kosten für die redaktionelle Arbeit, den Hoster, das webbasierte Aufnahmetool, Studiotechnik, Technikdienstleister sowie Marketing (Flyer & Co.).

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Redaktion: Sabine Sebald

Technik und Produktion: Thomas Ganswindt

Cover-Design und Foto: Matthias Kays

Sprecher: Steffen Schambach

Ausgewählte Tagesordnungspunkte der 1063. Sitzung am 27.03.2026:

https://www.bundesrat.de/DE/plenum/bundesrat-kompakt/26/1063/1063-node.html

  1. März 2026: Bundestag stimmt künftiger Bejagung des Wolfes zu:

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw10-de-bundesjagdgesetz-1150486

„Ungenügend, unwirksam, gefährlich“: Umweltverbände weisen neues Wolfs-Jagdgesetz einhellig zurück:

https://www.riffreporter.de/de/umwelt/naturschutzverbaende-kritik-wolfs-jagdgesetz-eu-rechtswidrig-unwirksam

URTEIL DES GERICHTSHOFS (Erste Kammer) in Sachen Spanien. Es verbietet die Jagd auf den Wolf, wenn der Erhaltungszustand ungünstig ist:

https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX%3A62022CJ0436&utm_source=chatgpt.com

Der Instagram-Beitrag vom NDR Niedersachsen:

https://www.instagram.com/reels/DWZDQsvjGV5/

Der Instagram-Beitrag vom Bundeslandwirtschaftsministerium:

https://www.instagram.com/reels/DWZCa0XDUQa/

Hier der Link zur FFH Richtlinie:

https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:31992L0043

DBBW, die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf:

https://www.dbb-wolf.de/

Kommentare (2)

HK

Alles nur noch skandalös!

Martin Höffelmann

Hallo, dann sage ich mal: Möge die Annahme von "Ines" ("baldiger Untergang des dt. Jagdwesens") einen Weg in "Gottes Gehörgang" finden. Meine volle Unterstützung hat sie. Problem: 95% der Bevölkerung weiß überhaupt gar nichts über das Gemetzel in Deutschlands Natur- u. Kulturlandschaft, welches durch das deutsche Jagdwesen verursacht wird. Initiativen, wie diese hier: https://www.abschaffung-der-jagd.de/ sollten von uns allen weiter verlinkt werden, damit die Öffentlichkeit endlich mehr über das völlig überholte + anachronistische deutsche Jagdwesen erfährt. Interessant ist, u. a., die Rubrik "Reaktionen von Jägern". Unglaublich was für geistige Tiefflieger die "Jagdausübungsberechtigung" erwerben durften. Charakterlich nicht geeignet, würde ich sagen. Diese Statistik gibt es in Deutschland nicht ( wie auch beim Thema "Falltiere"): https://wildbeimwild.com/jagdopfer-in-italien-das-avc-dossier-2025-2026-zeigt-ein-strukturelles-sicherheitsproblem/ Zitat: "Mit der Präsentation des neuen Dossiers „Jagdopfer 2025/2026“ legt die AVC – Beobachtungsstelle für Jagdopfer in Italien erneut eine erschütternde Bilanz vor. Besonders eindrücklich ist das Verhältnis zwischen Hobby-Jäger-Opfern und Nicht-Jäger-Opfern. In der Saison 2025/2026 starben 33 Hobby-Jäger infolge eigener Handlungen. Gleichzeitig kamen 13 Menschen ums Leben, die mit Jagdaktivitäten nichts zu tun hatten." Da hätte ich doch gerne mal Zahlen aus DE. Wir kämpfen weiter !!!

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