98: Jagd im Fokus: Was blüht dem Wolf im Jagdrecht?
Shownotes
In dieser Folge vom Wolfspodcast trifft Sabine Sebald den Biologen und Artenschützer Dr. Martin Steverding aus Nordrhein-Westfalen. Gemeinsam werfen sie einen kritischen Blick auf die Jagd – und darauf, was die Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht künftig bedeuten könnte. Ausgehend von der Situation in Niederwildregionen beschreibt Steverding die Jagd als „Todeszone“: Füchse leben dort unter permanentem Druck, bis zu 80 Prozent einer Population werden jährlich getötet. Übrig bleiben vor allem extrem scheue, nachtaktive Tiere. Für ihn ist das kein funktionierendes Management, sondern ein Kreislauf aus Leid, Störung und ineffektiver Kontrolle. Sabine geht mit ihm der Frage nach, warum sich die Gesellschaft überhaupt mit Jagd auseinandersetzen muss – gerade jetzt, wo Wölfe in Deutschland künftig im Namen des Naturschutzes bejagt werden sollen. Wie wird diese Jagd konkret aussehen? Und was bedeutet das für eine streng geschützte Art, die erst vor wenigen Jahrzehnten zurückgekehrt ist? Martin Steverding bezieht klar Position: Jagd sei keine Lösung. Er stellt gängige Argumente infrage und plädiert stattdessen für strengere tierschutzrechtliche Prüfungen sowie eine Reduktion menschlicher Eingriffe in Ökosysteme. Die Einstufung des Wolfs als jagdbare Art bewertet er als gefährlichen Paradigmenwechsel – mit möglichen Folgen bis hin zu einem drastischen Rückgang der Population. Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf der Fuchsjagd: Sabine lässt sich die verschiedenen Praktiken detailliert erklären – von Ansitz- und Fallenjagd über Baujagd bis hin zu sogenannten Schliefenanlagen, in denen Füchse als Trainingsobjekte für Hunde dienen. Martin Steverding kritisiert diese Methoden scharf und spricht von chronischem Stress und erheblichen gesundheitlichen Schäden bei den Tieren. Auch Fragen wie die Jagd auf Welpen, groß angelegte Gesellschaftsjagden und die Wirksamkeit intensiver Bejagung werden beleuchtet. Beispiele wie die Waschbärbejagung zeigen, dass hohe Abschusszahlen nicht zwangsläufig zu einer nachhaltigen Bestandsregulation führen und schon gar keine Probleme lösen. Zum Schluss geht es um konkrete Entwicklungen: Welche Jagdformen könnten beim Wolf zum Einsatz kommen? Was ist rechtlich möglich, was wird befürchtet? Und welche zivilgesellschaftlichen Initiativen beobachten und dokumentieren Jagdpraktiken bereits heute? Sabine ist sich sicher: Je mehr die Menschen über diese Hintergründe wissen, desto eher geraten die Jagdverbände unter Rechtfertigungsdruck. Deshalb: teilt diese Episode und abonniert am besten gleich den Wolfspodcast.
Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald
Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert und finanziert. Er richtet sich gegen Falschinformationen und arbeitet auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und sorgfältig recherchierter Fakten. Es entstehen Kosten für die redaktionelle Arbeit, den Hoster, das webbasierte Aufnahmetool, Studiotechnik, Technikdienstleister sowie Marketing (Flyer & Co.).
Mit einer Spende über PayPal an:
könnt ihr unsere Arbeit unterstützen. Herzlichen Dank!
Kontakt zur Redaktion:
Redaktion: Sabine Sebald
Technik und Produktion: Thomas Ganswindt
Cover-Design und Foto: Matthias Kays
Sprecher: Steffen Schambach
„Der Wolf gehört hierher“ Rheder Biologe Dr. Martin Steverding kämpft gegen neues Jagdgesetz:
Vortrag über Füchse löst Betroffenheit in Lemgo aus:
https://www.lz.de/lippe/lemgo/24333027_Vortrag-ueber-Fuechse-loest-Betroffenheit-in-Lemgo-aus.html
Seite vom Netzwerk Fuchs mit Standorten und weiteren Informationen zu Schliefenanlagen in Deutschland einschließlich interaktiver Karte:
https://schliefenanlagen.info/
Umfassende und kürzlich aktualisierte Informationen rund um den Fuchs vom Fuchsexperten Dag Frommhold:
Über Fallenjagd in der Jagdausbildung (Lebendfallen und Totschlagfallen):
https://jagdschein-vorbereitung.de/pruefungswissen-online/jagdbetrieb/jagdarten/fallenjagd/
Jungfuchsbejagung (2005):
https://wildundhund.de/wild-und-hund-jagdpraxis-allgemein-5311/
Jungfuchsbejagung am Heckbau – Der frühe Jäger fängt den Fuchs (2012):
https://djz.de/jungfuchsbejagung-2038/
Fuchsbejagung im Ammerland – das „Ammerländer Modell“:
https://biologisches-institut-oldenburg.de/wp-content/uploads/2011/08/waidmann15praedationsfalle.pdf
Informationen zu Wildtieren und zur Jagd einschließlich zahlreicher Beiträge zu Fuchs und Wolf:
https://www.wildtierschutz-deutschland.de/
Bundesweite Initiativen für Füchse und gegen Fuchsjagd:
https://www.profuchsdeutschland.de/
https://www.aktionsbuendnis-fuchs.de/
Detaillierte Infos zu Schliefenanlagen, Artikel im Magazin des Bundesverbands Tierschutz:
https://www.bv-tierschutz.de/uploads/bvt-archiv/1772467449/bvt-archiv.pdf
Modell für Europa: Luxemburg ohne Fuchsjagd:
https://www.wildtierschutz-deutschland.de/single-post/fuchs-luxemburg
Jagdverbot Kanton Genf:
https://www.wildtierschutz-deutschland.de/single-post/kanton-genf-jagd-artenvielfalt
Die Jagd im Visier - Der Wald schweigt, wir nicht! Eine Initiative vom Tierschutzverein Düsseldorf:
https://www.youtube.com/watch?v=G3z_bZVoSdo
HuntWatch - Jagdbeobachtung im Giebelmoor | Ganze Dokumentation 2025:
Transkript anzeigen
00:00:00: Alternativ kann man in dieser Zeit die Entnahme der Welpen vor der Tötung der Elterntiere durchführen.
00:00:05: Das heißt, man kann die Elternteere einfach ihre Statuselterntiere berauben.
00:00:08: Man kann einfach alle Welpen mal eben kurz umbringen und dann kann man die Elternteere auch töten.
00:00:12: Das ist ein Dammbruch!
00:00:13: Damit wird der Wolf genauso behandelt wie der letzte Dreck.
00:00:16: Genauso respektlos wie und wie man den Fuchs seit Jahrzehnten schon behandelt so wird dann auch der Wolf behandelt.
00:00:20: Und wenn das so praktiziert wird neben einen anderen Dingen dem neuen Jagdgesetzdrehen stehen, dann ist das nichts anderes als ein Ausrottungsplan.
00:00:29: Hier ist der Wolfspotcast.
00:00:34: Stimme Sabine Seibald.
00:00:40: Das ist die Achtundneunzigste Folge vom Wolfspottcast, allen die neu dabei sind herzlich willkommen und allen anderen natürlich auch!
00:00:47: Der Wolf im Jagdrecht das ist die neue Realität und ich glaube die meisten von uns müssen sich erst noch daran gewöhnen.
00:00:54: Der Wölfe in Deutschland, demnächst bejagt werden, haben wir ein Recht darauf zu erfahren.
00:01:02: Wie die Jagd auf die Urväter und Mütter unserer Hunde ablaufen wird.
00:01:06: Mein Gast kämpft gegen das neue Jagdgesetz und spricht sich für einen starken Schutz der Wölfer aus.
00:01:11: Auch zur Jagd äußert er sich kritisch.
00:01:14: Herzlich willkommen Dr.
00:01:15: Martin Stewarding!
00:01:17: Hallo Sabine, ich freue mich, dass ich dabei sein kann heute.
00:01:20: Ja und ich freue mich, dass du am Start bis heute und dir die Zeit nimmst für den Wolfs Podcast.
00:01:24: Du bist Diplom-Biologe aus Rede im Kreis Borken in NRW und die meisten der Hörerinnen und Hörern kennen dich denn du bist aktiv im Artenschutz und im Netzwerk Fuchs.
00:01:36: Martin!
00:01:36: Warum müssen wir uns als Gesellschaft mit dem Thema Jagd auseinandersetzen?
00:01:42: Die Jagd ist meines Erachtens so wie sie läuft absolut nicht mehr zeitgemäß Und die Auswirkungen auf die Natur, auf die Ökosysteme und auf die Tierarten sind gravierend.
00:01:54: Was hast du für einen persönlichen Bezug zur Jagd?
00:01:56: Ich sehe tagtäglich die Folgen der Jagd.
00:01:59: Also ich bin sehr viel draußen unterwegs.
00:02:01: Hier ist eine intensiv landwirtschaftlich genutzte Landschaft mit einer sehr intensiven Jagd wo die meisten Landwirte auch selber Jäger sind.
00:02:10: Und ich kann jeden Tag draußen die Auswicklung der Jagds sehen zum Beispiel beim Fuchs.
00:02:15: Der Fuchs ist bei uns eine unsichtbare Tierart.
00:02:18: Er ist komplett nachtaktiv durch die extreme Bejagung und er ist auch so heftig bejaht, dass der Bestand wirklich hier massiv dezimiert ist.
00:02:28: Ich kann ein drastisches Beispiel nennen.
00:02:30: ganz aktuell im Nachbarkreis habe ich gerade einen Projekt laufen oder bin an einem Projekt beteiligt in dem wir Wildkamera Monitoring machen mit einer ganz anderen Richtung.
00:02:41: jetzt das ist im Rahmen eines laufenden Planverfahrens.
00:02:44: Deswegen werde ich jetzt gerade Details nennen, aber da hängen mehrere Wildkameras.
00:02:49: Im Moment sind es fünf an Dachufern und an Grünlandflächen in der Agrarlandschaft.
00:02:55: Ich habe teilweise dreißigvierzig Auslösungen innerhalb einer Nacht durchwanderaten.
00:03:03: Die Kameras hängen seit Monaten.
00:03:05: Ich habe noch keinen einzigen Fuchs auf der Kamera gesehen.
00:03:08: Es ist einige wenige mal ein Steinmader aufgetrocknet.
00:03:11: Das ist zwei oder drei Mal Nildes aufgetochten das Torch nehmen wieder Katzen auf ist auch jeden Tag Rehe auf und jeden Tag Stockenten und fast jeden Tag Graureiher, aber kein einziger Fuchs.
00:03:21: Und im Umkreis von wenigen hundert Metern habe ich schon drei Betonrohrer fallen gesehen also Fuchsfallen.
00:03:28: Darauf kommen wir noch zu sprechen auf die einzelnen Methoden, wie Füchse in Deutschland legal bejagt werden.
00:03:34: Heute soll es aber auch so ein bisschen darum gehen, dass der Wolf ja jetzt im Jagdrecht ist?
00:03:39: Was ändert sich für dich jetzt unter aus deiner Sicht mit der Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht für die Spezies-Wolf?
00:03:47: Ja das ist für mich als mehrere Hinsicht, ist das ein Erdbeben.
00:03:50: also der Wolf ist gerade erst wieder nach Deutschland eingewandert.
00:03:53: er war sehr lange Zeit ausgestorben also ausgerottet und wurde dann anfangs heftig begrüßt und gefeiert, der Wolf ist wieder da.
00:04:03: Und kaum hat er sich auf den Drittel oder vielleicht knapp die Hälfte Deutschlands ausgebreitet wird er schon wieder ja im Prinzip vernichtet.
00:04:11: das Jagdgesetz so wie es jetzt geändert worden ist ist für mich ein Ausrottungsplan für den Wolf.
00:04:17: Du gehst davon aus dass die Wölfer unter Umständen durch die Bejagung ausgerotted werden könnten
00:04:21: eine lebensfähige Wurstpopulation Unter dem, was im Jagdgesetz da drin steht, wirst du wahrscheinlich nicht fort bestehen können.
00:04:29: Das sind natürlich Aussichten die wir mehr oder weniger immer befürchten wenn wir darüber sprechen dass der Wolf dann jetzt demnächst bejagt wird.
00:04:37: über Details werden wir nachher noch sprechen.
00:04:39: Lass uns mal ganz kurz mit der Fuchsjagd beginnen!
00:04:42: Du hältst Vorträge über die Fuchsjaht und seit wann machst du das?
00:04:46: Also mit den Vorträgen ist das noch relativ frisch.
00:04:48: Ich bin jetzt so seit vier Jahren gegen die Fuchsjagd aktiv, ich komme ja aus einem klassischen Naturschutz, aus dem Nabu und wir hatten vor vier Jahren versucht im Nabu eine fuchsjagtkritische Bewegung sozusagen zu gründen und sind da auch Widerstände gestoßen und haben das dann um uns an sozusagen außerhalb des Nabus reformiert und neu formiert und haben dass Netzwerkfuchs gegründet.
00:05:11: Ich bin also einer der Gründungsmitglieder, wir waren damals zu dritt und haben das Netzwerk Fuchs aufgebaut.
00:05:16: Und jetzt ist es mittlerweile relativ groß aus vielen verschiedenen Menschen- und auch Organisationen in verschiedenen Teilen Deutschlands oder ganz Deutschland einig.
00:05:25: Also bunt in den Bundesweiten Bewegung gegen die Fuchsjagd und wir wollten zusammenführen Auch die ganzen anderen Akteure, die es da noch gibt im Bereich wie ProFuchs, Viaktionsbündnis Fuchs, Wildtierschutzdeutschland
00:05:35: usw.,
00:05:35: alle viele Einzelpersonen, die sich auch gegen die fuchsjags stark machen.
00:05:40: Wir machen verschiedene Aktionen, verschiedene Öffentlichkeitswirksame Aktion auch.
00:05:44: Dann kann ich nur jetzt mal kurz werben für den dreizehnten Sechsten.
00:05:47: da ist auf dem Platz der deutschen Einheit in Dortmund von elf bis vierzehn Uhr eine aktion rote Karte gegen Schliefenanlagen speziell gegen die schliefener Lage an Dortmund.
00:05:57: aber das Schliefenanlagen sind dazu kommen wir ja noch.
00:06:00: Ja, im vergangenen Herbst bin ich mal angefragt worden von einer Nabugruppe aus dem Nachbarkreis für einen Vortrag über die Füchse und dann habe ich jetzt schon in den letzten Monaten drei Vorträge gehalten.
00:06:10: Der Letzten beim BUND in Lemgo in Ostwestfalen und mittlerweile kommen auch mehr Anfragen.
00:06:17: also ich hoffe dass das so weitergeht, dass sich dann immer wieder Vorträge zum Fuchs- und Zufuxjagd halten
00:06:22: darf.".
00:06:23: Und da geht es um Einblicke in die Fuxjagt.
00:06:25: wie ist denn die Reaktion der Menschen auf deine Vortrege?
00:06:28: Ja, der Vortrag ist im Prinzip zu zweiteilig also erst zur Biologie des Fuchses auch mit netten eigenen Aufnahmen von Wildkameras die ich für den Füchsen gemacht habe.
00:06:35: Auch mit Welpen und dann spreche ich ziemlich schonungslos über die Art und Weise wie Füße gejagt werden.
00:06:41: Gerade das beim letzten Mal der Lemco waren die Leute wirklich geschockt.
00:06:45: Also das konnten sich die meisten Teilnehmer kaum vorstellen dass sowas so was brutales sowas auch gegenüber dem Leben der Füxe respektlos in unserer Landschaft in unsere Umwelt hier praktiziert wird.
00:06:58: Aber so richtige Infos über Füchse, wie die leben und was wie die jagen zum Beispiel.
00:07:04: Auch das wissen wir alles nicht!
00:07:05: Deswegen... Was müssen wir über Fügse wissen lieber Martin?
00:07:09: Ja sehr viel eigentlich auch.
00:07:10: Es führt sehr viel Quatsch zu Fügsen verbreiten und erzählt.
00:07:14: Fügste sind erstmal sie jagen einzeln.
00:07:18: Und dadurch dass sie einzeln jagen werden Sie oft für Einzelgänger gehalten.
00:07:22: Das ist aber gar nicht stimmt.
00:07:23: Die jagen also nicht im Rudel wie in Wolfs, sondern die jagen einzeln und deswegen natürlich auch entsprechend kleiner Revoltetiere.
00:07:29: Füchse sind Mäusenspezialisten.
00:07:31: der ganze Körperbau ist auf den Mäusejagd ausgerichtet.
00:07:34: Der Fuchs ist schlank und zielig Und hat eine schlanke lange Schnauze mit sehr Spitzen aber sehr dünnen Fangzähnen, die genau darauf ausgerichtet sind die Mäuser zu packen und auch an der Vegetation zu ergreifen Also dann auch mal ins Gras reinzubeißen um die Maus dann mitzukriegen.
00:07:52: Der Fuchs hat einen angeborenen Maussprung, also der pierst sich an die Maus ran und dann springt er im Prinzip in hohen Bogen hoch.
00:08:01: Und landet mit allen vier Füßen auf dem Maus um sie schnell mit seinem Fang zu packen.
00:08:09: Und der Fuchs ist auch in der Lage Mäuse unter der Schneedecke zu ordnen und durch den Schnee hindurch die Mäuse zu ergreifen.
00:08:16: Es gibt ganz lustige Videos von... Ja, die
00:08:18: kenne ich!
00:08:19: Die habe ich auch schon mal gesehen.
00:08:20: Wenn Sie dann dieser Mäuselsprung mit einem hohen Bogen im tiefen Schnee landen, aber in der Regel auch erfolgreich sind?
00:08:26: Und die Mäusel kriegen, oder?
00:08:28: Genau.
00:08:28: Die Mäuseln werden wirklich mit hoher guter Kote bekommen.
00:08:31: Der Fuchs ist aber auch auf der anderen Seite ein Mäuserspezialist, ein Nagetisch-Spezialista, aber er ist auf der andern Seite auch ein Generalist.
00:08:40: Das heißt, der Fuchs sei extrem anpassungsfähig und ist in der Lage auch ganz unterschiedliche Nahrungsquälze nutzen.
00:08:46: Und ein erwachsener Fuchs, der Junge zu versorgen hat kann auch mal größere Beute fangen.
00:08:50: also der schafft auch einen großer kräftiger Rüde, schafft es auch eine erwachsene Grauganz oder Kanada ganz zu fangen.
00:08:56: Das ist das Größte an Beute was der Fuchs überwältigen
00:08:59: kann.".
00:09:02: Die Hühne und Karninchen nachbars Garten selbstverständlich auch.
00:09:04: Deswegen muss der Nachbar seine Hühnen vor den Fuchs schützen, das ist ja kein Hexenwerk.
00:09:09: Was er auch tut in der Regel, vor Fuchsen schützen wir uns aber vor Wölfen irgendwie weniger sind wir weniger bereit das zu tun.
00:09:15: also Füchse jagen alleine und sie leben aber durchaus in Familien verbünden.
00:09:21: genau Sie leben dort.
00:09:22: wenn sie nicht gejagt werden oder wenn sie Nicht vom Menschen von Ehrgang gejagd werden dann leben sie meistens In rudel ähnlichen familien strukturen
00:09:28: was
00:09:29: wo oft auch mehrere Weibchen leben, aber von denen nur ein Weibchern sind in der Regel Familienverbände.
00:09:35: Das sind dann an Elternpaar mit jüngeren Tieren aus den Vorjahren dabei.
00:09:40: Es können aber auch Füchse flexibel als Wölfe.
00:09:42: Da haben nicht so ganz feste Strukturen und es können sich auch andere Füchsle dem anschließen.
00:09:47: In dieser Familienstruktur, die durchaus aus sieben, acht Füxen bestehen kann, pflanzt sich aber nur einen Weibchanforder, also ganz ähnlich wie beim Wolsrudel.
00:09:55: Wenn aber dann die Füchse intensiv bejagt werden, wie das leider in großen Teilen Deutschlands passiert.
00:10:00: Dann baut sich diese Familienstruktur nicht auf und lehnt die Fügse oft in Paarensätze zurückgezogen.
00:10:05: Oft passiert auch sogar noch, dass der Rühle geschossen wird und die Pferde alleine die Jungen aufziehen muss.
00:10:10: Das ist eine ganz andere Situation.
00:10:12: Aber wenn die Fükse nicht bejaht werden unter normalen natürlichen Bedingungen, leben sie in einem Familienverband, indem sich nur ein Weibchen fortpflanzt Familienmitglieder beide aufzuchthelfen.
00:10:26: Und das ist auch ganz wichtig für die soziale Entwicklung der Jungfüchse, weil junge Füchsen sind extrem verspielt und dieses extreme Spielverhalten bei jungen Fügseln spielen stundenlang am Tag.
00:10:36: Und dieses extreme Spielverhalten ist ganz wichtig, weil er für die Entwicklung der Füchsle, für die körperliche Entwicklung aber auch für die soziale Entwicklung.
00:10:43: Deswegen ist es auch ganz richtig dass dieser Familienverband intakt ist und die Jungen in dieser intakten Sozialstruktur aufwachsen.
00:10:51: Inwieweit Ist die Jagd auf Füchse überflüssig?
00:10:55: Werden wir vorhin schon gehört, du sprichst dich dagegen aus.
00:10:58: Dafür gibt es Gründe und du sagst, die Jagde ist überflussig, schädlich und vor allen Dingen bringt sie gar nichts.
00:11:05: Genau!
00:11:05: Die Bestände von Predatorn oder von Beutegreifern regulieren sich selbst, die regulieren einenseits über das Hausangebot natürlich und auf der anderen Seite über diese Zahleninteraktionen.
00:11:16: Wenn die Fuchsdichte hoch ist und die Nahrung knapp dann bekommen die Füchse schlichtweg weniger Junge.
00:11:21: Die Würfe werden kleiner, das sehen wir hier bei uns in unserer stark bejagten Landschaft.
00:11:27: Hier bei mir zu Hause gibt es wahrscheinlich gar keine Familienverbände da leben die Fügse bestensfalls im Paaren also extrem bejagt werden.
00:11:34: und hier das habe ich an meinen eigenen Wildkameras gesehen gibts Wurfgrößen von durchaus zehn Hölpen.
00:11:40: Und dass ist in den Regionen wo die FÜCHSE sagen wir natürlich leben dürfen und nicht unter dem ständigen Jagddruck sind sind die Würfe meistens ungefähr so groß.
00:11:48: So regulieren sich die Bestände selbst und sie brauchen keine Regulation durch ein Jäger von oben.
00:11:53: Das Schlimme ist ja noch, dass wir gerade erst anfangen zu verstehen wie die Beutegreifer in Beutebeziehung funktionieren Und wenn wir darin eingreifen das hat Folgen, die wir einfach nicht absehen können Die wir auch einfach nicht kennen.
00:12:06: Dann lass uns jetzt bitte über die Praktiken sprechen Was viele nicht wissen.
00:12:12: Wie werden Füchse bejagt?
00:12:15: Auf ganz verschiedene Weise.
00:12:17: zum einen durch Ansitzjagd, also dass die Füchse vom Hochsitz geschossen werden.
00:12:21: Wobei sehr unterschiedliche Hilfsmittel eingesetzt werden können um die Fügse vor den Hochsitz hinzulocken.
00:12:27: Also eines der bekanntesten sind sogenannte Luderplätze.
00:12:30: Luder-Plätze sind also Orte an denen man jagtliche Abfälle ablegt meistens halb eingräbt.
00:12:36: Halb einggräbt deshalb damit er fuchsig dann ein bisschen mit beschäftigen muss und auf dem Hochsatz sitzt eine Jäger dann Zeit hat anzulegen und auf ne gute Schusssituation zu warten.
00:12:45: Die Luderplätze werden meistens über Monate regelmäßig bestückt, mit ja ich war schon Entenflügel gesehen oder Innereien.
00:12:51: Oder mal einen Komoran der Emo gefunden worden ist oder was auch immer also auch teilweise Fallwild von Straßen die dann da halb eingegraben werden in der Nähe vom Hochselts aus und schlussweit.
00:13:01: Meist das mit einer Wildkamera bestückt so dass der Jäger dann sehen kann zu welcher Tageszeit oder Nachtzeit kommt der Fuchs am regelmäßigsten?
00:13:08: Und dann kann er sich darauf einstellen und setzt sich an und schießt den.
00:13:11: Dann gibt es auch natürlich die Hasenklage oder die Mäusepfeifchen, wo dann die Geräusche eines schwer verletzten Hasen durch eine Tröte nachgeahnt werden.
00:13:22: Oder das Mäusepfeifen nachgeahn und eine Fuchs anzulocken.
00:13:26: Oder auch ein Mäuserburg kann eingerichtet werden.
00:13:29: Das ist also eine Stelle, an der ein Mäuserhaus gemacht wird.
00:13:32: Ein Raufen aus Stroh
00:13:34: z.B.,
00:13:35: oder auch mehr.
00:13:36: Vielleicht manchmal ist das sogar überdacht eine Einrichtung gemacht wird, in der Mäuse sich wohlfühlen.
00:13:41: In der Mäuser angefüttert werden und also sich zu großen Mengen auffalten sollen damit der Fuchs dann kommt um diese Mäuser dazu fangen.
00:13:49: Entschlussweite.
00:13:50: Das ist die Ansitzjagd.
00:13:52: Dann spielt die Fallernjagde oder Fangenjagda eine große Rolle.
00:13:56: Okay.
00:13:57: In Nordrhein-Westfalen ist der Einsatz von Totschlagfallen verboten aber in vielen Bundesländern ist das Einsatz von Schlagfallen gegen den Fuchs erlaubt.
00:14:07: Ansonsten werden Lebendfallen eingesetzt, auch hier Nordrhein des Fallen.
00:14:10: Die am häufigsten eingesetzte Falle ist die sogenannte Betonrohr-Falle.
00:14:14: Das ist ein einige Meter langes Beton-Rohrer mit meistens dreißig Zentimeter Durchmesser und in der Mitte ist dann die Fang-Einrichtung.
00:14:21: also der Fuchs geht in das Beton Rohrer rein.
00:14:23: Die werden teilweise nicht mal beködert, also manche werden beködert aber die werden teilweise... Also den Köder ist gar nicht unbedingt notwendig weil der Fuch sehr gerne in diese Beton rohre einfach reingeht als Versteckplatz.
00:14:33: Der geht auch gerne in so Grabenrohre, wenn da gar kein Wasser drin ist.
00:14:36: Auch ganz gerne rein und hat den Tag zu verbringen.
00:14:39: Deswegen sind diese Betonröhren für den Fuchs einfach attraktiv.
00:14:42: Und deswegen werden sie als Falle benutzt.
00:14:43: Das ist natürlich auch sehr hinterhältig.
00:14:46: Ja die sieht man ja manchmal auf Feldern am Wegesrand wo ich mich immer frage, verehrt sich da nicht mal ein Hund oder eine Katze drinnen?
00:14:54: Auf jeden Fall.
00:14:55: Also da ist ja dann in der Mitte die Fangeneinrichtung drin, also wenn der Fuchs oder das Tier durch die Mitte läuft, wird ein Wippmechanismus ausgelöst und dann fallen an beiden Seiten des fallenden Inneren die Klappen runter haben und dann ist das Tier in der mitte gefangen und einen Fallmelder sendet dem Jäger dann Signal.
00:15:15: Also eine elektronische Fallmelde sendet das Signal, die Falle ist zugeschnappt.
00:15:21: Der Jäger ist verpflichtet, am nächsten Morgen dann dieses Tier aus der Falle zu holen.
00:15:25: Nicht sofort!
00:15:27: Es reicht eine
00:15:30: Nacht dazwischen liegen und diese Nacht kann im Winter auch sechzehn-sebzehn Stunden lang sein.
00:15:34: Wir haben im Dezember Sonnenuntergang hier in ungefähr sehzehnundreißig glaube ich.
00:15:39: das heißt abdann kann man damit rechnen dass die Füße aktiv werden.
00:15:42: sagen wir um siebzehnt Uhr geht es ein Fuchs da rein Und sitzt möglicherweise bis zum nächsten Morgen um neun.
00:15:47: Also im Winter, im Dezember wird es erst um neune Uhr hell oder um halb neun?
00:15:50: Zünn bis neun Uhr kann dieser Fuchs durchaus in der Falle sitzen und aus einem Tod warten.
00:15:54: Ist er in der ganzen Zeit, in der er da sitzt im Überlebensmodus, das heißt im Panik-Modus?
00:16:01: weiß man das?
00:16:02: Oder gefällt er irgendwann in sich zusammen?
00:16:05: Man weiß dass die... also es gibt ja diese Berichte von Jägern auch von Kameras glaube ich sogar zum Teil, dass sie sagen oh die schlafen da drin Und dieses Schlafner drin ist mit Sicherheit kein Schlafen.
00:16:16: Dieses Schlafner drinnen ist Apathie.
00:16:17: Es gibt ja die drei Möglichkeiten, Fight Flight Freeze also Kämpfen, Flüchten oder Apatie einfrieren.
00:16:25: kämpfen kann der Fuchster nicht.
00:16:26: da ist keine niemanden keinen Gegner gegen den er kämpfen können.
00:16:29: in der Falle Er kann versuchen zu flüchten als er kann versuchen aus der Fall herauszukommen.
00:16:32: das wird auch anfangs tun.
00:16:34: dass wir da versuchen irgendwie mit den Krallen Zähnen irgendwo einen Ausgang zu finden wird aber nicht funktionieren und dann hat er irgendwann nur noch die Möglichkeit in der Partie zu verfallen.
00:16:43: Wie sieht das im Sommer aus?
00:16:44: Wir haben ja aktuell hohe Temperaturen teilweise bis zu thirty-fünf Grad.
00:16:48: Wenn jetzt so ein Fuchs mittags in eine Falle läuft und der Jäger vielleicht gar nicht sofort Zeit hat, zu kommen weil er vielleicht berufstätig ist oder so dann sitzt der Fuchs bei diesen Temperaturens ohne Wasser in dieser Falle fest.
00:17:02: Ist es so
00:17:03: kann durch was passieren.
00:17:04: also die Nordrhein des Fallen ist die Jagd auf Altvüchse zwischen dem ersten dritten und den fünften siebten nicht erlaubt.
00:17:13: Also die Schonzeit für Altwüchse ändert ab dem XVII.
00:17:16: Dann dürfen wir auch die Fallen erst fängig gestellt werden, aber XVII und VII.
00:17:19: Wir wissen ja, das ist der heißeste Jahreszeit.
00:17:21: Die meisten dieser Betonrohrfallen stehen zwar im Schatten zwischen Büschen, aber ich kenne auch welche, denen in einer komplett offenen Sonne stehen.
00:17:29: Und da möchte ich eigentlich nicht wissen wie heißt es da in der Mittellache?
00:17:32: In der Kiste wird vor allem... Das ist ja so ein Kastenförmiger Bau dieser Mittelteile der Falle.
00:17:36: Die Betongröhre selber wird wahrscheinlich gar nicht ganz so heiß weil dieses Beton isolierter durchaus dieser Kasten um den Mittelteil herum, der wieder wahnsinnig heiß.
00:17:45: Der Jäger bekommt also Nachricht darüber das die Falle ausgelöst hat dass da ein Tier drin ist.
00:17:50: dann fährt er dahin und erfährt ja nicht dahin um das Tier dann wieder frei zu lassen sondern was passiert dann?
00:17:56: Also freilassen passiert dann wenn es nicht die Zielart ist, also da kann auch mal einen Hase reingehen.
00:18:01: zum Beispiel als lauter Neugehende lässt er dann hoffentlich frei, man kann ihn nicht kontrollieren aber geht jetzt mal einfach mal wohl hin davon aus.
00:18:08: wenn aber dann der Fuchster drinnen ist Dann wird ein Abfangkorb in das eine Ende der Röhre gestellt, also so einen Drahtkorb und manchmal auch im abfangen Netz.
00:18:18: Und dann wird mit einem Schieber von einer anderen Seite her dieses Tier erst wenn natürlich die Fallklappen hochgemacht damit der Schiebe da durchgeht in ein langer Schieba mit einem muss man sich vorstellen so eine Holz- oder Kunststoffplatte die den Durchmesser etwas kleiner als der Röhrendurchmesser ist an einem langen Stab.
00:18:36: Und dieser mit den langen Stab schiebt der Jäger dann den Fuchs in den Abfangkorb rein und im Abfangkorb wird in der Regel mit einer Kurzwaffe, mit dem Revolver per Fangschuss, wie man so schön sagt,
00:18:48: getötet.
00:18:49: Was ist ein Fangschuß?
00:18:51: Ein Fangschutz?
00:18:52: ist der Schuss sozusagen entweder eines Tieres in einer Falle oder auch das Erlösen eines verletzten Angeschossenen oder auch angefahrenen Tieres
00:19:06: Und das klappt in der Regel kurz und schmerzlos.
00:19:09: oder ist das unter Umständen auch mit Leid verbunden?
00:19:12: Ich denke, dass der Schuss tatsächlich kurz- und schmärzlos klappt.
00:19:15: Weil wenn der Revolver am Abfangkorb vielleicht zwanzig Zentimeter vom Kopf des Fuchses entfernt ist sollte das funktionieren sag ich jetzt einfach mal aber der Fuchs hat ja dann schon einiges hinter sich, wenn es so weit ist im Falle
00:19:29: Was passiert denn in der Regel mit dem Kadaver?
00:19:32: Das ist mal eine gute Frage.
00:19:33: Also was ich sicher sagen kann, dass die aller allermeisten Füchse nicht verwertet werden und die Allermeisten füchsel werden einfach noch weggeschmissen Ob die dann tatsächlich fachgerecht entsorgt werden über Teamkörperbeseitigung oder ob die dann einfach irgendwo verbuddelt werden Oder einfach in den Wald geschmissen werden Was da am häufigsten das kann ich gar nicht mehr sagen.
00:19:53: Ich kenne immer mehrere Fälle wo Bekannte von mir schon Tote Füchse irgendwo in größerer Menge, auch durch das Acht Neunstück auf einem Haufen.
00:20:01: Irgendwo im Wald gefunden
00:20:02: haben.".
00:20:03: Du hast es eben angesprochen und es kommen durchaus aber auch andere Fallen zum Einsatz sogenannte Schlagfallen?
00:20:10: Kannst du uns mal ganz kurz erklären wie die
00:20:13: funktionieren?".
00:20:14: Ja, es gibt verschiedene Schlagfalle.
00:20:15: Es gibt natürlich das verbotende Teller-Eisen.
00:20:19: Das ist eine Schlagfalle, die auf Druck auslöst.
00:20:21: Wenn also ein Tier da reintritt dann schlecht einfach zu und meistens der Fuß drin.
00:20:26: Die sind EU weit verboten.
00:20:29: Das heißt aber, der Einsatz ist EU-weit verboten!
00:20:33: Der Handel mit Tellereisen ist weiterhin erlaubt.
00:20:36: Also jeder Depp kann im Internet Tellereissen kaufen und deswegen weiß ich auch nicht ob diese Teller Eisen doch noch hier oder dort angewendet werden.
00:20:46: Ich habe selber schon mal tellereisen gesehen, die im Wald gestanden haben das ist aber vor fünf zwanzig Jahre her.
00:20:52: was zum Beispiel in Niedersachsen oder auch in anderen Bundesländern erlauben als Antwortschlag fallen ist der schwanen Hals oder das Eiabzugseisen.
00:21:02: Also wichtig ist auf jeden Fall bei den erlaubten Typen, dass sind keine Aufdruckauslösenden entfallen.
00:21:07: Wenn ein Tier da reintritt dann schleicht ihn nicht zu sondern die lösen auch Zug aus.
00:21:11: Das heißt der Köder wird in der Falle befestigt und das Tier muss relativ kräftig ziehen damit die Fälle ausgelöst werden.
00:21:17: Und dann soll die Falle angeblich selektiv sein.
00:21:20: Das heisst eine für den Fuchs rausgerichtete Falle hat einen so großen Bügel dass dann, wenn der Fuchs daran zieht in den Regeln, er ist genick oder ein Hals geschlagen wird und meistens wahrscheinlich sofort tot ist.
00:21:35: Aber ich sage in den Regel, weil das alles nicht so ganz immer passt ... Wenn ein kleineres Tier reingeht im Wiesel zum Beispiel, das wird da nicht am Hals getroffen, sondern vielleicht im Bauch oder noch weiter hinten und kann durch was eine Zeit lang leben.
00:21:47: Und es ist auch bei Füchsen schon vorgekommen, dass die Füchschen nicht direkt gestorben sind.
00:21:52: Woher weiß man das?
00:21:53: Wie kriegt man das mit?
00:21:55: Es gibt einen ganz drastischen Fall, den gab es, ich glaube, im vergangenen Jahr.
00:21:59: Da hat eine Überwachungskamera in einem Hauseingang ein Fuchs aufgenommen der mit einer Totschlagfalle sich in diesen Hoseingang geschleppt hat und da wurde klar dass dieser Fuchs diese Totschlagfalle schwerstverletzt.
00:22:13: Diese Totschlagfall über die Distanz von über zweihundert Metern mit sich geschleiftert und dann ist er elendig in dieser hauseinfahrt krepiert.
00:22:21: Das ist natürlich in mehrfacher Hinsicht illegal.
00:22:23: Erstmal ist die Falle mit Sicherheit mangelhaft gewesen, die Fall hat einfach nicht genug Kraft und zu wenig Kraft zugeschlagen.
00:22:31: Die Falle hätte auch gar nicht bewegt werden dürfen.
00:22:33: so eine Falle muss in einem Fallenbunker stehen.
00:22:36: Die falle muss also komplett eingeschlossen in einer in einem Geräuse stehen und muss auch befestigt sein, sodass das hier die Fälle gar nicht rausziehen kann.
00:22:44: So ein mehrfacher hinsicht und dann ist es natürlich da das natürlich aufgezeigt dass solche fallen A nicht garantiert sofort töten und B. Nicht wirklich in der Tiefe fangen, die hat den Fuchs an irgendwo am Körper erwischt also weit hinter dem Hals.
00:22:59: Das zeichter.
00:23:00: ist das dass das mit einem sehr aktiven fangen und im gezielten fangen oder gezielte schnellen Tötung bei Todschlag vor allem zwar meistens klappen mag aber dass es doch eine ganze Menge Fälle gibt in denen das nicht klappt.
00:23:12: Und das ist ja nur die großen Zufall dass dieser Fuchs Die Kamera also die Falle vor die Kamera geschleppt hat.
00:23:20: Inwieweit werden solche Verstöße gegen das Tierschutzrecht juristisch geahndet?
00:23:24: Ist es überhaupt möglich, kann man das rückvollziehen wo der Fuchs herkam und die Falle herkam.
00:23:30: In dem Fall weiß ich jetzt das Ergebnis gar nicht ehrlich gesagt aber das ist natürlich in vielen Fällen ziemlich schwierig weil es ist schwierig auf den Verantwortlichen zu finden wenn dann der Jagdbechter Jagd aus Übungsberechtigte sagt dass war ich nicht.
00:23:44: Es ist sehr schwer im Gegenteil anzutreten.
00:23:47: Von daher werden meines Erachtens die meisten Fälle nicht wirklich geahndet.
00:23:52: Du sammelst Fotos von Leben fallen, wofür tust du das?
00:23:55: Ich sammle Fotos eigentlich von allen Jagdschweinereien nenn ich mal, die mir unterkommen.
00:24:00: Ich fotografiere alles was ich an solchen Sachen finde also nicht nur Leben fallen sondern alle anderen Dinge die da draußen passieren.
00:24:07: auch und damit machen wir Öffentlichkeitsarbeit.
00:24:09: Es ist ganz wichtig die Bevölkerung aufzuklären und dass es jetzt auch der Hauptinhalt der Arbeit des Netzwerks wuchs Und der anderen Organisation, wie die Fuchsia kritisiert und sich um das Thema kümmern.
00:24:19: Aufklären, aufklären... Für Social Media, für Websites, für öffentliche Aktionen, für Plakate usw.
00:24:27: Dann sind wir beim nächsten großen Thema Wie Füchse bejagt werden in Deutschland?
00:24:32: Da kommt dann jetzt die Baujagd ins Spiel.
00:24:35: ganz kurz für alle, die sich damit nicht so auskennen was ist.
00:24:38: Was heißt denn Baujagt überhaupt?
00:24:40: Ja, die BauJagd heißt dass das Jagen des Fuchses an seinen Rückzugsort.
00:24:45: Der Fuchs liebt ja den größten Teil des Baus und übernachtet oder übertagt meistens auch im Freien.
00:24:53: Aber zur Sprachungszeit und zur Aufzugszeit ist der Fuchs an seinen Bau gebunden, hält sich natürlich entsprechend häufig im Bau auf.
00:25:05: ist die Jagd mit Hunden im Fuchsbauer.
00:25:08: Das heißt, Hunde werden in den Fuchsbau reingetrieben um den Fuchs rauszutreiben.
00:25:14: Vor dem Bau warten Jäger und schießen auf den flüchtenden Fuchs.
00:25:18: Und das sind ... Die Hunde, die eingesetzt werden, sind vor allem Dackel oder Deckel- oder kleine Terrierrassen wie zum Beispiel der deutsche Jagdterrierer oder auch der Foxterrier.
00:25:29: Diese Rassen, diese Hunderrassen einschließlich unserer allseits geliebtem Dackel verdanken ihre Existenz dieser Baujagd.
00:25:35: Die sind vor Jahrhunderten schon zum Teil eigens für die Baujagt auf Fuchs und Dachs gezüchtet worden.
00:25:41: Das hat also eine unglaublich lange Tradition, der Baujacht ist unfassbar brutal weil erst mal wird der Fuchs an seinem Rückzugsort aufgelauert.
00:25:50: Die flüchtenden Füchse werden ganz häufig nicht richtig getroffen und was noch gravierender ist es kommt gar nicht selten zu kämpfen zwischen Fuchs- und Hund oder Dachshund-Hund unter Tage Also in dem Bau.
00:26:03: Und dann besteht auch durchaus ein großes Verletzungsrisiko, auch für die Jagdhunde in diesem Fall?
00:26:08: Definitiv!
00:26:09: Wenn Dachs drin ist, dann ist die Chance oder die Gefahr, dass der Hund da gar nicht mehr rauskommt ziemlich hoch.
00:26:15: Weiß man Zahlen irgendwie wie oft das passiert oder bleibt es im Dunkeln verborgen?
00:26:20: Das bleibt im Dunkel verbogen.
00:26:21: Wir wissen aber, dass Der DAX extrem wehrhaft ist und dass der DAX normalerweise sich nicht aus dem Bau heraus bewegen lässt.
00:26:28: fühlt sich in seinem Bauern sichersten und verteidigt sich bis aus Loot in dem Bau.
00:26:32: Also wenn der Hund dann den Dachs versucht zu stellen, ist die Wahrscheinlichkeit schon ziemlich groß was der Dachsen gegen wer geht und den Hund dann auch durchaus schwer verletzt oder auch tötet.
00:26:42: Das wird eingepreist in den Spaß der Bejagung in diesem Fall.
00:26:47: Im Prinzip wird es eingepreist.
00:26:48: Ich meine, man versucht natürlich meistens wenn man Füchse jagen will den Dachskontakt zu vermeiden also das den Hund so zu konditionieren dass er nur dann in den Bau rein geht wenn er nach Fuchs riecht was auch in der Fuchs da drin ist und nicht in den Baurein geht wenn noch dachs riechen.
00:27:04: das klappt natürlich nicht immer aber das wird dann schon versucht.
00:27:08: die Baujagd auf DAXE wird selten praktiziert selte mehr praktiziert weil das natürlich extrem für den Not gefährlich ist.
00:27:15: Aber auch die Baujagd auf Füchse ist für den Hund gefährlich, weil gerade dann wenn eine Füchsin schon Junge hat und das kommt gar nicht so selten vor bei der Baujagt.
00:27:24: Dann wird diese Füchtsinn versuchen, diese Jungen zu verteidigen und dann wird dieser Füxte noch mit dem Mund kämpfen.
00:27:30: Und die Bau-Jags-Saison geht ja üblicherweise bis Ende Februar.
00:27:36: Und Ende Februars sind schon viele Fuchswelten geboren.
00:27:38: Also hier bei mir, ich wohne an einer sehr wintermilden Landschaft in der es nicht so gut wie nie Schnee gibt.
00:27:43: Der Frühling beginnt hier also sehr früh und ich weiß ganz genau von meinen Wildkameraaufnahmen, von Füchsen die Anfang April schon groß sind mit rotem Fell.
00:27:54: Und Agil vor den Bauspielen.
00:27:56: diese Füchsse sind im Februar geboren das ist ganz regelmäßig.
00:28:00: Die Hunde die da zum Einsatz kommen das sind besonders ausgebildete Hunde und die genießen eine besondere Art der Ausbildung nämlich in denen du hast es vorher schon angesprochen sogenannten Schliefenanlagen.
00:28:12: Und da kommen wir jetzt zu einem echten Brennpunktthema, was immer wieder heftig diskutiert wird und was zunehmend zum Glück in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerät.
00:28:22: Diese Schliefenanlagen werden diskutiert weil sie sind extrem tierschutzwidrig denn in den Schliefenanlagen zur Ausbildung von Hunden werden quasi als lebende Köder Füchse eingesetzt.
00:28:36: Richtig genau die Fügse fressen dort ein jämmerliches Leben aller Regel als Trainingsobjekte für die Tötung ihrer Heine Nahtgenossen.
00:28:44: Die leben dann auch da drin, also sie werden nicht nur zu Trainingszwecken dort gehalten sondern die Leben dann auch ihr ganzes Leben in dieser Anlage rund um die Schliefenanlage herum?
00:28:54: Genau!
00:28:54: Also eine Regel.
00:28:55: sieht das so aus, die schliefende Anlage selbst ist ein Gangsystem mit verschiedenen Kesseln und verschiedenen Abzweigungen und Streikungsstrecken und Gefährdestrecken usw.. Da wird der Fuchs reingesetzt und wird da durchgenötigt.
00:29:13: Das ist mit Angst verbunden, warum das sage ich gleich noch?
00:29:15: Der Fuchs sieht in der Regel wirklich durchgenödigt durch diese Anlage.
00:29:19: Da sind Deckel auf den Gängen.
00:29:20: die kann man anheben Und dann kann man den Fuchs jeweils mit einem Stock oder einen Schieber dann sozusagen durch diese Gänge hindurch nötigen bis er dann in den Zentralübungskessel drin ist und dann wieder Hund nachgeschickt.
00:29:32: und soll denn den Fuchstern stellen und verbellen.
00:29:36: Zwischen Hund und Fuchs muss ein Trennschieber sein.
00:29:40: Seit nineteenundneinzig ist das in Deutschland vorgeschrieben, dass Hund und Fuchs räumlich voneinander getrennt sind, also der Hund den Fuchs nicht direkt berühren kann.
00:29:50: Das war noch vor neunzehnundneunzig anders und es ist auch in einigen osteuropäischen Ländern immer noch anders.
00:29:55: da werden dann durchaus die Füchse mal von den Hunden in der schliefenden Lage tot gebissen.
00:29:59: Das ist aber in Deutschland zumindest legal nicht mehr möglich.
00:30:05: Obwohl er vom Hund natürlich nicht direkt berührt werden darf, zumindest wenn es unter legalen Mitteln läuft.
00:30:11: Hat jedes Mal, wenn der vom Hund in diesen Übungskessel gestellt wird eine unfassbare Stress- und Angstsituation.
00:30:20: Es gibt ein Video das hat Robin Jähne damals gemacht im Auftrag des Veterinäramts des Kreises Lippe In der schliefenden Lage in Lemgo Fosseide, ein Video eines Fuchses in einem Übungskessel während einer Übung.
00:30:37: Während der Hund dann also unwillbar vor dem Übungskessel stand und den Fuchs angeklefft hat, man braucht keine Ahnung von Tierverhalten zu haben oder kein Experte zu sein.
00:30:48: Man muss sich diesen Fuchs einfach nur ein paar Sekunden lang anschauen in diesem Video.
00:30:51: Dann weiß man sofort dieser Fuchs hat unfassbar Angst, dass er durchmacht ist gar nicht zu glauben.
00:30:56: Und das passiert immer und immer wieder wie viel Dutzend oder hundertmal der Fuchs das in seinem Leben aushalten muss.
00:31:02: Dann kommt noch hinzu, dass die Füchse dann auf dem Gelände der Schliefenerlage gehalten werden.
00:31:07: Die meisten Schliefenanlagen haben zwei oder drei Übungsfüchsen mit denen sie dann Schliefentübungen machen und die Haltung ist in allen Schliefenanlagen nicht.
00:31:16: bis jetzt gesehen habe und ich hab eine ganze Menge von diesen Schliefaranlagen schon gesehen, in allen Schliefenanlagen mehr oder weniger schlecht bis teilweise extrem schlecht.
00:31:24: Wir haben Schliefenerlagen gesehen, wo fünf Monate nicht gereinigt worden ist.
00:31:28: Wo die Füchse in ihrer eigenen Scheiße standen.
00:31:29: Wo sie mit billigen Hundetrockenfutter versorgt wurden.
00:31:34: Mit entsprechenden Mangelerscheinungen.
00:31:36: Wo Verletzungen für der Füchsle nicht behandelt worden sind.
00:31:39: Wo Sie mit schlecht verhalten Verletzung in der Schliefenanlage rumgelaufen sind und ... massive Verhaltensstörungen!
00:31:47: Die Füxte in Schliefen erlangen.
00:31:49: alle Schliefefüxten, die ich bis jetzt wirklich gut dokumentieren konnte zeigen massive Bewegungsstereotypien.
00:31:54: Also, wir rennen wie die Irren hin und her und zeigen also ganz krasse Verhaltensverhältlichkeiten durch die Übungen und Prüfung sicherlich aber auch einfach durch viel zu enge und viel zu kleine Haltung ohne Abwechslungsmöglichkeit oder Beschäftigungsmöglichkeit.
00:32:10: Wieso ist das erlaubt?
00:32:15: Das fragen wir uns alle!
00:32:18: Wie so was erlaubт sein kann, es ist rechtswidrig, ist ganz klar tierschutzwidrig.
00:32:21: Es gibt da ganz klare, fundierte juristische Analysen zu von der deutschen Juristischen Gesellschaft für Tierschutzrecht und vom Rechtsanwalt Dirk Wüstenberg.
00:32:30: Ganz klare Darstellungen, dass das eigentlich nach Tierschutzrecht strafbar ist.
00:32:36: Das sind Straftaten.
00:32:37: Dass der Straftatbestand der Tierbesondung oder die Tierquälerei.
00:32:41: Aber irgendwie scheint es ja die Betreiber dieser Schliefemanlagen immer wieder hinzukriegen, zu vergewissern, dass dort alles mit rechten Dingen zugeht?
00:32:48: Also irgendwie kriegen sie ja immer ein Persilschein, oder?
00:32:51: Ja, zum Glück nicht mehr immer.
00:32:53: Wir haben schon einige Schließungen veranlasst aber das gelingt dann nur wenn man wirklich die Situation gut dokumentiert.
00:32:59: Wir hatten eine Schliefenerlage z.B.
00:33:01: auch hier in Redemann im Heimatort und da ist es uns gelungen.
00:33:05: dadurch dass sie in direkter Nähe lagen wir sehr oft hinfahren konnten ist es Uns gelungen über den Zaun über die Brüstung hinweg die Füchse zu filmen und das Verhalten der Füchter aufzunehmen und Mitarbeiterinnen vom Landesumbildamt, die da sehr gut uns unterstützt oder mit gezogen haben.
00:33:23: Und dann ist es wirklich gelungen, dass diese Schliefenanlage auf Druck dann geschlossen worden ist.
00:33:28: Das ist uns auch mehr in anderen Schlieifenanlagen schon gelungen.
00:33:32: Und was mittlerweile auch der Fall ist, dass manche Schliefenanlagen einfach sangenklanglos schließen.
00:33:37: Also plötzlich sind sie einfach nicht beaktiv.
00:33:39: Wir kriegen davon nichts mit.
00:33:40: Schauen wir mal wieder nach ... Was ist denn eine Schlieffenanlage da los?
00:33:43: Dann sehen wir, oh, die ist total zugewachsen verbuscht oder verwahrlos und sehen, ja die haben dicht gemacht.
00:33:49: Trotzdem halten unglaublich viele Jäger immer noch daran fest dass sie mit dieser Trainingsmethode ihre Hunde ausbilden wollen?
00:33:57: Ja ist es die Frage was wirklich so viele jäger sind?
00:33:59: weil die Baujagd also die schliefende Lagen dienen ja der direkten des direkten Trainings der Baujagt außer das dritten des Hundetrainings für die BauJagd.
00:34:06: Und die Bau Jagd ist ja jaglich völlig unbedeutend.
00:34:08: Also selbst wenn man selbst wenn die Fuchsjagdr notwendig sein würde.
00:34:13: Die Fuchsjagd ist meines Erachtens absolut überflüssig, aber selbst wenn sie notwendig seien würde könnte man locker auf die Baujagg verzichten.
00:34:19: Die Baujagt macht in Nordrhein-Westfalen einen Gesamtanteil an der Fuchsstrecke von gerade mal eins Komma vier Prozent aus nachzulesen in den erläuterung zur zur Jagdstreckey von zwei zwanzig dreiundzwanzig vorm Landesumweldamt bei Eins Komma Vier prozent Anteil einer gesamten Jagd Strecke kann mir niemand erzählen dass das irgendeine Notwendigkeit hat.
00:34:41: Und auf der anderen Seite kann man auch sagen, ein Großteil der Heger macht keine Baujagd.
00:34:45: Also ein Großteil der Hege macht das nicht erst mal weil es relativ ineffizient ist und zweitens aber auch weil selbst Fuchsjäger zum Teil sagen, dass es eine Tierquälerei die ich nicht verantworten kann.
00:34:57: Wie sieht das mit der Fallenjagda aus?
00:34:59: Wie hoch ist da der Anteil?
00:35:01: Der ist deutlich höher.
00:35:01: Da kann ich jetzt nicht genau sagen wie viel prozentig meine irgendwo mit zwanzig, dreißig Prozent oder kann auch sein ist ja Nebenliege.
00:35:07: dann bin ich jetzt noch nicht hundertprozentig sicher.
00:35:09: Den höchsten Anteil an den gestoßenen Füchsen hat die Ansitziakt unter Hilfsmitteln.
00:35:13: Also Luderplätze, Mäuseburgen, Lok- und Reizjagd.
00:35:17: Also sprich Anlocken durch Beute vier Laute.
00:35:22: Die Ansitzjagde mit allen Hilfsmitteln, die hat den höchste Anteil bei der Fuchsjagda.
00:35:26: Und die Baujagt ist jagdlich komplett unmittelbar.
00:35:29: Aber wir halten fest, die Fallenjagt, die eben beschriebene Schlagfallenjagt Das ist
00:35:39: Jagd, nicht die Regel.
00:35:41: Zwar hat die Fallenjagd nicht den höchsten Anteil einer Gesamtstrecke aber sie hatten einen erheblichen Anteil und sie gehört zum ganz normalen Jagdalltag.
00:35:50: Ich kenne alleine hier in meinem Gemeindegebiet oder im Stadtgebiet hier in Rehle Wir haben achtzig Quadratkilometer knapp Fläche Und davon ist siebzig Prozent ungefähr Agrarfläche Kenne ich knapp dreißig fallen Standorte von Fuchsrollen.
00:36:05: Wie sieht das aus bei den Füchsen?
00:36:06: Gibt es da auch eine Welpenbejagung?
00:36:08: Ja, leider.
00:36:09: Und das ist eigentlich sogar fast das Grausamsteur.
00:36:10: Die Baujagd ist ja schon grausam genug aber die Jagd oder Fuchs will im Top wirklich alles und zwar werden da wirklich die spielenden Welten vor dem Bau abgeknallt oder an Fallen gefangen.
00:36:23: In fallen Gefangen.
00:36:24: in nicht allen Bundesländern sind hier Laub zum Beispiel eine Eberswelter Jungfuchsfalle, die wird in den Baueingang reingestellt, reingeklemmt.
00:36:32: Die anderen Baueingsgänge wären so dazu gemacht dass die Jungfüchse die Welpen nur über diesen einen Eingang verlassen können, indem die Falle steckt.
00:36:41: Das heißt, die Jungfüchse, die Fuchswelten haben dann nur die Möglichkeit in die Fall reinzugehen und die Fall besteht aus mehreren Kammern.
00:36:47: Das heisst hier ist so ein Räusensystem wo dann also mehrere Kammern drin sind, wo sich die Jungföchse langsam nach und vorarbeiten.
00:36:54: wenn sie dann in ihrer Not im Durst und Hunger dann irgendwann letztlich nicht durch den Bau verlassen und in diese Fallen reingehen Dann sind Sie da drinnen gefangen weil sie dann nichts zurückkönnen, weil das ein Häusenssystem oder ein Klappensystem ist wo sie da drin stecken bleiben.
00:37:09: Und das kann mehrere Tage dauern, also es wurde schon dokumentiert, dass bis zu sechs Tage dauert, bis diese Welben alle in dieser Falle drin sind.
00:37:18: Sechs Tage ohne Versorgung, sechs Tage ohne Wasser und ohne Nahrung,
00:37:21: d.h.,
00:37:21: die sind wirklich in der äußeren Not des Verhungerns oder Verdurstens.
00:37:25: Gehen Sie dann irgendwann hin ins Jungfuchsfall rein?
00:37:27: Passiert das vor den Augen der Eltern?
00:37:30: Das passiert vor den Angeln der Eltern!
00:37:31: Und das ist ... Dass es nicht in allen Bundesländern erlaubt aber das Brutals was ich vorstellen kann Und das dort passiert, wo die Jungenfuchs-Fallen nicht erlaubt sind wie Nordrhein des Fallen.
00:37:42: Dort setzt sich der Eger einfach zum Beispiel mit seinem Ansitzhocker vor den Fuchsbau.
00:37:46: Stellt vielleicht vorher eine Wildkamera auf um zu gucken, wie viele sind's?
00:37:49: Dann sieht er okay, es sind sieben sag ich mal und dann weiß er ok, ich muss jetzt mit meinen Hocker da hin hocken und solange schießen wir sich sieben Welten mehr.
00:37:58: Die wollen auch wirklich den kompletten Nachwuchstern töten.
00:38:01: Den
00:38:02: kompletsten Nachwuchs töten.
00:38:03: und ich kann noch eins draufsetzen In den Bundesländern, in denen Altvüchse keine Schrohnzeit haben.
00:38:09: Es gibt ja mehrere Bundesländer, in dem auch erwachsene Vüchsen keine Schohnzeit habe oder so zwölf Monate im Jahr geschossen werden dürfen natürlich während der Aufzuchtzeit die Eltern-Tiere nicht geschossen sind.
00:38:19: Das ist das es generell gilt für alle Wildarten, für alle Tierarten, alle jagbaren Tierarten.
00:38:24: Eltern Tiere, die für die Versorgung der Jungen wichtig und essenziell sind dürfen nicht geschossen werden.
00:38:31: dort wie zum Beispiel Bayern wo Fuchsjagd auf Altwüchse, ganzjährig erlaubt ist.
00:38:37: Kann man den Elterntierschutz umgehen in dem man alle Jungen umringt?
00:38:40: Und dann sind die Jungen alle tot und das sind keine Elternteere mehr.
00:38:42: Dann kann man ja auch noch
00:38:43: schießen.".
00:38:44: Das heißt, man umgeht diesen Elterrentierschutz, indem man einfach die Kinder, um die es ja geht tötet damit die Eltern keine Eltern mehr sind, um dann die Eltern auch zu töten.
00:38:53: Sowas könnte uns ja auch bei den Wölfen passieren.
00:38:58: wir haben ja letzte Woche gesprochen, das können wir ganz kurz einfügen.
00:39:01: Wir kommen ja nachher noch zu den Wölfen und was auf die zukommt.
00:39:04: aber wir können jetzt schon mal ganz kurz einfügen.
00:39:06: es hat ja letzte Woche in der Folge mit Ihnen ist haben wir ja so einen Schreiben gesprochen an die Landesjägerschaft der Niedersachsen von Helmut Damantanke rausgingen mit Blick auf die Grafschaft Bentheim, wo ja zwei Wörfe zum Abschuss freigegeben sind oder waren oder wie auch immer mitten in der Elterntierschutzzeit.
00:39:25: Und da hat Damantanker darauf hingewiesen dass es unter Umständen obwohl es daher eine formelle Verfügung gibt rechtliche Probleme geben könnte und hat in dieser Angelegenheit einen Brief geschrieben an die Landesjägerschaften.
00:39:40: Und wenn man diesen Brief jetzt ganz genau durchliest, dann steht dort etwas drin was Anlass zur Sorge gibt dass diese Unterwanderung des Elterntierschutzes uns unter Umständen auch bei den Wölfen drohen könnte.
00:39:53: Und zwar habe ich mir jetzt mal das Kapitel hier vorgenommen.
00:39:55: Ich hab dir das ja auch geschickt.
00:39:56: im Vorhinein, ne?
00:39:58: Ab dem ersten Juli kann einer Entnahme eines Elterntieres unter bestimmten Voraussetzungen zugestimmt werden.
00:40:03: Sofern sichergestellt ist dass ausreichend ältere Jungtiere bzw.
00:40:07: Jährlinge vorhanden sind welche die weitere Versorgung und Führung der Welpen übernehmen können ist natürlich biologisch gesehen quatsch aber egal.
00:40:14: Jetzt kommt der Satz der Sätze Von Helmut Damantanke.
00:40:18: Alternativ kann in dieser Zeit die Entnahme der Welpen vor der Tötung der Elterntiere erfolgen.
00:40:25: Dieses Beispiel zeigt, wie wichtig die Informationen zur Rudelstruktur als Ergebnis eines intensiven und belastbaren Monitorings für ein effektives Bestandsmanagement sind.
00:40:36: Gehen da bei dir die Alarmglocken an?
00:40:38: Ja mehr Alarm Glocke geht gar nicht!
00:40:40: Also das ist wirklich für mich ein absoluter Hammer.
00:40:44: Der Satz davor eigentlich schon ziemlicher Hammer.
00:40:46: Die Jagdzeit von den Off-die-Wölfe geht am ersten Juli los.
00:40:50: Erster Juli, das heißt die Welpen sind dann meistens um die zwei Monate alt.
00:40:55: Wolfswelpen werden ja meistens so Ende April Anfang Mai geboren.
00:40:58: Die sind also um die zweieinhalb Monate alt.
00:41:00: Dann wird hier vorausgesetzt dass man bei Zwei Monate alten Welpen schon Elterntiere töten kann weil Ja ihre Rolle schon durch ältere Jungtiere oder Jährlinge übernommen werden kann.
00:41:11: Das finde ich schon knaller!
00:41:12: Das finde Ich schon alle einen Hammer.
00:41:14: aber dann kommt er wirklich der Oberhammer.
00:41:16: Alternativ kann man in dieser Zeit die Entnahme der Welpen vor der Töte und der Elterntiere durchführen oder erfolgen.
00:41:23: Das heißt, man kann die Elternteere einfach ihre Statuselterntiere berauben.
00:41:26: Man kann alle Welpen mal eben kurz umbringen.
00:41:28: Und dann kann man auch die Elternthierer töten – das ist ein Dammbruch!
00:41:32: Damit wird der Wolf genauso behandelt wie der letzte Dreck, genauso respektlos.
00:41:36: wie man den Fuchs seit Jahrzehnten schon behandelt so wird dann auch der Wolf
00:41:39: behandelt.".
00:41:39: Das kommt aus der Feder von Helmut Damantanke deutschen Jagdverband ist und auch Chef der niedersächsischen Jägerschaft.
00:41:50: Er tut sich immer hervor, dass er sagt die Jägerschaft hat so viel Ahnung.
00:41:54: hier haben wir eben ein gutes Beispiel wo man genau sieht das es eben nicht stimmt.
00:41:57: und es geht noch weiter.
00:41:58: wenn wir jetzt gerade bei diesem Schreiben sind da sind wir nämlich letzte Woche gar nicht groß drauf eingegangen.
00:42:03: ab Ende Oktober ist in der Regel davon auszugehen dass die Welpen ausreichend selbstständig sind um auch ohne unterstützende Eltern Tiere oder ältere Geschwister überleben zu können.
00:42:13: Das ist ja wohl die größte Desinformationen, die ich seit Langem gelesen habe neben Herdenschutz mit der Waffe, den es ja auch nicht gibt.
00:42:20: Aber es gibt natürlich auch keine Wolfswelten, die im Oktober sich schon alleine versorgen können.
00:42:24: aber das schreiben sie da einfach rein und behaupten an anderen Orts dann von sich Sie seien die großen Wolfsexperten.
00:42:30: Das ist auch irgendwie schräg oder?
00:42:33: Ja ich gehe eigentlich sogar noch weiter.
00:42:34: also Es kann ein Helmut Damantamke Nicht entgangen sein dass das nicht stimmt.
00:42:39: das sind Basis Fakten der Voice-Biologie, die hier einfach negiert werden.
00:42:45: Das geschieht meines Erachtens mit voller Absicht und wenn das so praktiziert wird neben einigen anderen Dingen, die im neuen Jagdgesetz drinnen stehen dann ist es nichts anderes als ein Ausrottungsplan und das ist glaube ich auch
00:42:56: einfach das Ziel.
00:42:57: Sie haben ja im Prinzip mit den Füchsen Erfolg damit gehabt dass einfach zu tun im Verborgenen passiert das seit Jahrzehnten.
00:43:06: All das, was wir jetzt auch gerade über die Fuchsjagd besprochen haben, auch das Töten von kleinen Fuchswelpen, die einzeln vollständig auch teilweise vor den Eltern getötet werden... Wir reden jetzt gar nicht davon dass es tatsächlich sogar Legenden darüber gibt, dass sie einfach nur erschlagen werden.
00:43:21: Das habe ich selber in einem Jagdforum gelesen um sich die Kugel zu sparen!
00:43:26: Also die Jäger haben damit Erfolg.
00:43:28: im Verborgenen können Sie schalten und walten wie sie wollen an uns allen.
00:43:33: wie kann das sein?
00:43:35: Ja, es ist einfach schwer zu kontrollieren was draußen passiert.
00:43:38: Das ist irgendwo in großen Teilen ein rechtsfreier Raum die Jäger beanspruchen, irgendwo die alleinige Macht, irgendwann eine alleinige Vormachtstellung, irgendwo auch draußen im Feld und Wald.
00:43:48: Ich würde jetzt nicht alle Jägern einen Sack werfen.
00:43:50: Es gibt auch vernünftige Jäger, aber es ist natürlich verbreitet.
00:43:53: passiert das so.
00:43:54: Es ist einfach ein Raum der total schwer zu kontrollieren ist.
00:43:57: alles was abseits der öffentlichen Wege passiert kriegt man kaum mit.
00:44:00: wenn ihm eine Jagd stattfindet geht man noch nicht aus der verlässer die öffentliche Wege nicht weil's gefährlich ist.
00:44:06: und da haben wir einen großen in vielen Teilen tatsächlich rechtsfreien Raum.
00:44:10: also ich habe schon sehr viel sehr viele erlebt.
00:44:12: ich bin seit ihr erzählt täglich draußen Und habt ihr schon einige Dinge gesehen, die wirklich heftig sind.
00:44:19: Je tiefer man reinguckt und je intensiver man in das System Jagd mal Einblicke bekommt, desto schlimmer wird's!
00:44:28: Du hast eben etwas sehr Wichtiges gesagt – und das möchte ich auch an dieser Stelle nochmal betonen – Ich weiß natürlich auch, dass nicht jeder Jäger Füchse jagt.
00:44:36: Das ist mir klar.
00:44:38: Gerade im Zuge der letzten Podcast-Folge zum Thema Jagd mit Rudolf Winkelmeier ganz viel Kontakt gehabt mit Jägerinnen und Jägern, die sich bei mir gemeldet haben.
00:44:47: Und die gesagt haben hey pass auf es gibt auch ethische Jägers und dass ganz viele eben nicht mehr Füchse jagen oder zumindest nicht auf diese Art und Weise wie wir das hier gerade beschrieben haben.
00:44:57: Das gehört zur Wahrheit dazu.
00:44:59: Das ist aber leider nicht die Mehrheit und wir sprechen hier über etwas, was tatsächlich bei Alltag in der Jägerschaft ist.
00:45:06: Sie müssen sich von innen heraus erneuern und sie müssen zulassen, dass man auch mal Dinge kritisch hinterfragt und dass man so ein bisschen in eine Neuordnungsphase kommt wo man sagt, was ist überhaupt noch erforderlich?
00:45:18: Und für die Menschen da draußen wird es ja auch tun.
00:45:23: Und diesen Prozess, den möchte ich hier mit solchen Podcast folgen wie heute.
00:45:27: Den möchte ich einfach fördern unterstützen und anschieben.
00:45:30: Ich möchte nicht alle Jäger in eine Ecke stellen aber wir müssen die Dinge beim Namen nennen.
00:45:35: das ist halt ganz ganz wichtig dass wir es an dieser Stelle auch noch mal sagen.
00:45:39: Ja das ist wichtig und ich habe ja unterschiedlichen Gegner schon gewohnt.
00:45:44: Ich hab ja in vier Jahre lang in Rheinland-Pfalz im Kreisbad Kreuz noch gewohnd Und da kann ich sicher sagen, dass dort wesentlich weniger Fuchsjagd und auch insgesamt wesentlich mehr Jagd auf sogenanntes Raubwilch stattfindet.
00:45:55: Da war es ganz normal im Mai-Juni wenn die Abende lang waren um die Tiere Junge zu versorgen hatten täglich Wüchse zu sehen, die dann abends auch schon um achtzehn, neunzehnt Uhr manchmal auch schon deutlich eher am Tag irgendwo auf den Wiesen an Mäuseln waren.
00:46:09: Ich habe auch dort beide Marderartensteinen und Baummärter regelmäßig tagsüber gesehen.
00:46:14: Habt dort auch im Sommerteil, was er schon Ein, zwei Stunden vor Sonnenuntergang die ersten Dachse auf den Wiesen rumlaufen sehen.
00:46:21: Das zeig mir das dort ganz anders gejagt worden ist und hier bei mir zu Hause in Rede im Kreis Borgen.
00:46:25: Hier sieht man keinen Fuchs, hier sieht man kein Marder, hier nicht von diesem so genannten Raubwild gar nichts.
00:46:31: Also das einzige was ich hin- und wieder mal sehe ist durch Zufall mal im Scheinwerferlicht vom Auto einen Steinmarder der über die Straße läuft aber sonst sieht man eigentlich nix.
00:46:39: Man findet auch keine Todgefahrenentwüchse auf dem Straßen.
00:46:42: Die sind wirklich selten hier.
00:46:44: dass die auch nicht tot auf der Straße liegen, wie sonst, wenn man das so anders findet.
00:46:48: Da sieht man, dass es einerseits ganz unterschiedliche Arten und Weisen gibt, wie bei der Jagd mit diesen Tieren Füchsen oder anderen Beutegraffern umgegangen wird.
00:46:57: Zu den Beutelgrafen können ja auch die Waschbären da sehen?
00:47:00: Die Jagdmethoden ähnlich, oder?
00:47:03: Ja zum Teil sind zum Teil ähnlich.
00:47:05: Ich glaube, der Anteil Fallenjagd ist größer aber sonst ist es im Prinzip ähnlich wie bei Füxnen.
00:47:11: also Baujagden auf Waschbeeren kenne ich jetzt.
00:47:13: Es kann sein, dass immer zufällig passiert ist.
00:47:14: Auch ein Waschbär mal in der Fuchsbau sitzt aber das ist wahrscheinlich eher die Ausnahme.
00:47:19: Bei den Waschberren sieht es ja so aus, da die Bejagung offenbar auch nicht viel zu bringen scheint weil die Waschbeeren werden immer mehr anstatt weniger obwohl sie so unter massiven Jagddruck stehen.
00:47:30: Das ist auch biologisch erklärbar.
00:47:32: Ja waschbären sind erstmal noch schwerer zu bejagen als Füchse Weil Waschbehren sind ich würde sagen Noch heimlicher oder noch schwieriger zu bekommen als Fügse schwieriger anzulocken und die Jagd scheint ja oft im Waschbärbestand keinerlei Einfluss zu haben.
00:47:47: Also, die Jagdschrecke steigt und steigt aber der Waschbeer breitet sich trotzdem kontinuierlich weiter raus und deswegen bringt die Jagde auf den Waschband einfach nix.
00:47:56: Es gibt ein ganz spannendes Beispiel was in vergangenen Herbst In der Lokalzeit des WDR zu sehen war Ein Fall in Hagen also in der Stadt Hagen Nordrhein-Westfalen wo achtundvierzig Waschbären innerhalb von drei Jahren in einem Garten gefangen worden sind.
00:48:13: In ein und derselben Fallen, in einer und dersellem Stelle sind nacheinander achtund vierzig waschsperren gefangen geworden.
00:48:19: Und das Ruder dadurch damit dargestellt, oh es gibt so viele Waschbeeren!
00:48:23: Es gibt so unfassbar viele Waschsperre, dass achtenvierzzig Waschspärren befangen wurden im Garten.
00:48:29: Mir zeigt das doch einfach nur ganz eindrucksvoll die Jagd bringt überhaupt nix.
00:48:33: Da wird ein Waschberr gefangen dann kommt innerhalb von eine oder zwei Wochen neuer Waschberg und nimmt die gleiche Stelle ein, der wird dann auch wieder gefangen.
00:48:40: Achtundvierzigmal zwei in Error!
00:48:42: Man muss nach achtundvierzig mal langsam gelernt haben, dass das nix bringt.
00:48:47: Da kann man nicht voll noch so oft aufstellen.
00:48:48: Das kann man auch hundert oder zweimal machen.
00:48:50: Die Wasperren werden dadurch einfach nicht weniger.
00:48:52: Aber wie könnte man die Population irgendeinerweise in Schach halten?
00:48:57: Oder begrenzen?
00:48:58: Oder muss man das überhaupt bei wasperren?
00:49:01: Ob man das muss oder müsste, kann man jetzt unterschiedlicher Ansicht drüber sein.
00:49:05: Weil der Waschbär ist ja eine nicht einheimische Art und nimmt ne ökologische Nischerein, die es so in den europäischen Vorhörnern vorher nicht gab.
00:49:13: Es ist einmal einerseits im Tier was äußerst gut klettern kann, dass aber die Marderarten auch natürlich können, Baumsteinmarder.
00:49:19: Aber was beim Waschbeeren anders ist, er kann mit seinen extrem geschickten Vorderfoten fast arbeiten wie mit Händen Und kann unter anderem auch zum Beispiel Fledermäuse aus Baumhöhlenhaus raus angeln sozusagen.
00:49:30: Deswegen kann der Waschbär durchaus punktuell ein ökologisches Problem sein, das kann ich gar nicht ganz ausschließen.
00:49:36: Aber es gibt schon eine ganze Menge Hinweise darauf dass die Ökologische Problematik-Waschbären doch massiv aufgebaut wird um die Bejagung zu rechtfertigen, dass das also wesentlich weniger schlimm ist als es so in einer Öffentlichkeit kursiert.
00:49:50: Wir müssen damit sowieso leben!
00:49:51: Also wir können nicht mit vertretbaren Mitteln den Waschbeer bestand dezimieren und reduzieren, wir müssen einfach damit leben dass er da ist.
00:50:01: Und die Probleme die Wasperren machen an Gebäuden das sie Dachböden verwüsten und solche Sachen was hat tatsächlich passiert?
00:50:07: Die kann man nur dadurch lösen dass man die Waschbären mechanisch abhält.
00:50:10: dafür gibt es einiges einiges an Erbroten mitteln.
00:50:14: Das ist nicht ganz einfacher noch nicht ganz billig.
00:50:16: das ist völlig klar.
00:50:17: das wer die Wascher haben am haus hat und hatten verwinkeltes altes Haus mit ganz vielen Ecken und Kanten und Ärgern und sonst wie der hat schon.
00:50:26: Aber es ist möglich.
00:50:28: Man liest innerhalb der Jägerschaft immer häufiger davon, dass Arten wie Fuchs, Waschbär und Nutria verspeist werden als Nahrungsmittel.
00:50:40: Ist das eine Rechtfertigung für diese anderslose Bejagung?
00:50:44: Oder steckt dahinter der Gedanke, dass man Tiere wirklich nutzen will
00:50:55: DAX?
00:50:56: halte ich das zum Beispiel für eine Rechtfertigung der Bejagung, dass man ihnen Gründe sucht diese Tiere weiter zu bejagen.
00:51:03: Fuchs dann in dem Fall als Füchse gegessen werden irgendwie.
00:51:06: Fuchstheffer habe ich schon mal gelesen sicherlich auch.
00:51:08: Das ist glaube ich einfach nur an Haaren herbeigezwogene Begründungen.
00:51:13: Nutria is ja ein vegetarisch lebendes Tier oder weitgehend vegetarisches Leben des Tier und Nutrias wären ja anderen Ländern ja auch längere Zeit tatsächlich in einer Küche verwendet sozusagen gegessen.
00:51:24: Bei der Nutria ist das vielleicht ein bisschen anders, aber im Prinzip ist es alles dasselbe.
00:51:30: Man versucht die Jagd zu begründen indem man sagt oder indem man suggeriert ja wir benutzen die Tiere doch
00:51:37: irgendwo in Thüringen oder Sachsen war das glaube ich da wurden Kochkurse oder Zubereitungskurse angeboten und da hieß es dann irgendwie Der Zulauf aus der Jägerschaft war groß, kann man sich vorstellen.
00:51:48: Vielleicht steckt ja auch einfach der Gedanke dahinter, dass man das was man schießt auch essen möchte.
00:51:53: wie man es jetzt findet und wie appetitlich das jetzt klingt ein Fuchs und Waschbär oder so zu essen gut Nutriermausen vor bleibt jetzt jeden selber überlassen.
00:52:01: Martin, ich würde sagen dann lass uns jetzt zu einem Thema kommen was ja in diesem Podcast normalerweise Standard ist.
00:52:08: Da geht es hier um den Wolf alle Bereiche des Lebens der Wölfe und eben halt in diesem Fall die Jagd auf Wölfen.
00:52:15: wir müssen jetzt mal Detailliert darüber sprechen, was jetzt im Zuge der Bejagung auf die Wölfe zu kommt.
00:52:23: Also quasi wie diese kommende Wolfsjagd aussehen kann oder vielleicht sogar wird und da haben wir ja gerade beim Fuchs angefangen mit der Ansitziakt das heißt ein Jäger sitzt auf dem Hochsitz und schießt die Zielart ab.
00:52:38: so wird es ja wahrscheinlich beim Wolf in der Regel dann sein wenn's darum geht einen Tier zu erlegen.
00:52:43: Ansitzjagd wird's beim Wolf wahrscheinlich eher weniger geben.
00:52:46: Ich kann es mir dort vorstellen, wo ist ein Riss gegeben hat von Weidetieren?
00:52:50: Dass dann vielleicht direkt am Folgetag schon oder in der Folgenacht an der Weide angesessen wird um diesen Wolf, der dann vielleicht bei der Erfolgerte nochmal kommen könnte den dann an der weide zu schießen.
00:53:02: Das kann ich mir vorstellen.
00:53:03: das geht sicherlich auch per ansatzjagde, indem er entweder steht da zufällig gerade einen Hochsitz oder der Ehrgeber setzt sich auf dem ansatzhocker irgendwo an und erwartet dann den wolf Aber dadurch, dass die Luderjagd verboten bleibt.
00:53:16: Also das ist es bleibt verboten Wölfe anzufüttern.
00:53:19: Das heißt die Jagd mit Ludern auf Wölfen ist nicht legal.
00:53:22: Die wird auch nicht legal werden.
00:53:23: Denke ich fällt die Ansitziakt ansonsten weitgehend aus was aber wahrscheinlich eine größere Bedeutung haben wird als bei der Fuchsjagde.
00:53:31: isst die Bewegungsjagt also die Drückjagt oder Treibjagt?
00:53:35: vor allem drückjagdt entweder Wölfe im Rahmen von Drückjagden auf sogenannte Schalenwild, also auf Rehe und Hirsche mitgeschossen werden.
00:53:43: Was ich aber auch noch eher glaube ist das auch gezielt Drückjakten auf Wölfer eingesetzt werden, also durchgeführt
00:53:49: werden.".
00:53:50: Wie sieht so was aus?
00:53:51: Erzähl mal bitte wie läuft so eine Drück Jagd ab?
00:53:54: Also Drück-Jagd oder Treibjagd ist ja vom Prinzip ja dasselbe.
00:53:58: man spricht von treibjagt wenn Niederwild gejagt wird drückjagt, wenn Schalenbild also Uf, die ihre Pflanzenfresser gejaggt werden.
00:54:06: Im Prinzip ist das aber beides dasselbe, da gibt es Schützen und Treiber.
00:54:10: Die Schützen sitzen auf Rückjagdböcken an oder stehen irgendwo an einer Schneise zum Beispiel und warten darauf, dass die Treiber, meistens mit Hunden, mit Glöckchen und bisschen Geräusch dann die Tiere vor sich hertreiben, dass sie den Schützen sozusagen vor die Gewehre kommen.
00:54:30: Und bei der Drückjagt soll es so sein dass die Tiere relativ langsam getrieben werden, dass sie halt nicht durchrennen.
00:54:35: Weil in Rennen ist es schwer zu treffen.
00:54:37: Das geht natürlich nicht immer und gelingt natürlich nicht mehr.
00:54:39: Deswegen weiß man, dass bei den Rückjagden die Fehlschussquote sehr hoch ist.
00:54:43: Es kursiert sogar eine Zahl von Seventig Prozent Fehl schissen, die bei Rückjagen oder Siebzig Prozent nicht sofort höhlicher Schüsse beim Rückjachten.
00:54:51: Ich kann jetzt nicht verifizieren, ich kann sie auch nicht widerlegen aber selbst wenn es nur fünfzig Prozent wären wäre das schon katastrophal.
00:54:58: Das heißt also bei Rückjakten kommt es sehr häufig zu Verletzungen, Fehlschissen.
00:55:04: Und regelmäßig sind noch nötig nach den verletzten Tieren.
00:55:10: Das wird auf die Wölfe zukommen und ich glaube dass der Wolf bei einer Rückjahr noch schwieriger zu schießen ist als ein Reh oder Hirsch weil der Wolf sehr agil und schnell ist oft auch mit sehr hoher Geschwindigkeit durch recht dichte Vegetationpflichten wird, weil der Wolf ja in der Lage ist ein relativ dichter Vegetation zu rennen und seine Beute zu verfolgen.
00:55:31: Deswegen glaube ich, dass es eine hohe Quote an vielschössende Aufwölfe bei Bewegungsjagden geben
00:55:36: wird.".
00:55:37: Das heißt also einen Wolf wird angeschossen?
00:55:40: Und kann sich noch irgendwie wegbewegen, sich verstecken im Unterholz.
00:55:44: dann kommt die Nachsuche ins Spiel.
00:55:46: das macht ein Hund oder ein Mensch.
00:55:48: wer macht das?
00:55:49: Ja, die Nachsucher machen ja Menschen mit Hunden gemeinsam.
00:55:51: Es gibt ja dann Hunde, die unterlassen, die speziell für den Nachsuche sozusagen ausgebildet sind oder gezüchtet worden sind.
00:55:57: Also die Blutspuren suchen Bloodhounds oder so.
00:55:59: also es gibt da eine ganze Reihe Hunderassen, die auf den Nachsuchern spezialisiert sind.
00:56:03: Ob das beim Wolf tatsächlich geschieht?
00:56:04: Das haben wir dahingestellt weil Wolf ist natürlich ein angeschossener Wolf ist natürlich für den Hund hochgradig gefährlich.
00:56:10: Genau, das wäre jetzt meine Frage gewesen.
00:56:12: Ein angeschossener Wolf ist sicher nicht unproblematisch.
00:56:15: und ist es auch so, dass die Hunde manchmal alleine auf Nachsuche sind ohne Halter?
00:56:20: Ja, durchaus.
00:56:21: Und zumindest recht weit vom Halter entfernt.
00:56:24: Da sind natürlich angeschostene Wölfe für den Hunt absolut lebensgefährlich.
00:56:28: Deswegen war ich noch zu zweifeln, dass nach einer Wolfsjagd regelmäßig nachgesucht wird.
00:56:34: Aber das bedeutet auf jeden Fall, diese Bewegungsjagden werden auf unsere Wölfe zukommen.
00:56:39: Da gehe ich stark voraus!
00:56:41: Und da gibt es dann so eine Jahreszeit?
00:56:43: Wo das gemacht wird?
00:56:44: wahrscheinlich ab ersten Zehnten sowie dass auch bei anderen Tierarten der Fall ist?
00:56:49: Ja, wahrscheinlich ist das dann vor allem im Oktober weil die Wolfsjagd-Saison soll ja bis zum ein dreißigsten Zehnten laufen.
00:56:55: also die Jagdzeit ist vom ersten siebten bis ein dreizigsten zehnten und die Bewegungsjacke beginnen erst im oktober.
00:57:01: Das heißt gut ob das beim Wölfen schon erdoefühlt für den Wolf schon erdurchgeführt werden kann, kann ich jetzt nicht sagen.
00:57:08: Aber ich gehe davon aus dass vor allem im Herbst dann Bewegungsjagden stattfinden können.
00:57:14: Dann das Thema Baujagt.
00:57:16: bei den Füchsen hast du gesagt spielt es eine kleinere Rolle.
00:57:18: wird das bei den Wölfen eine Rolle spielen?
00:57:21: Wie gesagt bei der Füchsens spielt das Jagd nicht kaum eine Rolle aber ist leider eine unsägliche Tradition und deswegen beim manchen Jägern wirklich hoch im Kurs.
00:57:29: Das geht bei den Wölfen, aber wahrscheinlich keine Rolle spielen und damit Sicherheit keine Rolle spielt.
00:57:34: Meine Baujagd war veröffentlicht.
00:57:35: nicht vorstellen weil lieber lebt kein Hund.
00:57:37: also ein Wolf ist schon werhaft genug um so ziemlich jeden Hund von sich wegzuhalten bzw im Gegenfall auch im Kampf dann zu verletzen.
00:57:44: Anlassiert das aus mit der Fallenjagde?
00:57:46: Das ist meines Erachtens tatsächlich zu befürchten.
00:57:48: Also ich kann mir jetzt im Moment nicht so genau vorstellen wie eine Lebenpfalle aussehen soll für einen Wolf, weil man darf den Wolf ja auch nicht anfüttern.
00:57:55: auf der anderen Seite kann ich mir aber schon vorstellen dass auch Totschlag fallen für den Wolf eingesetzt werden dürfen.
00:58:02: Das ist eine Mächte nach Jagdgesetz offensichtlich erlaubt, weil im Jagd-Gesetz drin steht das Wölfe nicht mit Fallen gefangen werden dürfen die nicht selektiv fangen.
00:58:12: also wölfe dürfen also nur umkehrschluss nur mit fallen gefangen wären die selektive fangen wie selektifene falle fangen muss.
00:58:19: dass es natürlich auch in der Messensfrage über Selektivität von fallen haben wir ja vorhin schon gesprochen von Totschlagfallen.
00:58:25: Das heißt aber, die Fang-Jagdorfwölfe, die Falljagdorffölfe wird kommen.
00:58:29: Da bin ich mir ziemlich sicher und wahrscheinlich auch mit Totschlag fallen.
00:58:32: Was aber natürlich beim Wolf, das haben wir ja vorhin schon besprochen, was natürlich ganz klar kommen wird ist ja die Jagdorfwelten.
00:58:40: Das ist vollkommen klar!
00:58:42: Und die wird meines Erachtens alleine schon.
00:58:44: Also wenn die so durchgeführt wird wie der deutsche Jagdverband, dass fordert mit Abschluss von bis zu vierzig Prozent der Welpen dann reicht es schon, dass die Wolfpopulation in den Knie gezogen wird
00:58:56: Weil wir wissen, dass ohnehin nur die Hälfte, wenn überhaupt überlebt das erste Jahr von den Welpen.
00:59:02: Da greift man viel früher ein bei den Welppen, wenn sie acht Wochen alt sind und die erste Selektion noch gar nicht erfolgt ist.
00:59:09: Dann gehen die aufs Ganze und entnehmen die.
00:59:13: wie wird das passieren?
00:59:14: Wie werden diese Welpen getötet werden?
00:59:16: Ich gehe davon aus genau wie beim Fuchs.
00:59:19: Nicht vielleicht auch in so Welpen fallen könnte ich mir vorstellen.
00:59:24: aber falls das nicht erlaubt ist Mit Ansitz vor dem Bau Wölfe sind ja dafür bekannt, dass die jetzt ihre Nähren nachwuchsen und ihren Bau nicht gegen Menschen verteidigen.
00:59:34: Also der Wolf greift keinen Menschen an den Bau geht.
00:59:36: das passiert anscheinend nicht.
00:59:37: Obwohl es er könnte von der Körperkraft her aber er macht's nicht.
00:59:40: deswegen ist es wahrscheinlich für den Jäger relativ bequem sich vor dem Horstbau hinzusetzen auf dem Rocker und einfach zu warten, dass wir auskommen und schützen um zu schießen genau wie beim Fuchs.
00:59:49: Das ist heftig oder?
00:59:51: Ja das ist ziemlich heftig.
00:59:52: Was da erst passiert ist, mit dem Wolfensjagdgesetz noch mit diesen unglaublich weitreichenden Möglichkeiten zur Wolfsbejagerung die jetzt bestehen.
01:00:01: Das geht dann auch weiter.
01:00:02: das ist ja die Erlaubnis Wölfe nach Schadensfall im zwanzig Kilometer Radius um den Schadenz Fall innerhalb von sechs Wochen zu bejagen und dass auch wenn der Haltungstustand ungünstig ist, dass Behörden anordnen können, dass bestimmte Gebiete wolfsfrei zerhalten sind usw.
01:00:18: All das kommt hier zusammen.
01:00:20: hätte ich vor wenigen Jahren für nicht möglich gehalten, dass das in Deutschland passiert.
01:00:26: Also ich hatte schon Bedenken mit der Ausbreitung des Wolfs, dass es da Konflikte gibt und dass da Hetze geben wird und dass auch illegal einiges passiert aber auf ganz legalem Weg... also nicht legalisch!
01:00:39: Das Jagdgesetz ist ja nicht legal, das Jagdgesetz ist ja rechtswidrig Aber auch nach jagtgesetz-legalem Weg die Wolfspopulationen wahrscheinlich innerhalb von wenigen Jahren von kurzer Zeit an den Rand der Ausrottung gebracht, die da vielleicht weitgehend ausgerottet wird.
01:00:54: Und dass das möglich ist – für mich ein völliger Damproch und Erdbeben.
01:00:59: Ganz ehrlich!
01:01:00: Jeder normale Mensch im Wald in der Natur ist.
01:01:05: Dort spielende Wolfswelpen sind unglaublich niedlich.
01:01:09: Sie sind aber vor allem auch faszinierend und spannend.
01:01:12: Normale Menschen freuen sich und wollen jeden Moment bewusst erleben und wollen diese Bilder nie wieder vergessen.
01:01:18: Manche fotografieren sie, was ja gut
01:01:20: ist.".
01:01:21: Und dann gibt es da Menschen, denen geht einer ab wenn sie die abschießen können?
01:01:25: Das ist doch nicht normal!
01:01:27: Ich
01:01:27: kann das absolut nicht verstehen.
01:01:29: ich versuche auch gar nicht in mir die Beweggründe oder die Gefühlsregung sofern ist auf welchen welche gibt überhaupt nachzuvollziehen weil es für mich so fern und soweit weg dass ich da keinerlei Verständnis mehr habe wie man sowas tun kann.
01:01:44: Die Jagd zur Welpenzeit, also zu der Zeit wo die Welpen meistens ungefähr zwei Monate alt sind.
01:01:49: Die ist ja vom Jagdverband durchgedrückt worden.
01:01:51: da sieht man ja auch was da welcher Geist in diesem Jagdverband herrscht.
01:01:56: Dieser Jagd-Verband repräsentiert zum Glück nicht alle Jäger.
01:01:58: es gibt eine ganze Reihe Jägers auch dem deutschen Jagd Verband.
01:02:01: Dem deutschen Jagder ganz kritisch gegenüberstehen.
01:02:04: Die sind mir aber zu leise!
01:02:06: Es muss wirklich mal gegen diesen Jagd verband gegen Helmut Amantamke und seine Schergen hin ist jetzt Wirklich mal Widerstand kommen.
01:02:13: Und zwar massiver Widerstand, auch aus der Ergerschaft.
01:02:15: Das ist absolut wichtig!
01:02:17: Also wir müssen auf jeden Fall auch daran bleiben... Auch wir haben ja ein Recht daran, dass da draußen alles in unserem Sinne passiert und die Natur als solche darf nicht für solche Sachen missbraucht werden wenn Gesetze gebrochen werden.
01:02:30: In dem Fall zum Beispiel das Tierschutzgesetz was in vielerlei Hinsicht dann, wenn es anlasslos ist, auf jeden fall ein wichtiger Punkt ist.
01:02:39: Wenn man Tiere ohne Grund tötet Ja, verstößt das gegen das Tierschutzgesetz.
01:02:44: Ganz einfach!
01:02:46: Und die Wolfsjagd?
01:02:46: Also dass das Jagdgesetz Veränderungen hinsichtlich des Wolfs verstoßen ja auch gegen Europarecht oder also gegen die Verfahrrichtlinie und so weiter...
01:02:55: Wir sind jetzt an dem Punkt wo ganz viele Hörer zu Hause sitzen und verzweifelt sind genauso wie ich das in diesem Moment jetzt gerade bin.
01:03:03: Was kann man tun um aktiv zu werden und legal sachlich und sauber gegen solche Machenschaften vorzugehen.
01:03:13: Das Wichtigste ist eigentlich aufklären, aufklärn, auf klären.
01:03:16: Also natürlich immer sachlich bleiben.
01:03:19: aber aufklaren, auf Klären, Aufklären und natürlich die Behörden unter Druck setzen indem man UWG also Anfragen nach Umweltinformationsgesetz macht, in dem man auch Politiker anschreibt und so weiter.
01:03:31: Indem die Behörden und die Politiker zu spüren bekommen, aus der Bevölkerung kommt Widerstand.
01:03:36: Die Bevölkerung nimmt das da nicht hin.
01:03:37: was passiert?
01:03:38: Dass sie einfach merken, da findet jetzt ein Wandel statt!
01:03:41: Die Menschen im Land wollen wissen, was da draußen passiert Und dann kann man sich auch noch in Gruppen engagieren.
01:03:47: Du bist ja selber auch aktiv.
01:03:48: Welche Gruppen empfiehlst du?
01:03:50: Ja es gibt einige also es gibt natürlich das Netzwerk Fuchs, indem ich selbst aktiv bin Was ich mit mit gegründet habe was wir also mit einigen Leuten gemeinsam gegründe haben.
01:03:58: Es gibt ProFuchs, es gibt das Aktionsbündnis Fuchs.
01:04:03: Das sind auch Gruppen die sich für den Fuchs stark machen mit denen wir auch gemeinsam arbeiten.
01:04:08: Es gibt natürlich Wildtierschutz Deutschland Die sich zum Fuchs und zum Wolf auch häufig geäußert haben sehr kritisch der Jahr gegen etwas stehen Auch allgemein der Jahr gegenüberstehen nicht nur aufs Fuchs- und Wolf sondern auch zu anderen Wildtieren.
01:04:22: Und was ich auch ganz eine erfreuliche Entwicklung finde ist dass es mittlerweile Organisationen gibt Jagden tatsächlich dokumentieren, die also auf legale Art und Weise jagten begleiten und dokumentieren Bewegungsjagden vor allem.
01:04:37: Da hat Handwatch mitbekommen, Handwatch kommen aus der Schweiz, Hand Watch, also Jagdbeobachtung Und sie begleiteten Jagen auf legalen Wege und filmen auch Jagden auf legalem Wege.
01:04:48: Mittlerweile gibt es auch hier eine zweite Organisation in Deutschland, die das gleiche macht, Jagdinvisier.
01:04:55: Das ist ne sehr gute Entwicklung weil Ich habe auch mitbekommen, dass das schon ordentlich Aufruhr sozusagen in Teil der Hergerschaft gebracht hat.
01:05:05: So von wegen, oh da sind jetzt welche, die sind wirklich professionell unterwegs und wissen genau was sie dürfen oder nicht dürfen.
01:05:10: Wir müssen jetzt richtig aufpassen.
01:05:12: Genau das ist das, was wir brauchen, dass dieser rechtsfreie Raum mal beleuchtet wird.
01:05:18: Dass diejenigen, die da draußen unterwegs sind, auch wissen.
01:05:22: Die werden beobachtet, die stehen genau wie alle anderen Menschen auch irgendwo unter einer gewissen sozialen gesellschaftlichen Kontrolle und können nicht machen was sie wollen.
01:05:30: Ich
01:05:31: erinnere mich gerade an einen Fall in Hessen.
01:05:33: das war glaube ich letztes Jahr im Oktober oder November.
01:05:36: da war Jagd-Invisier zusammen mit der Taskforce Artenschutz im Einsatz und von daher kenne ich Jagd Invisier.
01:05:43: da steckt glaube ich den Tierschutz für ein Düsseldorf dahinter, die Anita.
01:05:47: Genau.
01:05:48: Anita Kreuzahl,
01:05:49: genau!
01:05:50: Also das heißt diesen Gruppen kann man sich mit bestem Gewissen anschließen, weil die machen nur legale Dinge.
01:05:57: Die sind jetzt nicht diejenigen, die draußen rumlaufen und Jagden stören oder so sondern sie dokumentieren halten das fest und dann wird es ihm zu gegebenen Zeit veröffentlicht oder im Worst-Castingbehörden übergeben.
01:06:09: Ja genau!
01:06:09: Die Jäger fühlen sich schon dadurch gestört.
01:06:11: wenn dann sagen wir mal Jagdkritiker da in der Nähe rumlaufen und auch Kameras anhand haben, dann fühlen sich die Jäger schon gestört.
01:06:19: Und dann spielt oft auch ganz laut geschrien, oh das ist Tagesbestand!
01:06:23: Der Jagdstörer hat Bestand!
01:06:25: Aber um es einfach genau wissen wie weit man gehen darf.
01:06:28: Warst du selber schon mal draußen in einer Situation?
01:06:30: Dass du so eine Bewegungsjagd begleitet hast dir angeschaut hast und da vielleicht auch Dinge erlebt hast?
01:06:36: Äh ja nicht direkt systematisch begleitete.
01:06:39: ich bin schon ein paar Mal sozusagen reingeraten.
01:06:41: Es ist hier zum Beispiel bei mir zu Hause kleinere Waldgebiet, das einem Fürsten gehört.
01:06:48: Also Adelsbesitz ist regelmäßig im Winter eine Drückjagd.
01:06:52: Meistens sind es glaube ich zwei Drückjakten im Dezember und Januar.
01:06:56: Und da bin ich mal an einem total nebeligen Samstag quasi in die Drückjacke reingestolpert.
01:07:02: Da haben wohl Schilder gestanden an den Wegen und Straßen, die da durchlaufen.
01:07:06: Achtung Treibjagt aber die Wege waren dann nicht gesperrt.
01:07:10: Und dann bin ich sozusagen mehr oder weniger in den Kugelhagel geraten, hab dann gesehen wie Leute da angeschossene oder zerschossene Rehe hinter sich ja geschleift haben und einige wirklich brutale Dinge gesehen während Familie mit Kindern nach Spazien gegangen sind samstags Vormittags.
01:07:27: Und das beim dicken Nebel wo die Sicht echt eingeschränkt war.
01:07:30: Das ist ja brandgefährlich!
01:07:31: Das fand
01:07:32: ich sehr gefährlich.
01:07:34: die Mögen von den Wegen weggeschossen haben.
01:07:35: Aber das Gebiet ist tatsächlich ein dichtes Wegendetz und wir wissen, dass ein Wüchsengeschoss fünf Kilometer reichweiter hat.
01:07:41: Ich fand es brandgefährlich!
01:07:43: Okay, also das heißt da waren ja dann auch akut Menschen in Gefahr.
01:07:46: Das passiert ja auch hin und wieder tatsächlich als Menschen zu Schaden kommen.
01:07:49: Es kommen auch manchmal Haustiere zu schaden durch Jägerhand.
01:07:53: Das sind aber immer noch Ausnahmen, aber immerhin das passierte.
01:07:57: Und es ist größer als das Risiko von einem Wolf verletzt zu werden?
01:08:01: Das müssen wir an dieser Stelle auch mal ganz deutlich sagen...
01:08:04: Ja, erheblich größer!
01:08:05: Ich habe sowas mit keiner Angst vor Wölfen.
01:08:07: Also ich finde dass das so was schon schräg über die Gefahr durch Wölfe zu sprechen.
01:08:12: Wir haben in Europa keinen einzigen Fall, dass ein Wolf mal irgendwie in einen Menschen gegenüber aggressiv begegnet wäre.
01:08:18: Auch dieser Hamburg-Fall der Wolfer in völliger Panik, der war total in Enge getrieben und hat die Frau umgerannt.
01:08:24: Das würde auch jedes andere Tier machen – das hätte auch ein Wildschwein oder ein Hirsch gemacht, in der gleichen Weise.
01:08:29: Wir lassen in Deutschland zu, dass auf Hemmungslos auf unseren Straßen, auf unseren Autobahnen gerast werden darf.
01:08:36: Wir lassen zu, dass der Verkehr kaum irgendwo kontrolliert wird.
01:08:39: Dass jeden Tag ungefähr neun Menschen in Deutschland durch Straßenverkehr umkommen und reden über die Gefahr durch Wölfe.
01:08:45: Also ich will das total schräg!
01:08:47: Wenn du jetzt mal so zurückblickst... Du hast ja auch schon ein paar Jahre Erfahrung mit dem Jagd.
01:08:52: War das früher anders?
01:08:54: Hat sich da irgendwas verändert?
01:08:55: für mich gefühlt?
01:08:56: Und für viele Leute, die es so kenne, gefühelt wird die Jagd offensiver sie wird undurchsichtiger.
01:09:03: war das immer schon so?
01:09:04: Da habe ich so differenzierte Erinnerungen, sag' ich mal.
01:09:07: Also ich hab ja eben schonmal gesagt dass man hier keine Füchse sieht und ich bin sehr oft... Ich beschäftige mich intensiv mit meiner Freizeit auch mit Eulen vor allem mit dem U- und bin sehr often in der Dämmerung abends nachts unterwegs auf eine Wärmebildkamera dabei und weiß wirklich wie schwer ist das Ziel bei uns mein Fuchs zu bekommen?
01:09:26: Das hat sich verschärft.
01:09:28: also als ich Jugendlicher war in den Achtzigern da habe ich doch immer wieder auch Füchsse Tag sogar gesehen.
01:09:35: Immer mal wieder aussehen, nicht häufig, nie häufig aber immer mal wieder.
01:09:38: Also das scheint wirklich zu... Die Fuchsjagd scheint wirklich intensiver geworden zu sein.
01:09:42: Auf der anderen Seite gibt es aber Dinge die ich früher als Jugendlich erlebt habe, die ich heute nicht mehr kenne, die schon seit langer langer Zeit nicht mehr erlebt habe Dass irgendwo völlig illegale Quetschfallen aufgestellt war mit dicken Steinen wo dann also ein Köder drin war und eben zum selbst geboten Mechanismus.
01:10:02: Und wenn dann der Marder oder Fuchs dann da rein ging, dass die nur der Kopf mit eher einem riesen Steinbrocken zerschlagen worden ist.
01:10:09: Solche Falle habe ich gefunden und vergiftete Enten und Kaninchenköpfe, die immer ausgelegt waren usw.
01:10:13: Das hab' ich jetzt seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt.
01:10:17: Beim Thema Luderplätze fällt mir noch was ein.
01:10:19: Eine Frage, die ich schon lange mal beantwortet haben wollte.
01:10:22: Wir sehen jetzt in der letzten Zeit immer häufiger in den Wäldern große... Tiere, die abgelegt werden und das firmiert dann als Luderplatz.
01:10:31: Da ist die Frage auf welche Zielart?
01:10:34: Wenn wir zum Beispiel Wildschweine oder Reka dabei im Spiel sind...
01:10:37: Ja, das ist eine gute Frage!
01:10:39: Weil wenn Wölfe vorkommen können in dem Bereich, dann würde ich sagen, der Tatbestand einer Anfütterung von Wölfen würde ich jetzt mal sagen, ihr illegales.
01:10:52: Und wenn man dann totes Wildschwein hinlegt, kann man mir nicht erzählen, dass man mit den Fuchs anlocken wollte.
01:10:56: Weil zum Fuchsanlocken reichen noch zwei drei Stuckheiten Flügel oder auf zwei drei Hasenfüße.
01:11:01: Also das ist dann schon verdächtig, wenn man so was sieht.
01:11:03: Das habe ich jetzt so oft in der letzten Zeit gehabt, dass mir Hörerinnen und Hörern Fotos schicken aus den Waldgebieten wo irgendwie große Tierteile liegen teilweise Wildschweinköpfe, teilweise sogar Rinderbeine
01:11:14: usw.,
01:11:15: wo man sich fragt es gilt doch nicht den Füchsen oder?
01:11:18: Wenn man das zu Anzeige bringt, verläuft das häufig im Sand leider weil die Jäger sich dann rausreden und sagen wir nee das ist ein Luderplatz für Füchsse Dann sind wir am Zug das Gegenteil zu beweisen, was wir natürlich nicht können.
01:11:29: Aber wie verhalte ich mich dann wenn ich so etwas finde im Wald?
01:11:31: Das ist ja auch eigentlich verstößt ja gegen alle gerade wenn Wildschweine liegen auch gegen alle möglichen solchen Verordnungen ne?
01:11:37: Also jetzt auf jeden Fall erst mal fotografieren.
01:11:39: Ich fotografiere alles was irgendwie mehr oder weniger verdächtig ist und meine Sammlung wächst.
01:11:43: Ja, ich würde es auf jeden fall der Jagdbehörde anzeigen Und ich habe mittlerweile mehrfach schon gemerkt, ich hab bei mir einfach schon illegale Fallen angezeigt und sowas war die Jagdbehörde Dass die Jaggbehörden mir zwar nie antwortet also ich kriege nie eine Antwort von denen.
01:11:55: Aber ich höre per Bushfunk dann schon, dass die Anzeigen wirksam sind.
01:12:00: Die Jäger entweder die Falle beseitigen oder das da drüber geredet wird, weil ich kenne ja auch einige Jägers persönlich und ich kriege dann schon so über den Bushfunkt immer mit, dass sich was tut wenn man da eine Anzeige macht.
01:12:13: Also lohnt es sich das immer?
01:12:14: Sich die Mühe zu machen, eine Anzige zu machen?
01:12:16: Das lohnt sich meines Erachtens immer, weil man die Früchte davon, also dass das fassistisch bewirkt meistens gar nicht mitbekommt.
01:12:23: Also man kriegt da keine Rückmeldung von der Jagdbehörde, die sagt dann danke schön dass sie diesen Fall aufgedeckt haben oder so.
01:12:28: Das passiert ja
01:12:29: nicht.
01:12:30: Okay gut Martin, dann danke ich dir in dieser Stelle sehr herzlich für diese aufklärenden Folge und die sehr Deutlichen Worte, die du gefunden hast.
01:12:39: Jetzt kann sich jeder Silber eine Meinung darüber bilden wie er seine Haltung zur Jagd womöglich überdenkt.
01:12:47: Ich hoffe wir hören uns in absehbarer Zeit noch einmal hier an dieser Stelle wenn wir dann vielleicht auch ein Stück weiter sind und wissen wie es jetzt mit den Wolfen weiter geht draußen Wie die bejagt werden ob die bejaht werden und im welchem Umfang.
01:12:59: auf jeden Fall für heute erstmal vielen vielen herzlichen Dank.
01:13:02: Ja, ich danke auch und ich freue mich dass sich dieses wichtige Thema jetzt hier in die Öffentlichkeit getragen wird.
01:13:07: Weil das ist genau unser Problem!
01:13:09: Das Schwierige ist die Öffnlichkeit über diese Praktiken und dieses Thema zu informieren mit einer einigermaßen Reichweite weil natürlich viele Medien durchaus der Jagd gegenüber recht positiv eingestellt sind da es dann oft schwer mit Kritik durchzukommen und deswegen sehr wichtig dass das hier thematisiert wird.
01:13:29: Deshalb, liebe Leute.
01:13:30: Wenn euch diese Folge bewegt hat ... wenn sie vielleicht neue Horizonte öffnet und ihr sie wichtig findet, dann teilt sie bitte möglichst weiträumig und oft!
01:13:40: Abonniert am besten auch gleich den ganzen Podcast, damit ihr keine Folge mehr verpasst.
01:13:44: Der Wolfs-Podcast ist unabhängig und
01:13:47: ehrenamtlich.
01:13:48: Martin
01:13:48: bis zum nächsten Mal.
01:13:49: Tschüss.
01:13:50: Ja tschüß, Sabine Das war der Wolfs podcast für heute.
01:13:57: Danke fürs Zuhören.
01:13:58: Für Fragen oder Anmerkungen schickt uns eine Mail an infoat der Wolfspotcast.de.
Neuer Kommentar